Versandhandel

Neckermann und Quelle hat es bereits erwischt, Otto schlägt sich hingegen tapfer: Klassische Versandhändler müssen mit Veränderungen durch die E-Commerce-branche Schritt halten, sonst droht das Aus. Klassische Kataloge gibt es nur noch selten und Versandhändler sehen sich einem neuen Branchen-Primus gegenüber: Amazon. Auch wenn der amerikanische Konzern nicht immer Maß aller Dinge ist, können Versandhändler, die noch im Rennen sind, etwas von Amazon lernen.

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Anforderungen an ein PIM-Projekt im E-Commerce

Verfasst am 19. Juli 2016 von .
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Eine gute Ausgangsbasis für die PIM-System-Auswahl ist eine Bestimmung aller Geschäftsprozesse im eigenen Unternehmen. Strategische Informationen aus der STEP-Analyse, sowie aktuelle Unternehmenskennzahlen und die Sammlung der kurz- und langfristigen Ziele zählen zur internen Recherche.

Für mittlere bis große Unternehmen und Konzerne lohnt sich eine Primärforschung hinsichtlich der Bedeutung und Nutzung ihrer Produkte. Ist die Zeit für Marktforschung nicht da, können Studien der Sekundärforschung hinzugezogen werden.

Es ist wichtig, bei der internen Recherche Informationen zum Umgang mit Produktdaten aus allen Abteilungen zu sammeln. Die Zufriedenheit und die häufigsten Kritikpunkte werden notiert. Wie bei allen großen Projekten muss die Personalsituation auf das PIM-Projekt abgestimmt werden.

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Warenkorbabbruch – Wann darf ich Kunden via E-Mail zum weitershoppen einladen?

Verfasst am 7. Juli 2016 von .

mailIm Jahr 2016 wissen die meisten Onlinehändler, welcher Schatz welches Umsatzpotential in den Daten, die sie über ihre Käufer sammeln, steckt. Dafür hat man schließlich in eine moderne Systemarchitektur und nutzerfreundliches Design sowie besten Service investiert. Der Kundenkontakt über alle Kanäle ist so für Händler nur wenige Klicks entfernt. Ob und wann man seinen Kunden allerdings E-Mails senden darf, ist – insbesondere in Deutschland – in den meisten Belangen klar geregelt.

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Retouren 2016: Bessere Retourenquoten und Customer-Experience durch Digitalisierung, IT und nutzergenerierten Content [Recap]

Verfasst am 30. Juni 2016 von .
Der Geschäftsführer von ROSE Bikes, Thorsten Heckrath-Rose, während seiner Keynote bei der Retouren 2016 Konferenz. Quelle: dfv Conference Group GmbH

Der Geschäftsführer von ROSE Bikes, Thorsten Heckrath-Rose, während seiner Keynote bei der Retouren 2016 Konferenz. Quelle: dfv Conference Group GmbH

Ich war zum ersten Mal bei der Fachkonferenz Retouren, einer wirklich gelungenen Veranstaltung. Die neue Location im Düsseldorfer Hotel Melia hat meine Erwartungen absolut erfüllt und sorgte für eine klassische und inspirierende Atmosphäre. Die verschiedenen Sessions des Programms, viele von ihnen sehr praxisorientiert, konzentrierten sich neben aktuellen Aspekten und Problemstellungen zum Thema Retourenquoten auch darauf, wie der Handel effktiv mit dieser Herausforderung umgehen kann.
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Influencer Marketing – es zählt, was echt ist

Verfasst am 28. Juni 2016 von .

Screenshot: edel-optics

Screenshot: edel-optics

Ein bekanntes Gesicht hält ein Markenprodukt in die Kamera, worauf sich dieses quasi von selbst verkauft? Diese Zeiten sind schon lange vorbei. In den letzten zehn Jahren gewannen normale Menschen von nebenan an immer größerem Einfluss. Ein wahrer Boom der Blogs und YouTube Channel begann, mit beachtlicher Professionalisierungsrate. Dies entging den Marken nicht. Innerhalb kürzester Zeit konnten erste Blogger von ihrem Hobby leben. Unternehmen bezahlten dafür und versorgten sie mit neuen Produkten.

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6 Tipps für ein höheres Ranking in der Amazon-Suche

Verfasst am 23. Juni 2016 von .

Quelle: PHOTOMORPHIC PTE. LTD. / Fotolia.com (edited also by dotSource)

Quelle: PHOTOMORPHIC PTE. LTD. / Fotolia.com (edited also by dotSource)

Amazon ist mehr als ein Marktplatz. Im ständigen Streben nach Innovation und Verbesserung der Customer-Experience überschreitet Amazon kontinuierlich Grenzen und macht das Beste aus Technologien. Die letzte Hürde, die es zu nehmen galt, war die Kunst der Produktsuche, die bislang klar in der Hand von Google lag. Laut einer Studie vom ECC-Köln und hybris ist jedoch Amazon in Deutschland die bei Weitem meistgenutzte Produktsuchmaschine. Aber warum?

Amazon’s expansives Wachstum hat dafür gesorgt, dass Nutzer die Amazon-Suchfunktion inzwischen so selbstverständlich und bequem verwenden, wie sie auch WhatsApp nutzen. Bei der Produktsuche ist es für die User zu einer tief verwurzelten Gewohnheit geworden, mit Amazon den kürzeren und genaueren Weg zu nehmen. Tatsächlich bevorzugt ein Drittel der deutschen Internetnutzer Amazon; das sind immerhin mehr als doppelt so viele User wie diejenigen, die lieber Google nutzen.

