Archiv der Kategorie 'Buchhandel'

Herausforderungen in der Verlagsbranche


Hugendubel schafft den Absprung von Weltbild [5 Lesetipps]

Verfasst am 24. Februar 2014 von .

Hugendubel und Weltbild trennen sichWeltbild und Hugendubel gehen im stationären Geschäft künftig getrennte Wege. Das heißt konkret: Die Weltbild-Filialen werden in die Verlagsgruppe Weltbild integriert, Hugendubel wird wieder ein hunderprozentiges Familienunternehmen und betreut die Filialen selbst. Bisher war das Filialgeschäft der Marken Hugendubel und Weltbild in der Deutsche Buch Handels GmbH & Co. KG (DBH) gebündelt.
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Buchhandel: Stationär wächst, online schrumpft, Paywall boomt

Verfasst am 15. Januar 2014 von .

Buchhandel Zahlen

Foto: DanielSTL

Nur eine Woche nach der Insolvenz-Anmeldung von Weltbild steht der deutsche Buchhandel erneut Kopf – nur dieses Mal aufgrund vielfach guter Nachrichten. Die Umsatzzahlen des stationären Buchhandels für 2013 zeigen ein Plus von 0,9 Prozent, während sich ein Rückgang beim Online-Umsatz abzeichnen soll. Besonders gut verkauften sich im stationären Buchhandel Ratgeber und Reiseliteratur. Passt ja auch zur Beratungskompetenz vor Ort, mit der man sich nun wieder rühmen darf.
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Kategorie: Buchhandel

Warum das Magazin nicht sterben wird

Verfasst am 18. September 2013 von .

Dass sich die Buchbranche im Umbruch befindet, muss man niemandem erklären. Aber bedeutet das auch gleich das Ende der Printmedien? Laut dem Riepl’schen Gesetz der Medien kann das nicht passieren, wie wir bereits herausgestellt haben (Warum das Buch nicht sterben wird).

Auch Magazine, zwar von der Schrumpfung ebenso betroffen wie Zeitungen, sind nicht ohne Chance. Im Gegenteil, sie finden ein zunehmend dankbares Publikum, im E-Commerce etwa in Form von Magalogen (Magazin trifft Katalog). Das Glück liegt hier wie so häufig, unabhängig davon, was das Ziel des Magazins ist, in der Nische.
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Kategorie: Buchhandel

Chancen und Risiken einer Paywall

Verfasst am 5. September 2013 von .

Paywall Whitepaper IconGenerisch betrachtet ist eine Paywall, zu Deutsch Bezahlschranke oder
-mauer, ein Bezahlmodell für Online- Medien. Ausschließlich Abonnenten oder zahlende Leser erhalten nach persönlicher Anmeldung Zugriff auf die Inhalte. Nachdem wir bereits die Funktionsweise, ein Best Practice und Erfolgsfaktoren vorgestellt haben, beschäftigt sich der heutige Beitrag mit Chancen und Risiken einer Paywall:
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Kategorie: Buchhandel

Case Study: So funktioniert die Paywall der New York Times

Verfasst am 20. August 2013 von .

Im März 2011 führte die New York Times, als eine der ersten international einflussreichen Tageszeitungen, eine Paywall ein. Dieser Schritt sorgte für kontroverse Diskussionen und Kritik.
Zwei Jahre später gibt es offenbar wenig zu bereuen: nach eigenen Angaben zählte man neun Monate nach der Einführung bereits 324.000 digitale Abonnenten. Die Einnahmen durch Werbung im Onlinebereich stiegen, entgegen der Erwartung, in den ersten beiden Quartalen 2011 an. Die Besucherzahlen blieben im Durchschnitt gleich.
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Kategorie: Buchhandel

6% Traffic-Zuwachs: Die Paywall lohnt sich für Bild.de [5 Lesetipps]

Verfasst am 12. August 2013 von .

