E-Commerce (allgemein)

Die E-Commerce-Branche umfasst den digitalen Geschäftsverkehr und gilt als zukunftsträchtige Branche. Big Player wie Amazon, eBay oder auch Alibaba machen es vor: Wer im Internet erfolgreich seine Produkte verkaufen will, braucht mehr als nur einen schicken Onlineshop. Der Fortschritt macht auch nicht bei B2B-Unternehmen halt, im Gegenteil: Die Digitale Transformation drängt B2B-Unternehmen immer mehr dazu sich mit dem Thema E-Commerce und Onlinevertrieb zu beschäftigen. E-Commerce beschränkt sich dabei nicht nur auf den reinen Verkauf, sondern umfasst auch die Customer Journey, die mit der Vermarktung eines Produkts beginnt und auch nach dem Abschluss einer Transaktion fortgesetzt wird.

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Verwandte Themen

Sind Eigenmarken die Retter des Handels?

Verfasst am 16. April 2015 von .

Beliebtesten Eigenmarken in Deutschland

Grafik: Die 10 beliebtesten Eigenmarken in Deutschland (Quelle)

Was hält Hersteller noch vom Direktvertrieb ab? Immer weniger, wie an zahlreichen Beispielen in vergangenen Jahr sichtbar wurde. Selbst große Konsumgütermarken wie 3M betreiben inzwischen Onlineshops, wenn auch manche noch mit angezogener Handbremse.

Der Druck auf die Händler wächst, denn Hersteller stellen sich immer breiter entlang der Wertschöpfungskette auf und versuchen, die Vertriebskanäle stärker selbst zu kontrollieren, statt diese den Handelspartnern zu überlassen.

Als Ausweg werden derzeit Eigenmarken diskutiert – wenn Händler selbst zu Herstellern werden, können sie sich aus der Abhängigkeit von den Herstellern befreien, soweit die Logik.

Durch eigene Prozessketten, Marken und Produkte streben Händler danach, sich unabhängiger und nicht durch die Konkurrenz kopierbar aufzustellen. Und auch darüber hinaus bietet eine Eigenmarkenstrategie zahlreiche Chancen.
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Digital Commerce: Ohne Bewegtbild geht nichts mehr, vor allem sonntags [5 Lesetipps]

Verfasst am 13. April 2015 von .

Tablet Commerce

Foto: Venturist

Auch 2015 ist Sonntag noch immer der Tag der Entschleunigung. Und wie nutzen wir die gewonnene Freizeit? Richtig, dann nehmen wir uns eben noch mehr Zeit für die virtuelle Shoppingtour. Zahlen des texanischen E-Commerce-Technologieunternehmens Invodo zufolge wirkt sich das vor allem auf den signifikant höheren sonntäglichen Konsum von Produktvideos aus.

Das ist gut für die Conversion: Es ist um den Faktor 1,6 wahrscheinlicher, dass Besucher ein Produkt kaufen, wenn sie zuvor ein Video dazu gesehen haben. Insbesondere auf Produktdetailseiten platzierte Videos werden angesehen, von 17 Prozent der Besucher, gegenüber von 10 Prozent auf der Startseite.

Aus diesen Zahlen lassen sich gleich mehrere Schlussfolgerungen ableiten: Einmal mehr zeigt sich die zentrale Bedeutung von hochwertigem visuellem Content im Shop. Wer bisher noch nicht mit Videos arbeitet, sollte dies dringend nachholen, ob im B2B oder im B2C.

Und zum Zweiten bestätigt sich mal wieder der Sonntag als E-Commerce Tag. Umso absurder, dass Kunden an diesem Tag nur mit eingeschränktem Service rechnen dürfen!

Unsere Lesetipps der Woche:


Der Inhalt bestimmt die Form – Warum Content-Driven-E-Commerce die Zukunft ist

Verfasst am 9. April 2015 von .

