Archiv der Kategorie 'Payment'


Onlineshopping ist auch 2013 Vertrauenssache

Verfasst am 14. Mai 2013 von .

Denkt man darüber nach, was einem Onlineshopper beim Kauf am wichtigsten ist, fallen einem gleich mehrere mögliche Kriterien ein: Preis, Bedienbarkeit, Kosten und Schnelligkeit der Lieferung. Das Ergebnis der Vertrauen beim Online-Einkauf Studie der Initiative D21 und des bvh überrascht daher, denn die Spitzenposition nimmt das Kriterium Sicherheit ein. Trotz der breiten Akzeptanz von Onlineshopping bereitet es vielen Kunden noch immer ein mulmiges Gefühl, persönliche Daten und Bankverbindungen an einen ihnen unbekannten Shop weiterzugeben.

Mangelndes Vertrauen in E-Commerce

Quelle: Vertrauen beim Online-Einkauf, Studie der Initiative D21 und des bvh

Potenziale nutzen

Befunde wie die der Infratest-Studie müssen Online-Strategen und Onlineshop- Betreiber aufhorchen lassen. Wie viele Umsätze dem Onlinehandel jährlich durch Kaufabbrüche aufgrund von mangelndem Vertrauen verloren gehen, ist kaum zu beziffern. Preisintensive Produkte wie Großmöbel werden beispielsweise als eine zukunftsträchtige Sparte für
den E-Commerce gehandelt. Hier schlummert viel ungenutztes Potenzial, das beispielsweise Home24, Deutschlands größter Onlineshop für Möbel, mit aggressiven Marketingaktionen wie dem Arsch der Welt zu wecken versucht.

Der Schlüssel zu Preissparten dieser Art dürfte beim subjektiv wahrgenommenen Risiko der Kunden liegen. Laut bvh können Onlinehändler das Vertrauen der Kunden durch sicherheitsbezogene Maßnahmen besser stärken als durch die Preisgestaltung oder Service-Angebote. Beim Onlineshopping wünschen sich Kunden vor allem Transparenz, Rechte und Sicherheit. Nur für eine Minderheit sind Preise oder Angebote vorrangig.

Kunden wünschen sich Transparenz und Sicherheit

Nicht nur Usability-, Konversions- und Suchmaschinenoptimierung müssen bedacht werden, will man die Zahl der Käufe erhöhen.

Vertrauen im E-Commerce

Durch die Initiative D21 empfohlene Online-Gütesiegel

Auch die Wirkung des Shops in puncto Sicherheit ist von zentraler Bedeutung. Daher sind Maßnahmen, die das Vertrauen in den Shop stärken, enorm wichtig. Wer auf typische, vertrauensbildende Signale wie Gütesiegel verzichtet, riskiert, dass Shopper zu etablierten Playern wie Amazon zurückkehren.
Weiterhin sind die Integration von Kundenbewertungen und das Anbieten aller gängigen Bezahlverfahren unverzichtbar.

Diese Elemente bilden Vertrauen in Onlineshops:

  • Gütesiegel, Preise & Referenzen
  • Gängige Zahlungsverfahren
  • Gut sichtbare Kontaktmöglichkeiten
  • Positive Kundenbewertungen und -meinungen
  • Design, Usability & Struktur
  • Aktualität der Inhalte
  • Bekannte Marken im Sortiment

Fazit

Auch 2013 haben viele Kunden noch immer Sicherheitsbedenken gegenüber Onlineshops. Mangelndes Vertrauen und Datenschutzbedenken sind häufig genannte Gründe, warum Kunden angefangene Käufe abbrechen oder es ganz vermeiden, online einzukaufen. Wer durch einen professionellen Onlineauftritt überzeugt und diese Erwartung einhält, kann bisher skeptische Kunden für sich gewinnen und im E-Commerce von morgen punkten.

Handelskraft 2013

Handelskraft 2013 ThumbnailDieser Artikel stammt aus unserem Trendkompass Handelskraft 2013, der auf unserer Webseite kostenlos heruntergeladen werden kann.
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QR-Codes auf Rechnungen = Chance für Mobile Payment?

Verfasst am 17. April 2013 von .

QR-Codes auf Rechnungen = Chance für Mobile Payment?

Foto: Video-Screenshot

Bekanntlich ist die klassische Rechnung nicht tot zu kriegen und führt immer wieder die Liste der beliebtesten Bezahlmethoden an. Die gotomaxx GmbH aus der Oberpfalz hat nun eine Lösung vorgestellt, mit der zumindest weniger Zeit zwischen der Lieferung und der Überweisung verstreicht.

Die Idee ist einfach: Ist der Kunde mit der gelieferten Ware zufrieden, kann er direkt über einen auf der Rechnung befindlichen QR-Code zahlen.
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Mobile Payment bei uns zum Scheitern verurteilt? [5 Lesetipps]

Verfasst am 4. März 2013 von .