Die Tatsache, dass Verbraucher Amazon als ersten Touch-Point ihres Kundenlebenszyklus nutzen, ist an den Händlern nicht unbemerkt vorbeigegangen, die in dem Marktplatz einen attraktiven Kanal sehen, um ihren Umsatz zu steigern. Was hat Amazon, das Google offenbar fehlt?
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Wie modernisiert man Systemlandschaften im E-Commerce?

Verfasst am 21. Juni 2016 von .

Systemlandschaft modernisieren

Quelle: pexels | Bearbeitung: dotSource

Eines der schönsten Worte im interaktiven Handel, ist der Begriff der Systemlandschaft. Wie vor einem Bergpanorama hält man andächtig inne. Egal, ob schroffe Anhänge oder unverrückbare steinerne Strukturen mit wenigen Gipfeln. Täler und Höhlen mit vereinzelten Hütten und schier unüberwindbaren Schluchten dazwischen. Bergmassive, die das Wetter und somit den Ernteerfolg ganzer Regionen bestimmen. Eine ähnliche Faszination und Bildsprache lässt sich auch auf IT-Systeme und eben ihre Verzahnung als Landschaft sowie den darunter verborgenen Geschäftsprozessen anwenden. Dann halten IT und Business-Consultants für gewöhnlich andächtig inne. Eine weitere Parallele, wenn auch bewusst überspitzt: Wie in der Geologie haben auch manche Systemlandschaften von Händlern und Herstellern die Eigenschaft sich nur langsam – gefühlt über Millionen von Jahren – zu verändern. Doch es geht auch anders.

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Customer Experience Management – Die Renaissance des Buzzworts CXM

Verfasst am 2. Juni 2016 von .

Quelle: Forrester Inc.

Quelle: Forrester Inc.

„Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit.“ – so sangen Tocotronic im Jahr 1995. Wenn man in die Geschichtsbücher schaut, findet man jede Menge Ideen, die – obgleich sie ihrer Zeit weit voraus waren – für Jahre, Jahrzehnte und teilweise Jahrhunderte in Vergessenheit gerieten. Prominentestes Beispiel ist wohl Microsofts 2001 vorgestellter, Windows-XP-basierter, Tablet-PC. Erfolg: quasi Null. Neun Jahre später stellte Apple das iPad vor. Im Gegensatz zu Microsoft, schaffte es Apple der Tech- und Konsumentenwelt ein disruptives Werkzeug zu verkaufen. 2012 nannte Forrester erstmals den Begriff CXM. Jetzt kehrt er zurück.

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ERP und Shopsystem – genügen zwei Systeme für erfolgreichen Handel?

Verfasst am 31. Mai 2016 von .

Das Buzzwort der Stunde heißt „Digitale Transformation“. Doch was bedeutet es? Genügt es, jeden Mitarbeiter im Unternehmen mit einem Computer auszustatten? Folgt man Thorsten Dirks Zitat, liegt die Antwort auf der Hand: Nein!

Wenn Sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben Sie einen scheiß digitalen Prozess.
Thorsten Dirks (Telefonica Deutschland)

Vielmehr bedeutet digitale Transformation bestehende Geschäftsmodelle und Prozesse mit Hilfe digitaler Systeme effizienter zu verknüpfen und in großen Teilen zu automatisieren. Da Unternehmen für gewöhnlich aus vielen spezialisierten Einheiten bestehen, die ihre eigenen Systeme nutzen, sieht die Verzahnung der Teilsysteme auf dem Papier meist leichter aus, als es in der Realität ist. Daraus ergeben sich zwei Handlungsmöglichkeiten: Entweder man beginnt von Null und baut eine neue Systemlandschaft oder man modernisiert die bestehende.

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Wie funktionieren digitale Marken?

Verfasst am 26. Mai 2016 von .

cola-friendsDank des Internets ist es selbstverständlich geworden, dass Kunden mit Marken interagieren. Statt sich als statisches Symbol mit markanter Botschaft zu etablieren, sind Marken so stark dem kurzlebigen Zeitgeist unterworfen wie nie zuvor. Markenbildung wird dynamisch. Der Grund: In unserer digitalen Gesellschaft bleibt kaum eine Kaufentscheidung verborgen. Nie war es so wichtig, genauestens zu prüfen, ob man sich mit einer Marke identifiziert und auch öffentlich damit sehen lassen kann, wie heute.

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Amazon – Lieferdienst wird ausgeweitet

Verfasst am 25. Mai 2016 von .

Das Amazon eigens ins Leben gerufene Projekte ambitioniert vorantreibt ist bekannt. Nach dem Trial & Error Prinzip kann das zwar schon einmal in die Hose gehen – siehe Fire-Phone – doch sieht man bei Amazon auch Misserfolge als wichtige Erfahrungen an. Weniger überraschend also, dass erfolgreich getestete Projekte weiter ausgebaut werden. Aktuellstes Beispiel: Amazon als Lieferdienst.

Bereits in München angelaufen, liefert der E-Commerce-Gigant nun auch in Berlin Pakete aus – vorerst zwar nur in bestimmten Stadtteilen und mit der Unterstützung von externen Partnern, doch ist die Belieferung ganz Berlins mit eigenen Fahrzeugen geplant. Das ist aber nur der Anfang.
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