Versandhandel

Neckermann und Quelle hat es bereits erwischt, Otto schlägt sich hingegen tapfer: Klassische Versandhändler müssen mit Veränderungen durch die E-Commerce-branche Schritt halten, sonst droht das Aus. Klassische Kataloge gibt es nur noch selten und Versandhändler sehen sich einem neuen Branchen-Primus gegenüber: Amazon. Auch wenn der amerikanische Konzern nicht immer Maß aller Dinge ist, können Versandhändler, die noch im Rennen sind, etwas von Amazon lernen.

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Echte Nachhaltigkeit in der City-Logistik? [5 Lesetipps]

Verfasst am 6. November 2017 von .

Alisa Anton - unsplash.com

Alisa Anton – unsplash.com

Dank des enormen Wachstums des Onlinehandels hat die Menge der Lieferungen in den letzten Jahren exponentiell zugenommen. Tatsächlich wird zum Weihnachtsgeschäft ein neuer Paket-Rekord erwartet. Zusätzliche neue Angebote, um die letzte Meile zu beschleunigen und zu vereinfachen wie Same-Day-Delivery, Zustellung zum Wunschtermin oder sogar One-Hour-Delivery tragen zur Überlastung des Straßenverkehrsnetzes bei und verursachen eine alarmierende Verschlechterung der Luftqualität. Nachhaltige Logistik ist deshalb mehr denn je erforderlich.
 
Welche Lösungen und Initiativen setzen die Top-Zustelldienste bereits um?

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Schützt die Abo-Economy vor Amazon?

Verfasst am 1. November 2017 von .

Quelle: pexels

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Heureka! Die VW-Tochter Porsche stellt Porsche Passport in den USA vor und kurz darauf feiert t3n die Abö-Ökonomie als E-Commerce Zukunft und smarten Schutz für Händler und Hersteller gegen Amazon. Solche Nachrichten treiben geplagten Onlinehändlern sicher ein Lächeln ins Gesicht und auch wir haben schon 2011 hier und in jüngerer Vergangenheit hier und dort über Abo-Commerce geschrieben.
 
Die guten Nachrichten zuerst: Ja, Abonnements können ein sinnvolles Vertriebsmodell sein! Die schlechte Nachricht ist, dass Abos dennoch nicht zwingend vor Amazon schützen.

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Netzfund: ‚Amazon Key‘ stellt das gruseligste Liefererlebnis vor

Verfasst am 27. Oktober 2017 von .

Quelle: Amazon Key

Quelle: Amazon Key

Kurz vor Halloween hat der Internet-Riese in den USA den neuen Service “Amazon Key” vorgestellt. Das ist ein Smart-Home-System, mit dem Prime-Kunden die Lieferung nach Hause anfordern können, sogar wenn sie nicht vor Ort sind. Aber einfach so?
 
Die Antwort ist ja. Der Service funktioniert in Verbindung mit zwei neuen Produkten von Amazon und der entsprechenden App. Der Amazon Cloud Cam, die eigentlich eher eine 120 US-Dollar teure Überwachungskamera ist und dem In-Home-Kit, das ein 250 US-Dollar teures intelligentes Schloss ist. Auf diese Weise kann man den Paketboten ins Haus lassen, während man ferngesteuert die ganze Lieferung über die Kamera überwacht. Total Gruselig!
 
Dieses Video erklärt euch, wie es geht:

Keine Abholung mehr von einem Nachbarn oder einer Paketstation. Da man die Lieferung ganz ohne zusätzliche Aufwand hinter der Tür im Flur finden kann. Süßes oder Saures?

Convenience auf die nächste Stufe bringen

Amazon strebt immer die Kundenzufriedenheit und verbesserte Kundenerlebnisse an. Und mit dieser neuen Entwicklung ist die Reise der Bestellung nahtloser denn je und praktischer für die Kunden, da sie sich nicht darum kümmern müssen.

Aber es stellt sich die Frage: traut man sich quasi die Haustür offen zu lassen und den Zugang irgendeiner Person zu ermöglich, als Gegenleistung für mehr Komfort und Bequemlichkeit? Süßes oder Saures? Süßes!


Wie geht digitale Transformation ohne Bullshit?

Verfasst am 5. Oktober 2017 von .