Content im E-Commerce ist mehr als Produktdaten. Die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt macht den Unterschied zwischen Kauf und Kaufabbruch. Eine emotionale Produktbeschreibung mit hochwertigen Fotos transportiert mehr, als man auf den ersten Blick für möglich hält. Dieser Artikel soll Beispiele und Denkanstöße dafür liefern.

Content als Dreh- und Angelpunkt im Shop

Mit dem richtigen Content lässt sich die wahrgenommene Wertigkeit der Produkte erhöhen, das Engagement der Kunden verstärken, die Conversion verbessern und Vertrauen aufbauen.

meh.com

Der Zauber der Sprache: Auf Meh.com, dem neuen Liveshopping-Portal von Woot!-Gründer Matt Rutledge, wirken alltägliche Produkte durch witzige Texte und absurde Statistiken plötzlich spannend und wertig.


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Es ist soweit: Amazon macht uns zu Stubenhockern

Verfasst am 8. April 2015 von .

Der Amazon-Dash-Button mit Tide-Brand.

Der Amazon-Dash-Button mit Tide-Brand.

Amazon gibt sich in letzter Zeit wieder sehr umtriebig und sorgt für eine News nach der anderen – Daily Business werden manche sagen. Für Ablenkung vom Arbeitskampf sorgt Bezos Truppe demnach selbst. Fernab streikender Mitarbeiter sollte man sich die neuen Produkte, Investments und Dienste des Onlinehändlers aber einmal genauer anschauen. Denn die treiben vor allem stationären Händlern die Tränen in die Augen und sorgen dafür, dass wir nie wieder das traute Heim verlassen müssen.
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Stürzt eure Seite in 2 Wochen ab? Hier geht es zum Google-Test

Verfasst am 7. April 2015 von .
handelskraft mobil

Wir sind schon fit :)

Am 21. April ist es soweit: Mobile Nutzerfreundlichkeit wird zu einem wichtigen Ranking-Faktor. Gemessen an der Lust an der Perfektion, die im Hause Google herrscht, hat man sich damit sogar ziemlich Zeit gelassen. Wir erinnern uns – das iPhone wurde 2007 vorgestellt, erste Smartphones gab es bereits in den 1990er Jahren.

Nun macht Google Ernst in Sachen Mobile. Höchste Zeit also, die eigene Page fit zu machen, sonst droht eine Apokalypse, wie man sie seit Panda, Penguin und Hummingbird nicht mehr erlebt hat.

Klappt alles, wird die eigene Page dann ab dem 21. April mit der Phrase “Für Mobilgeräte” versehen. Doch welche Kriterien spielen eine Rolle?

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#ShopTechTalks: Shopware, Spryker und mehr bei Jochen

Verfasst am 2. April 2015 von .

Derzeit könnte es spannender nicht sein im Bereich der Shopsysteme. Shopware tourt mit Shopware 5 durch Deutschland und hebt damit indirekt die Frage, was jetzt eigentlich mit Magento passiert, noch weiter hervor. Und Hybris kann jetzt auch Marketing. Neben diesen (noch) eher traditionell aufgestellten Shopsystemen kommen außerdem neue Ansätze wie Sphere und Spryker um die Ecke.

Nicht zufällig erschien heute der Podcast zum Thema Shopsysteme. Es haben sich Jochen Krisch und Marcel Weiß (“Exchanges #90: Shopsysteme gestern, heute und morgen”) über die technische Seite des E-Commerce ausgetauscht.

Ostern 2015 steht also ganz im Zeichen der Shopsystem-Diskussion. Wer mitreden will, sollte die Lauscher aufstellen (und darf sich auf ein baldiges Update unseres Shopsystem-Auswahl-Whitepapers freuen).


Problem gelöst: Freundliche Menschen als Retter des stationären Handels

Verfasst am 2. April 2015 von .

In Jena gibt es die zehnt-nettesten Händler Deutschlands, so könnte man das Ergebnis eines Handels-Vergleiches, der in 141 Städten durchgeführt wurde, zusammenfassen. Unter den mitteldeutschen Städten nimmt “das Subzentrum des Digital Commerce” die Spitze ein. In den Punkten Freundlichkeit, Beratungsqualität und Preis-Leistungsverhältnis schneiden insbesondere inhabergeführte Geschäfte mit Top-Werten ab.

