Archiv der Kategorie 'E-Commerce (allgemein)'


Witzige SEA Kampagnenidee – Snikkers thematisiert Tippfehler

Verfasst am 15. Mai 2013 von .

It is hard to spell when you are hungryEs macht Sinn: Wer hungrig ist, produziert mehr (Tipp-)Fehler. Dass dem so ist, wird einem Nasch-Mogul wie Mars kaum entgangen sein.

Im Rahmen von der “Du bist nicht du, wenn du hungrig bist”-Kampagne ließ man sich bei Snickers UK etwas Besonderes dazu einfallen: Man holte sich Google mit ins Boot um hungrige, und dementsprechend unkonzentrierte, Internetsurfer direkt anzusprechen.

Dafür generierte man die typischen Vertipper der 500 häufigsten Google-Suchanfragen. Es entstand ein Pool von 25.000 Keywords, für die AdWords Kampagnen geschalten wurden. Diese fragten die Suchenden, ob sie Lust auf einen Snack haben.

Auf diesem Weg wurden in nur zwei Tagen über 500.000 Personen erreicht. Laut Video zählten dazu auch Büroarbeiter, deren Rechner von “unterhaltsamen Inhalten” ferngehalten werden. Besonders clever: Für die virale Kampagne war keine Produktion nötig, die Botschaft musste nicht platziert und aufwendig in Social Networks verbreitet werden, um zu wirken.

Via onlinemarketing.de


Onlineshopping ist auch 2013 Vertrauenssache

Verfasst am 14. Mai 2013 von .

Denkt man darüber nach, was einem Onlineshopper beim Kauf am wichtigsten ist, fallen einem gleich mehrere mögliche Kriterien ein: Preis, Bedienbarkeit, Kosten und Schnelligkeit der Lieferung. Das Ergebnis der Vertrauen beim Online-Einkauf Studie der Initiative D21 und des bvh überrascht daher, denn die Spitzenposition nimmt das Kriterium Sicherheit ein. Trotz der breiten Akzeptanz von Onlineshopping bereitet es vielen Kunden noch immer ein mulmiges Gefühl, persönliche Daten und Bankverbindungen an einen ihnen unbekannten Shop weiterzugeben.

Mangelndes Vertrauen in E-Commerce

Quelle: Vertrauen beim Online-Einkauf, Studie der Initiative D21 und des bvh

Potenziale nutzen

Befunde wie die der Infratest-Studie müssen Online-Strategen und Onlineshop- Betreiber aufhorchen lassen. Wie viele Umsätze dem Onlinehandel jährlich durch Kaufabbrüche aufgrund von mangelndem Vertrauen verloren gehen, ist kaum zu beziffern. Preisintensive Produkte wie Großmöbel werden beispielsweise als eine zukunftsträchtige Sparte für
den E-Commerce gehandelt. Hier schlummert viel ungenutztes Potenzial, das beispielsweise Home24, Deutschlands größter Onlineshop für Möbel, mit aggressiven Marketingaktionen wie dem Arsch der Welt zu wecken versucht.

Der Schlüssel zu Preissparten dieser Art dürfte beim subjektiv wahrgenommenen Risiko der Kunden liegen. Laut bvh können Onlinehändler das Vertrauen der Kunden durch sicherheitsbezogene Maßnahmen besser stärken als durch die Preisgestaltung oder Service-Angebote. Beim Onlineshopping wünschen sich Kunden vor allem Transparenz, Rechte und Sicherheit. Nur für eine Minderheit sind Preise oder Angebote vorrangig.

Kunden wünschen sich Transparenz und Sicherheit

Nicht nur Usability-, Konversions- und Suchmaschinenoptimierung müssen bedacht werden, will man die Zahl der Käufe erhöhen.

Vertrauen im E-Commerce

Durch die Initiative D21 empfohlene Online-Gütesiegel

Auch die Wirkung des Shops in puncto Sicherheit ist von zentraler Bedeutung. Daher sind Maßnahmen, die das Vertrauen in den Shop stärken, enorm wichtig. Wer auf typische, vertrauensbildende Signale wie Gütesiegel verzichtet, riskiert, dass Shopper zu etablierten Playern wie Amazon zurückkehren.
Weiterhin sind die Integration von Kundenbewertungen und das Anbieten aller gängigen Bezahlverfahren unverzichtbar.

Diese Elemente bilden Vertrauen in Onlineshops:

  • Gütesiegel, Preise & Referenzen
  • Gängige Zahlungsverfahren
  • Gut sichtbare Kontaktmöglichkeiten
  • Positive Kundenbewertungen und -meinungen
  • Design, Usability & Struktur
  • Aktualität der Inhalte
  • Bekannte Marken im Sortiment

Fazit

Auch 2013 haben viele Kunden noch immer Sicherheitsbedenken gegenüber Onlineshops. Mangelndes Vertrauen und Datenschutzbedenken sind häufig genannte Gründe, warum Kunden angefangene Käufe abbrechen oder es ganz vermeiden, online einzukaufen. Wer durch einen professionellen Onlineauftritt überzeugt und diese Erwartung einhält, kann bisher skeptische Kunden für sich gewinnen und im E-Commerce von morgen punkten.

Handelskraft 2013

Handelskraft 2013 ThumbnailDieser Artikel stammt aus unserem Trendkompass Handelskraft 2013, der auf unserer Webseite kostenlos heruntergeladen werden kann.
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Fehlstart der Netto-App zeigt die Realität von Mobile Payment [5 Lesetipps]

Verfasst am 13. Mai 2013 von .