Quelle: pexels

Quelle: pexels

Die Begriffe “Digitalisierung” und “digitale Transformation” haben in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erfahren. So große Aufmerksamkeit, dass selbst die eigene Großmutter mindestens einen der beiden Begriffe schon einmal gehört hat. Daran trägt nicht zuletzt die FDP Schuld, die ihren Bundestagswahlkampf 2017 quasi komplett auf diesen Begriff ausgerichtet hat. Ein Grund zur Freude? Nicht ganz, denn wenn “Digitalisierung” zur Ursache und Antwort aller Fragen gleichermaßen wird, besteht die Gefahr, dass der Begriff seines Sinns beraubt wird.
 
Zu Recht weist t3n-Chefredakteur Stephan Dörner in seinem Artikel “Warum die Digitalisierung zum Bullshit-Begriff zu verkommen droht” darauf hin, dass dem Begriff der Digitalisierung dasselbe Schicksal droht, wie zuvor dem Begriff der “Globalisierung”. Insbesondere kritisiert er, dass die Stilisierung zum Kampfbegriff dazu führt, dass alles, was unter dem Begriff gemeint sein kann, nicht mehr als politisch gestaltbar wahrgenommen wird bzw. wahrgenommen werden muss. Das die vielbeschworene “Industrie 4.0” aber einen politischen Rahmen für Menschen UND Maschinen dringend notwendig hat, habe ich letzte Woche hier geschrieben.
 
Die größte Sorge besteht meines Erachtens jedoch darin, dass die Akteure der Digitalisierung, also Unternehmen, Angestellte, Arbeiter, Nutzer und Politik selbst beginnen an die entfesselte Macht und Ungestaltbarkeit zu glauben und dementsprechend nicht mehr tätig werden. Das wäre fatal!

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Change-Management in der „Industrie 4.0“ – Politik für Menschen oder Maschinen? [Kommentar]

Verfasst am 27. September 2017 von .

Quelle: Edit:

Quelle: dotSource

Was ist denn hier los? Wird Handelskraft jetzt politisch? NACH der Bundestagswahl? Nein und ja. Nein, weil Handelskraft auf die digitale Transformation von Unternehmen und Geschäftsmodellen blickt. Nein, weil die Digitalisierung von Marketing, Vertrieb und Service nichts per se Politisches ist. Nein, weil Handelskraft an Wandel und Erfolg durch unternehmerisches Handeln glaubt. Aber es gibt auch das Ja.
 
Ja, weil es Bereiche gibt an denen Digitalisierung an Grenzen stößt, da ihre erzeugten Effekte keine gewinnbringende Zukunftsoption für die Beteiligten darstellen. Ganz konkret hat mich ein Artikel zum Thema Fachkräftemangel sowie meine Erfahrungen aus der Digital Business School zu diesem Kommentar veranlasst. Worum geht’s?

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IoT Marktchancen aus B2C-Sicht – 4 Use Cases

Verfasst am 13. September 2017 von .

Um zu verstehen, wie revolutionär das Internet der Dinge ist, reicht schon der Blick auf die Fähigkeiten, die ein physisches Produkt besitzen kann, sobald es um zusätzliche Hardwareeigenschaften von Sensoren und Konnektivitätsfunktionen über Datenerhebungsfähigkeiten bis hin zu digitalen Services erweitert wird. Letztere stellen hierbei den Höhepunkt der Optimierung dar.
 

Optimierte digitale Produkte, zahllose Geschäftsmodelle

Je mehr solcher Erweiterungen ein physisches Produkt besitzt, umso mehr Ansatzpunkte für neue Geschäftsmodelle und -chancen entstehen. So vervielfacht etwa ein Thermomix mit Internetverbindung die Möglichkeiten der Wertschöpfung durch ein verbessertes Kundenerlebnis, während der klassische Prototyp dies nicht tut.
 
Ein weiterer wichtiger Aspekt besteht darin, dass so optimierte Geräte kooperative Landschaften entstehen lassen, in denen alle Beteiligten auf irgendeine Art profitieren. Ermöglicht wird dies durch die Natur dieses Ökosystems, in dem zahlreiche Player interagieren und sich partnerschaftlich verbinden sollten, um einen Mehrwert zu bieten: mit dem Verkauf des Produktes selbst, dem Verkauf des integrierten Sensors (der wiederum einen Zusatzservice bietet), dem Verkauf der generierten Daten, der Steigerung des Engagements und der Kundenbindung (durch ein besseres, personalisiertes Erlebnis). In Verbindung mit dem parallel zur IoT-Evolution verlaufenden zunehmenden Einfluss der Digitalwirtschaft verändert diese Serviceorientierung die Geschäftsmodellgrundlagen vieler Unternehmen.

