Archiv der Kategorie 'Buchhandel'


Digital Content is King – Digitale Inhalte setzen sich durch

Verfasst am 9. April 2013 von .
Schreibmaschine mit USB Anschluss

Foto: usbtypewriter.com

Eines lässt sich festhalten: Digital lesen ist lange keine Randerscheinung mehr. Die Bevölkerung wird immer offener digitalen Inhalten gegen­über, fast jeder Vierte nutzt diese regelmäßig. Zwar machen digitale Versionen von Zeitungen und Zeitschriften noch immer den Löwenanteil aus, E-Books holen jedoch in hohem Tempo auf. Elf Prozent der Bundesbürger lesen bereits E-Books, so eine aktuelle Bitkom Studie. Das sind doppelt so viele wie noch 2011.

Dabei lässt sich allerdings ein klarer Zusammenhang zum Alter ausmachen, denn bei Senioren sind E-Books im Schnitt deutlich unbeliebter als in den jüngeren Altersgruppen. Im Besonderen zeigt sich der Wandel bei der weiblichen Leserschaft: Sie nut­zen E-Reader am häufigsten. Davon befinden sich Schätzungen zufolge bereits 2,2 Exemplare in Deutschlands Haushalten.
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Warum das Buch nicht sterben wird [Video]

Verfasst am 20. November 2012 von .

Zeitungssterben Karrikatur

Grafik: Titanic-Magazin.de

Finden Printmedien den Weg in die Zukunft? Angesichts der wachsenden Beliebtheit von E-Books, E-Readern und Tablets erscheint das Vielen immer unwahrscheinlicher. Mit beinahe jeder Erfolgsmeldung zu Verkaufs- und Nutzungszahlen digitaler Produkte geht ein Abgesang auf Zeitungen, Zeitschriften und Bücher einher.

Begriffe wie “Zeitungssterben” stellt kaum jemand in Frage. Dabei ist es (trotz aktueller Beispiele wie die Insolvenz der Frankfurter Rundschau) höchst unwahrscheinlich, dass Zeitungen und Printmedien generell, tatsächlich aussterben werden.
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E-Books erleben auch hierzulande ihren Durchbruch [5 Lesetipps]

Verfasst am 15. Oktober 2012 von .

E-ReaderIm Nachgang der Frankfurter Buchmesse lässt sich eines festhalten – digital lesen ist keine Randerscheinung mehr. Die Bevölkerung wird immer offener digitalen Inhalten gegenüber, fast jeder Vierte nutzt diese regelmäßig. Zwar machen digitale Versionen von Zeitungen und Zeitschriften noch immer den Löwenanteil aus, E-Books holen jedoch in hohem Tempo auf. Elf Prozent der Bundesbürger lesen bereits E-Books, so eine aktuelle Bitkom Studie.

Dabei lässt sich allerdings ein klarer Zusammenhang zum Alter ausmachen, bei Senioren sind E-Books deutlich unbeliebter als in jüngeren Altersgruppen. Die Jüngeren zeigen sich typischerweise offener gegenüber Innovationen. Bei den Jüngsten tritt der Wandel dementsprechend am stärksten zutage: „Am deutlichsten zeigen sich die Veränderungen im Bereich der Kinder- und Jugendmedien“ stellte auch Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, bei der Eröffnungspressekonferenz fest.

Glaubt da jemand an Zufälle, wenn Libri.de verkündet, man heiße von nun an eBook.de?

Unsere Lesetipps der Woche:


Herausforderungen für die Verlagsbranche im digitalen Zeitalter

Verfasst am 9. August 2012 von .

Bücher GrafikBevor wir uns in dieser kleinen Serie den Trends im Buchhandel zuwenden, wollen wir uns im heutigen Beitrag mit der Digitalisierung als Hintergrund für den Wandel in der Buchbranche beschäftigen.
Im ersten Teil ging es um die Rolle des Autors in diesem Umwandlungsprozess.

Der ist vor allem durch die rückläufige Zahl der verkauften Bücher gekennzeichnet, es entsteht ein immer stärkerer Wettbewerb zwischen Buchhandlungen und dem Online Buchhandel. Der Markt war schon länger starken Konzentrationsprozessen unterworfen, man denke nur an die zahlreichen Buchhandlungen, die Thalia Schritt für Schritt übernommen hat.
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Kategorie: Buchhandel

Sang- und Klanglos: Studenten-Bücherbörse Bookya ist offline

Verfasst am 25. Juli 2012 von .