Netto App
Seit kurzem kann man beim Discounter Netto deutschlandweit per App zahlen. Das klingt erst mal praktisch und innovativ. Bei Caschy hat man sich das auch gedacht und wollte das Ganze gleich in der Praxis testen. Was dann folgte, ist im Grunde ein Debakel. Insbesondere, wenn man sich weniger technikaffine Nutzer in der selben Situation vorstellt:

  • Technische Fehler: Die Registrierung via App klappte erst nach mehreren Anläufen. Der Versuch, sich über die Webseite zu registrieren, scheiterte ebenfalls.
  • Fehlende Mitarbeiter-Schulung: Die Kassiererin wusste nichts von der App und war offensichtlich nicht begeistert von der Neuerung.
  • Fehlendes Gesamtkonzept: Es gab kein WLAN im Geschäft.

Der Kauf endete dann wie üblich mit EC-Karte.

Kein Wunder, dass nirgendwo in der Filiale auf die neue Bezahlmöglichkeit hingewiesen wurde. Handelt es sich hier im Grunde noch um einen Beta-Test?

Fest steht: Auf diese Weise wird es noch lange dauern, Kunden mobiles Bezahlen schmackhaft zu machen.

Unsere Lesetipps der Woche:


6 Jahre myMuesli: Die Story im Video

Verfasst am 7. Mai 2013 von .

MyMuesliVor gut sechs Jahren ging MyMuesli live – als einer der ersten Startups im Bereich Mass Customized-Food überhaupt. Seitdem haben die sympathischen Passauer einiges erreicht: Das Gründertrio beschäftigt inzwischen über 100 Mitarbeiter, hat das Sortiment erweitert, eine Müsli-Abfüll-Maschine entwickelt und 4 Filialen eröffnet.

Wie es dazu kam, erzählen die Müslimänner im knapp 8minütigen Video:

Wir gratulieren und freuen uns, dass die Gründer die Neugier auf frische Ideen nicht verloren haben – setzten sie früher einen Trend mit ihrem Geschäftsmodell, sind sie heute eines der ersten Online-Unternehmen mit einem eigenen Magazin und stationären Geschäften.

Auch freut uns, dass wir zu den ersten Blogs gehören, die MyMuesli vorstellten, erste (dem rasanten Wachstum geschuldete) Pannen meldeten und ihre Entwicklung beobachteten.

Wer noch mehr über die Erfolgsgeschichte erfahren will, sollte sich die K5 nicht entgehen lassen, wo MyMuesli als Rising Star vertreten sind.


Die Handelskraft Highlights im März / April 2013

Verfasst am 7. Mai 2013 von .

8select - Curated Shopping für Business-MännerDas Frühjahr startete bei uns mit Best Practices zum Thema Kundenservice à la Zappos und neuartigen Bezahlkonzepten. Wir testeten den Curated Shopping Service von 8select und warfen einen Blick auf das Thema Demografie im E-Commerce. Gelacht wurde natürlich auch, siehe #1 & 7:

Unsere Top 10 im März und April 2013

  1. Netzfund: Die Versandkostenliste des Grauens
  2. Comeback des Katalogs – Schmökern in neuen Formen
  3. FH Jena schreibt Professur für E-Commerce / E-Business aus
  4. Curated Shopping für Business-Männer: 8select im Test
  5. QR-Codes auf Rechnungen = Chance für Mobile Payment?
  6. Exzellenter Kundenservice statt Marketing – Das Zappos Prinzip
  7. Passwort-Sicherheit in Shops #Fail
  8. Demografie – ein unterschätzter Faktor im E-Commerce?
  9. Amazon: Neuer Ärger mit Marketplace-Händlern
  10. Mobile Payment bei uns zum Scheitern verurteilt?

Und davor? Das waren die Highlights im Januar / Februar 2012.


Google Offers startet in Deutschland – Chance für Händler? [5 Lesetipps]

Verfasst am 6. Mai 2013 von .

Google Offers LogoGoogle Offers steht nun auch hierzulande in den Startlöchern, aktuell läuft eine Pilotkampagne mit der Deutschen Telekom AG. Das Prinzip des Dienstes kann man sich als AdWords für die Innenstadt vorstellen, wobei Kunden mit Coupons in die Läden gelockt werden:
Nutzer bekommen mobile Coupons auf ihrem Smartphone angezeigt, wenn sie an einem teilnehmenden Geschäft vorbei laufen.
Der Gutschein wird automatisch in Form einer AdWords-Anzeige generiert und kann sofort eingelöst werden. Verwaltet wird das Ganze über eine native App, die es für Android und iOS gibt.

Ob die stationären Händler diese Chance, die Tools des Onlinehandels für sich zu nutzen, erkennen und umsetzen? Auf mobile-zeitgeist.com hat man die Potenziale in einer kleinen SWOT-Analyse zusammengestellt.

Unsere Lesetipps der Woche


The Hunt: Let me google that for you

Verfasst am 2. Mai 2013 von .

The Hunt LogoWenn Schwarmintelligenz wirkt, ist nicht zwangsläufig Intelligenz im Spiel. Das weiß die Netzgemeinde spätestens seit dem berechtigten Einwurf von Sascha Lobo.

Auch wenn das Thema “Intelligenz der Masse” etwas an seinem Glanz verloren hat, ist es längst nicht vom Tisch. The Hunt, eine Fashion-Community, in der sich die Nutzer gegenseitig dabei helfen, ihre Lieblingsstücke aufzustöbern, baut sogar ihr Geschäftsmodell darauf auf.

Das Prinzip ist Webdesignern bereits von WhatTheFont bekannt – wer eine tolle Schriftart entdeckt hat, diese aber nicht identifizieren kann, lädt einen Screenshot davon hoch und befragt die Kollegen.
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