Archiv der Kategorie 'Fashion'


Zalando, Otto, H&M: Fashion Top-10 leider ohne Mobile-Traffic

Verfasst am 9. April 2014 von .

Aktuelle Zahlen von comScore zeigen: Otto ist im deutschen Modehandel weiter führend. Vergleicht man die Unique Visitors pro Monat, liegt Otto mit bonprix und den myToys-Unternehmen mirapodo und limango auf Platz zwei (4,8 Millionen) hinter Zalando (7,3 Millionen):

Top 10 Fashionhändler Deutschlands

Grafik: Statista


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8select entwickelt Curated Shopping mit individuellen Shops weiter

Verfasst am 12. März 2014 von .

8select Homepage 2014Zugegeben, 8select ist der Nachzügler unter den Curated Shopping-Anbietern. Und es ist schwer, aktuell nicht im Schatten von Outfittery zu verschwinden, die Millionen-Finanzierungen einfahren, mit einem TV-Spot glänzen und gestern den Preis als “Leader in the Digital Age” auf der CeBIT 2014 einheimsten.

Wie überleben? Ebenfalls hohes Tempo fahren. Am Konzept feilen, bevor es wie bei Outfittery in Richtung Massenmarkt geht. Denn auch wenn die Berliner gerade den Medien-Buzz auf ihrer Seite haben, finde ich die Neuerungen bei 8select interessanter.
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Kategorie: Fashion

Booz & Co. empfiehlt Modemarken Multichannel [5 Lesetipps]

Verfasst am 3. März 2014 von .

booz & co Fashion-StudieNeue Wachstumstreiber im Handel gesucht – auch im Fashion-Bereich. Zwar muss der sich aktuell nicht über mangelndes Wachstum beklagen, Bekleidung ist in Deutschland laut bvh-Zahlen die Spitzen-Warengruppe im E-Commerce, mit über 7 Millionen Euro Umsatz in 2013. Booz & Co. hat die Wertentwicklung in der Modebranche anhand des Total Shareholder Return (TSR) der Unternehmen betrachtet und kommt auf ein ähnliches Ergebnis: Seit 2004 sind die europäischen Modeunternehmen Spitzenreiter der gesamten Konsumgüterindustrie.
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Modehandel: Wie shoppen Jugendliche?

Verfasst am 6. Februar 2014 von .

Wo sind die Teenager geblieben? So titelte die New York Times vergangene Woche. Höchste Zeit, einmal die junge Zielgruppe in den Fokus zu rücken. Wie shoppen Jugendliche? Warum haben amerikanische Retailer derzeit so zu kämpfen und wie sieht die Entwicklung in Deutschland aus?
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Kategorie: Fashion

Werbung erwünscht: Luxus-Shopper ticken anders

Verfasst am 27. November 2013 von .

Verkehrte Welt: Kunden wünschen sich Werbung – zumindest wenn es um die Käufer hochwertiger Kosmetika geht. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK nurago zeigen regelmäßige Luxus-Käufer eine andere Einstellung gegenüber Werbung als andere.
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Kategorie: Fashion

Sträflich unterschätzt: Produkttexte in Onlineshops [5 Lesetipps]

Verfasst am 14. Oktober 2013 von .

Bilder gelten als der Königsweg für die Emotionalisierung im E-Commerce. Großformatige, hochauflösende Bildwelten mit wenig Text gelten als neuer Goldstandard. Zu Unrecht: Dass Reden nicht immer Silber ist, zeigen die Ergebnisse der Studie Fashion Online Produktbeschreibungen der Hochschule Reutlingen. Dort wurde untersucht, wie sich die Ausführlichkeit von Produktbeschreibungen auf Kundenbewertungen auswirkt. Dafür wurden Testkunden die Websites von Asos, Bershka, H&M, Mango und Zara mal mit kurzen, mal mit langen Produktbeschreibungen vorgeführt.
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Modehandel: Zalando setzt die Maßstäbe [5 Lesetipps]

Verfasst am 9. September 2013 von .

Zalando LogoDer Fashion-Bereich, Spielwiese für allerlei E- und Social Commerce Trends, hat in der vergangenen Woche seinem Ruf mal wieder alle Ehre gemacht. Vorgelegt hat, erwartungsgemäß, Branchen-Rakete Zalando und brillierte mit der sauberen Umsetzung von Innovationen im Bereich Mobile Usability.
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Beratung und Inspiration an erster Stelle: Interview mit Kisura

Verfasst am 30. Juli 2013 von .

Kisura LogoNachdem Startups wie Outfittery und Modomoto das (männerdominierte) Modell Curated Shopping bereits sehr erfolgreich etabliert haben, ist kürzlich mit Kisura der erste Personal-Shopping-Service nur für Frauen gestartet. Uns hat besonders interessiert, wie das Geschäftsmodell für die weibliche Zielgruppe angepasst wurde, die ja bekanntlich zu den letzten Rätseln im E-Commerce zählt. Wir haben mit Geschäftsführerin Tanja Bogumil über Curated Shopping und Gender Commerce gesprochen.
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Kategorie: Fashion, Interviews

10 Chancen und Risiken für Luxus-Marken im Netz

Verfasst am 25. Juli 2013 von .