Mobile Payment Creative Commons

Foto: Håkan Dahlström (flickr.com)

Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft ließ letzte Woche verlauten, der deutsche Markt sei noch nicht reif für Mobile Payment.
Dem ist einerseits klar zuzustimmen, der Bezahlmarkt ist überhitzt, sehr unübersichtlich und dass wir Deutschen an Bargeld und der guten alten Rechnung hängen, ist hinlänglich bekannt.

Andererseits, ganz so einfach ist es dann doch nicht. In bestimmten Nischenfunktionen ist Mobile Payment bereits Alltag. Entscheidend ist (wie so oft), dass es einen klaren Mehrwert gibt und die Frage nach dem Warum eindeutig beantwortbar ist.

Naheliegend ist daher, dass sich Mobile Payment nichtdestotrotz bei Vorgängen durchsetzt, bei denen man ohnehin das Smartphone in der Hand hat. Paradebeispiel ist die myTaxi-App. Man bestellt das Taxi per App, dann kann man es auch gleich damit bezahlen. Mobile Payment ist hier ein logischer Schritt. Da sagen auch die deutschen Kunden nicht nein.

Eine schöne Diskussion zum Thema findet sich in den Kommentaren auf deutsche-startups.de.

Unsere Lesetipps der Woche:


Wird Mobile Payment 2013 in Deutschland ankommen?

Verfasst am 6. Dezember 2012 von .

Mobile Payment Creative Commons

Foto: Håkan Dahlström (flickr.com)

In Bezug auf Deutschland wird unter Tech-Bloggern und -Redakteuren gerne erwähnt, dass es innovative Produkte und Services hier besonders schwer haben. Häufig ist von Innovationsfeindlichkeit die Rede. Und manchmal liegen sie damit gar nicht so falsch, etwa beim Thema Bezahlverhalten. Hierzulande ist für viele noch immer nur Bares Wahres. Im Europavergleich stechen wir durch mangelnde Bereitschaft, uns mit Vorkasse, Kreditkarten und Mobile Payment anzufreunden, heraus. Der Kauf auf Rechnung ist laut BITKOM auch 2012 die beliebteste Zahlungsmethode bei den deutschen Onlineshoppern.
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Digital Wallets: Zahlen per Smartphone kommt nach Deutschland

Verfasst am 3. Juli 2012 von .

Mobile Payment Creative Commons

Foto: Håkan Dahlström (flickr.com)

Schaut man 2-3 Jahre zurück, verstand man unter Mobile Payment noch überwiegend Couponing und Transaktionen per SMS. Inzwischen ist viel passiert. Die zunehmende Verbreitung von Smartphones, Kreditkarten und Payment-Diensten wie Paypal sorgt dafür, dass sich dieser Bereich rasant entwickelt.

Um eine Übersicht zu gewinnen ist der Artikel “Die digitalen Wallets kommen – der Versuch einer Übersicht” auf mobile-zeitgeist.com sehr empfehlenswert. Dort findet man eine Liste aller Bezahlsysteme und der jeweiligen Anbieter.

Aufschluss über den Stand des Mobile Payment in Deutschland gibt außerdem diese Präsentation (ebenfalls von mobile-zeitgeist.com):

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Veranstaltungstipp: Computop Planet Trade 2012 in Frankfurt/Main

Verfasst am 20. Juni 2012 von .

Planet Trade Roadshow 2012

Zum 4. Mal findet in der kommenden Woche der Planet Trade Fachkongress statt. Ort des Geschehens ist das „The Squaire“ Businesszentrum am Flughafen Frankfurt/Main. Die Veranstaltung für Online-Händler und Finanzdienstleister findet in diesem Jahr in Form einer Roadshow statt.

Zwischen 8.30 und 13.00 Uhr wird es in fünf Vorträgen um die Themen E-Commerce und Multi-Channel gehen. Das Halbtages-Event ist für Besucher kostenlos und bietet Fachbeiträge und Praxisbeispiele zu Online-Bezahlsystemen, Ressourcenplanung, Marketing und Security.

Neben dem inhaltlichen Aspekt liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung klar auf dem Networking und bietet daher viel Zeit, im Anschluss beim gemeinsamen Lunch Kontakte zu Partnern und Kunden zu pflegen.

Auch wir sind am 25. Juni vor Ort und freuen uns darauf, euch auf dieser exklusiven Fachveranstaltung zu treffen!


Smarter shoppen mit Apps & Co.

Verfasst am 3. April 2012 von .

Ist der Einfluss von sozialen Medien, Smartphones, Apps & Co. auf das Shopping Erlebnis wirklich so stark wie oft beschworen? MIND Business Consultants, Absatzwirtschaft und MarketingIT.de liefern in ihrem Praxisleitfaden Social Commerce „Show me the money!” eine deutliche Antwort: Ja!

Zum Thema Shopping mit Apps & Co. stellt die Studie einige spannende Entwicklungen vor:
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