Seit dem 11. Juni 2013 gibt es auf Bild.de eine Paywall. Herkömmliche Nachrichten sind dabei weiterhin frei verfügbar, während exklusive Storys und Interviews hinter der “BILDplus”-Bezahlschranke liegen. Was viele jetzt interessiert, ist die Frage, ob der Springer Verlag nun davon profitiert oder ob die Idee im Begriff ist zu scheitern.

Auf Statista gab es vergangene Woche erste Zahlen zu lesen und die lassen eine positive Entwicklung erahnen: Trotz Sommerloch legte der Traffic auf Bild.de um sechs Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahm der Traffic um sechs Prozent zu. Von den 264 Millionen Visits entfielen 79 Millionen auf mobile Endgeräte.
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Paid Content: Was ist eine Paywall?

Verfasst am 8. August 2013 von .
Paywall Whitepaper Icon

(c) dotSource GmbH

Generisch betrachtet ist eine Paywall, zu Deutsch Bezahlschranke oder -mauer, ein Bezahlmodell für Onlinemedien. Ausschließlich Abonnenten oder zahlende Leser erhalten nach persönlicher Anmeldung Zugriff auf die Inhalte. Die häufigste Form einer Paywall nennt sich »metered Paywall« (metered: »gemessen«), die im deutschsprachigen Raum auch »löchrige Paywall« genannt wird. Hierbei ist nicht-zahlenden Lesern eine festgelegte Anzahl von Artikeln frei zugänglich.
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Kategorie: Buchhandel

Paid Content: Auch heise online lässt ab 2014 zahlen

Verfasst am 23. Juli 2013 von .

heise online Logo1994 ging mit heise online einer der meistgenutzten IT-Nachrichtendienste in Deutschland an den Start, damals noch unter www.ix.de. heise online hat sich zu einem der beliebtesten Special-Interest-Angebote überhaupt entwickelt, auf dem Portal sind tagesaktuelle Informationen der c’t, iX, Technology Review sowie des Online-Magazins Telepolis abrufbar. Nun, 20 Jahre später, hat man sich dazu entschlossen, bis zum zweiten Quartal 2014 ein Bezahlsystem einzuführen.
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Kategorie: Buchhandel

Paid Content – Wenn aus Lesern Kunden werden

Verfasst am 18. Juli 2013 von .
Paid Content

© Karin & Uwe Annas / fotolia.com

Wer eine Paywall einführen möchte, sollte einen Mehrwert bieten, der ihn klar von der kostenlosen Konkurrenz abhebt. Auch ungeachtet der Wettbewerber sollte das eigene Angebot ausgebaut und verbessert werden. Die Möglichkeiten, sich als Paid Content Anbieter zu profilieren sind vielfältig. Zum einen ist dies je nach der Ausrichtung eines Onlinemediums und dessen typischen Zielpublikums möglich. Beispielweise fällt die Strategie eines Unterhaltungsmediums anders aus als die eines Informationsmediums. Zum anderen ist entscheidend, ob man sich an ein Nischen- oder ein Massenpublikum richtet.
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Akzeptanz von Paid Content – es geht aufwärts [5 Lesetipps]

Verfasst am 24. Juni 2013 von .

Es geht doch: Für den internationalen Digital News Report 2013 (PDF) des Reuters-Instituts wurden 11.000 Konsumenten zum Thema Paid Content befragt – 10 Prozent der Deutschen gaben an, im vergangenen Jahr für Inhalte bezahlt zu haben. 2012 waren es nur 6 Prozent. Noch größer ist die Akzeptanz von Paid Content in den USA (12 Prozent) und in Frankreich (13 Prozent).

Der Zugriff via mobiler Endgeräte hat sich hierzulande von 5 auf 10 Prozent verdoppelt. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland dennoch hinterher, während 43 Prozent der Dänen wöchentlich News per Smartphone abrufen, tun das bei uns nur 22 Prozent.
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