Diamant-Ohrringe

Foto: paparutzi

So rosig die Zukunft für das Luxus-Shopping im Netz derzeit auch aussieht, noch scheut ein Drittel der Händler den E-Commerce-Einstieg. Vereinzelte Branchen sehen online noch immer keine Anknüpfungspunkte für sich.

Verständlich, da Luxushändler meist einen stationären Hintergrund haben, muss ihnen nicht nur der E-Commerce-Einstieg gelingen. Sie müssen quasi aus dem Stand eine Multichannel-Strategie finden. Brenzlig wird es außerdem bei der Markenkommunikation, hier darf im Netz nichts anbrennen.

Andererseits hat der Luxusbereich auch Vorteile – die sich wandelnden Einkaufsgewohnheiten machen auch vor dem Premiumsegment nicht halt. Hier kann, da nicht so knapp kalkuliert wird, leichter Neues ausprobiert werden. Viele aktuellen Trends und Strategien sind geradezu für den Luxusbereich prädestiniert. Wie schon in der Studie “Fashion Shopping im Jahr 2020″ der Hochschule für Medien Stuttgart ersichtlich, entscheidet häufig das Preis-Segment, was funktioniert.

Es lohnt sich daher, einen Blick auf die Chancen und Risiken zu werfen:

Chancen für Luxus-Marken im Internet:

  • Multichannel: Etwa die Hälfte aller stationären Luxus-Käufe werden online vorbereitet, noch häufiger wird sich informiert (70 Prozent).

    „Es gibt keine Kannibalisierung, beide Kanäle fördern einander“, Thomas Schnädter, Deutschland-Chef von Montblanc

  • Service: Multichannel-Konzepte zeigen, wie E-Commerce Trends auch stationäre Geschäfte bereichern können. Services wie die persönliche Beratung per Telefon, Same-Day-Delivery bzw. Express-Lieferung erfreuen nicht nur Onlineshopper. Im Luxusbereich fehlt für die Zusatzservices auch nicht das nötige Kleingeld.
  • Markeninszenierung: Durch hochwertiges Shopdesign und eine emotional ansprechende Präsentation der Einzelprodukte und Kollektionen können auch online Begehrlichkeiten geweckt werden. Kunden, die für gewöhnlich nicht auf den Edelmeilen shoppen, können so Luxusmarken neu entdecken.
  • Digital Engagement, also der gesamte Online-Auftritt einer Marke, gilt inzwischen als imagebildend im Luxusbereich.
  • Kundenprofile: Durch zentrale Kundendaten kann eine “Mobile Concierge” über alle Kanäle hinweg beraten. Das gefällt Kunden (bessere Beratung) und Händlern (Cross-Selling).

Um online im Premiumbereich erfolgreich zu sein, muss die Marke aber zunächst einmal offline hervorragend präsentiert und inszeniert werden. Im Idealfall erinnern sich Kunden beim virtuellen Einkaufsbummel an das Markenerlebnis aus dem Geschäft.

Risiken für Luxus-Marken im Internet:

  • Erklärungsbedürftige Produkte: Ein ganz pragmatischer Nachteil des Onlinehandels ist, dass der Kunde komplizierte Schnitte und Muster im Internet nicht richtig nachvollziehen kann, zuhause nicht damit zurecht kommen oder etwas anderes erwarten könnte. Das zieht frustrierende Retouren nach sich oder hält gleich ganz vom Kauf ab.
  • Angst vor Betrügern: Da es im Luxusbereich naturgemäß um höhere Beträge geht, steigt auch das Betrugs-Risiko. Beispielsweise ist die Bonität eines Kunden über das Internet nicht immer eindeutig feststellbar.
  • Markenkommunikation: Luxusmarken sind stark emotional aufgeladen, es spielt eine viel größere Rolle, wie und in welchem Umfeld die Produkte präsentiert werden. Auf Händlerportalen ist besonders wichtig, welches Markenumfeld dort geboten wird.
  • Preispolitik: Die Aussage der Marke muss stets gewahrt sein, auch in der Preispolitik. Einerseits soll die aktuelle Kollektion inszeniert, andererseits auch verkauft werden. Dafür mit Rabatten zu arbeiten, kann gefährlich werden, die Marke kann schnell darunter leiden.
  • Transparenz: Während das High-End Umfeld bisher, im Gegensatz zu den meisten anderen Bereichen, noch schwer einsehbar war, müssen sich nun auch die Luxuslabels der Transparenz und dem damit verbundenen Preiskampf des Internets aussetzen.

Virtuelle Anprobe: UPcload schaltet die Webcam ab [5 Lesetipps]

Verfasst am 22. Juli 2013 von .

Virtuelle Anprobe bei UPcload

Körpervermessung bei UPcload

Mit ihrer Technologie für die virtuelle Anprobe wollte das 2010 gestartete Startup UPcload den Online-Kleiderkauf revolutionieren. Heute wurde bekannt, dass man sich teilweise vom Geschäftsmodell, das weit über die Branche hinaus viel Aufmerksamkeit erhalten hat, zurückzieht.
Grund dafür sei die zu geringe Nutzung durch die Kunden.
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