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bevh stellt zum 2. Fachkräftetag den neuen Ausbildungsberuf im E-Commerce vor

Verfasst am 6. September 2017 von .
E-Commerce Kaufleute

Bild: pexels

Das Ausbildungsjahr 2017 ist vor wenigen Tagen gestartet. Der Handel bietet für Schulabgänger viele interessante Ausbildungsmöglichkeiten im kaufmännischen und technischen Bereich: vom Groß- und Außenhandel über Marketingkommunikation und Dialogmarketing bis hin zu Logistik und IT. Doch den Onlinehandel, den Bereich mit den größten Wachstumszahlen, sucht man vergeblich in den Ausbildungsverordnungen. Die nötigen digitalen Kompetenzen, die für die Tätigkeit im Onlinehandel zwingend notwendig sind, müssen sich Auszubildende also gegebenenfalls selbst beibringen. Dies wird sich nun bald ändern.
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Welches Buzzwort passt zu mir? Shopsysteme und die Vision ihrer Hersteller.

Verfasst am 29. August 2017 von .

Quelle: pexels

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Es ist Zeit die Taschentücher rauszuholen, denn die Nachricht ist sehr traurig. Die Nachricht lautet: „Die Commerce-Branche hat es schwer!“ Damit sind wirklich alle gemeint. Händler und Hersteller, die ihr Geschäft von Marketing über Vertrieb bis zu den Services intern und extern digitalisieren müssen, haben es schwer. Stationäre Händler haben es schwer. Marktplatzhändler haben es schwer. Softwarehersteller von Shopsystemen haben es schwer. Das Marketing der Shopsystemherstellern hat es schwer. ALLE HABEN ES SCHWER!
 
Ich gebe zu, der letzte Absatz ist eine zynische Polemik. Ganz so laut klagt keine der erwähnten Gruppen. Dennoch hat mich ein Interview der FashionUnited mit CEO und Mitgründer der commercetools GmbH, Dirk Hörig, letzte Woche nachdenklich gestimmt. Denn, wie jedes Jahr, wenn sich die dmexco nähert, das Jahr sich seinem Ende neigt und allenthalben nach neuen Trends gesucht wird, scheint es, als walze man in den Marketing- und PR-Abteilungen den letzten Krümel Kreativität aus den Mitarbeitern. Positionierung und Abgrenzung vom Wettbewerb um jeden Preis! Neue Buzzworte inklusive.
 
Nun möchte ich mich gar nicht künstlich selbst erhöhen. Ich bin schließlich Teil der Marketing-Industrie, die im Fahrwasser der digitalen Transformation Herausforderungen zu Forderungen formuliert. Beschreiben Händler und Hersteller beispielsweise, wie schwer es ihnen fällt stationär UND online erfolgreich zu sein, ruft mit Sicherheit jemand „multi-channel“ oder „omnichannel“, gefolgt von einer bunten Utopie des aufwandslosen digitalen Geschäftserfolgs über alle Kanäle. Halleluja, wieder eine Frage vorbildlich durch Buzzworte „beantwortet“!
 
Doch woran liegt das und welche Vision verbirgt sich hinter den Marketing-Nachrichten der Lösungshersteller? Zeit, genauer hinzusehen.

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Emojis statt Esperanto: Storytelling à la 🍕 😍 👍

Verfasst am 8. August 2017 von .

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Sprach-, Bild- und Videonachrichten rütteln an der Verwendung des geschriebenen Wortes. So, wie Messenger die SMS und das Telefonat ersetzt haben, verdrängen Emojis, GIFs und MEMEs den mühsam getippten Text. Sie sind ausdrucksstark und leicht zu benutzen – auch im globalen Kontext.

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Kommentare deaktiviert für Emojis statt Esperanto: Storytelling à la 🍕 😍 👍

Grenzüberschreitender E-Commerce: Lust auf Internationalisierung? [5 Lesetipps]

Verfasst am 24. Juli 2017 von .

Quelle: pexels.com (bearbeitet von dotSource)

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E-Commerce floriert auf dem europäischen Markt, auch wenn die Wachstumsraten von Land zu Land unterschiedlich sind. Laut dem European Ecommerce Report 2017 wird der Umsatz die 600 Milliarden-Marke am Ende des Jahres überschreiten, was einer Wachstumsrate von fast 14 Prozent im Vergleich zu 2016 entspricht. Und das öffnet die Tür zu neuen internationalen Absatzmärkten.

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