Die Aufwärtsentwicklung hält mit einem Zuwachs von 0,4 Prozent-Punkten an. Dies ist für Jena ein sehr erfreuliches Ergebnis, da nicht alle Orte mit einer positiven Tendenz bei einer wiederholten Untersuchung aufwarten können.

Marc ­Loibl, MF Consulting, Leiter der Studie

Da freuen sich die Lokalpresse (“In Jena arbeiten freundliche Menschen im Handel”) und die Väter der Stadt, und auch die Händler dürfen sich auf die Schulter klopfen. Kunden gehen also gerne in den Geschäften einkaufen. Etwaige Probleme und Entwicklungstendenzen müssen an dieser Stelle einfach mal Platz machen.

Aus E-Commerce Perspektive wird es mir anhand von so viel Wohlfühl-Journalismus dann doch ziemlich mulmig:
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Deutsche Banken in der Digitalen Transformation: PayPal gefährlich werden – kann das klappen?

Verfasst am 1. April 2015 von .

Es scheint ein aktueller Trend zu sein, dass sich alteingesessene Unternehmen zusammenschließen, um großen Tech-Konzernen endlich mal die Stirn zu bieten. So soll das Netzwerk Pangaea, bestehend aus CNN, The Guardian, The Economist, The Financial Times und Reuters, gegen die Werbenetzwerke von Facebook und Google schießen. “Gemeinsam sind wir stark” – denken sich wohl auch deutsche Banken, die Ende des Jahres (!) eine Konkurrenz zu PayPal auf den Weg bringen wollen.

Der allgemeine Tenor dazu ist allerdings alles andere als positiv. Schon von vornherein wird von einem Flop gesprochen, den sich die Banken auch sparen können. Dabei ist noch nicht einmal der späte Start eines solchen Dienstes alleine Schuld an der Misere, sondern die fehlende Flexibilität von Banken in Zeiten der Digitalisierung. Kann ein Online-Payment-Dienst von deutschen Kreditinstituten erfolgreicher werden als PayPal?
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Der digitale Point-of-Sale lässt Fragen offen

Verfasst am 31. März 2015 von .

The Inspiration Store

»The Inspiration Store« von eBay: Sieht so die Zukunft des Handels aus? (Foto: eBay Presse)

Wie wird das Geschäft der Zukunft aussehen? Diese Frage beschäftigt den klassischen Einzelhandel ebenso wie immer mehr Pure-Player. Amazon ist nur das prominenteste Beispiel für ein Unternehmen mit digitaler DNA, das den Schritt in den stationären Handel wagte.

Die Gründe dafür sind nicht von der Hand zu weisen: Langfristig fehlen Pure-Playern der direkte Kundenkontakt sowie Touchpoints, an denen Kunden mit der Marke in Berührung kommen. Es braucht wesentlich mehr Marketingbudget, um in Erinnerung zu bleiben. In der Kohlenstoffwelt fällt es Menschen eben immer noch leichter, Vertrauen zu fassen, als in der digitalen Sphäre. Nicht umsonst pflastern derzeit selbst die digital-affinen Rocket Internet Berlin mit Plakaten zu:
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Best Practice: SNKRS – Content Commerce perfekt inszeniert

Verfasst am 25. März 2015 von .

Content Commerce und Mobile Commerce sind die Trends für 2015 und darüber hinaus. Kein Wunder also, dass Unternehmen sich Mühe geben beides geschickt miteinander zu verbinden. Dabei kommt vieles zusammen: Storytelling, Echtzeit-Personalisierung und Anbindungen an Social-Media-Kanäle. Nike hat mit der SNKRS-App zumindest auf iPhones gezeigt, wie eine erfolgreiche Fusion von Content und Mobile aussehen kann.
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