Bookya Bücherbörse für Studenten ist offlineLange war es still um Bookya, der Plattform, auf der Studenten ihre gebrauchten Bücher loswerden und sich für das nächste Semester eindecken konnten. Nun ist Bookya.de offline, ohne dass es eine Ankündigung oder eine Meldung über die Gründe gegeben hätte.

Besonderheit der 2007 gegründeten Bücherbörse war der lokale Fokus, wodurch die Studenten sich unkompliziert auf dem Campus treffen und dabei Versandkosten sparen konnten.

Vermutlich hat es Bookya nicht geschafft, dauerhaft die kritische Masse der sich ständig erneuernden Studentenschaft zu erreichen.
Jetzt findet sich nur noch das Verkaufsangebot für die Domains auf der Seite.

Schade, dass das Konzept, das man heute zum SoLoMo (Social – Local – Mobile) Commerce gezählt hätte, nicht aufging.

Edit 30.07.2012: Mehr zu den Hintergründen findet ihr bei deutsche-startups.de


Warum die Verlagsbranche neue Wege beschreiten muss – aber nicht kann

Verfasst am 25. Juli 2012 von .

Bücher GrafikEs mutet schon paradox an: Einerseits zählen Bücher zu den Gütern, die im E-Commerce als die Produkte mit dem größten Wachstumspotenzial gehandelt werden, neben Mode, Kosmetik und Möbeln. Andererseits wird immer wieder festgestellt, wie groß der Nachholbedarf der Buchbranche ist, was das Internet, E-Commerce und Social Media angeht.

Es stellt sich jedoch die Frage, ob es sich dabei wirklich um einen Nachholbedarf handelt, dem schlichtweg nicht nachgegangen wird. Es gibt eine ganze Handvoll Gründe, warum es sich hier nicht so einfach verhält, wie in anderen Versandhandelssparten, was ich im Folgenden ausführen möchte.

Nimmt man Mode als Beispiel: Um auf den klassischen Vertriebswegen und im Internet gut aufgestellt zu sein, passen die Händler ihre Strategie an die neuen Anforderungen an, damit sie der Offensive der neuen Player mit reiner Onlinestrategie begegnen können. Wichtig dabei ist auch, die Logistik dem Tempo des E-Commerce anzupassen und sich für die sozialen Netzwerke zu öffnen.

Wer so handelt, macht schon vieles richtig. Warum gilt das nun nicht für den Buchhandel? Der Grund: Das Geschäft mit der Mode ist leichter skalierbar als das mit Büchern. Bei letzterem gibt es nämlich einen Beteiligten, der eigentlich zentral ist, bei der Diskussion um neue Strategien jedoch häufig vergessen wird: Der Autor.
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Um Himmels Willen – Weltbild Verlagsgruppe wird doch nicht verkauft

Verfasst am 29. Juni 2012 von .

Der Papst ist “not amused” (das sagt man doch so?) – offenbar haben sich in das Sortiment des Buchhandelsunternehmens über 2.500 Erotik- und Sextitel geschlichen. Wie das in einem Unternehmen passiert ist, das zu 100% der katholischen Kirche gehört, ist nicht bekannt. Mehr noch: Im Weltbild Katalog finden sich Bücher, die unter abseitige Kategorien wie Esoterik, Magie und Satanismus fallen.

Weltbild erotische Buecher Screenshot

Damit sorgte der Verlag im vergangenen Jahr für einen Skandal, vor allem in den eigenen Reihen, wie die Schlagzeile “Deutsche Bischöfe weiter aktiv im Pornogeschäft” auf katholisches.info erahnen lässt.

Ja Kruzifix, jetzt ist auch noch der geplante Verkauf des Verlags gescheitert. Er wird nun in eine kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts umgewandelt, ansonsten bleibt alles beim Alten.

Wir finden: Eine gewisse Expertise, was Sexskandale, Magie und Satanismus angeht, ist der katholischen Kirche nicht abzusprechen, von daher ist der Weltbild Verlag dort vermutlich gut aufgehoben.

Wir wünschen ein schönes Wochenende!

Via Golem.de