Versandhandel

Neckermann und Quelle hat es bereits erwischt, Otto schlägt sich hingegen tapfer: Klassische Versandhändler müssen mit Veränderungen durch die E-Commerce-branche Schritt halten, sonst droht das Aus. Klassische Kataloge gibt es nur noch selten und Versandhändler sehen sich einem neuen Branchen-Primus gegenüber: Amazon. Auch wenn der amerikanische Konzern nicht immer Maß aller Dinge ist, können Versandhändler, die noch im Rennen sind, etwas von Amazon lernen.

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Influencer Marketing – es zählt, was echt ist

Verfasst am 28. Juni 2016 von .

Screenshot: edel-optics

Screenshot: edel-optics

Ein bekanntes Gesicht hält ein Markenprodukt in die Kamera, worauf sich dieses quasi von selbst verkauft? Diese Zeiten sind schon lange vorbei. In den letzten zehn Jahren gewannen normale Menschen von nebenan an immer größerem Einfluss. Ein wahrer Boom der Blogs und YouTube Channel begann, mit beachtlicher Professionalisierungsrate. Dies entging den Marken nicht. Innerhalb kürzester Zeit konnten erste Blogger von ihrem Hobby leben. Unternehmen bezahlten dafür und versorgten sie mit neuen Produkten.

Authentisches Influencer-Marketing

Eine neue Form der Werbung war geboren. Die Blogger brachten Unternehmen endlich den Vertrauensbonus ein, den sie durch ihre eigene Kommunikation und Kooperationen mit Prominenten niemals erreichen konnten.

Nun sinkt auch das Vertrauen in die bekannten Blogger. Laut einer Studie von SheKnows Media sind Konsumenten inzwischen ihrer Tipps und Empfehlungen überdrüssig. Insbesondere Frauen setzen ihr Vertrauen lieber in die Empfehlungen normaler Menschen. Authentische Meinungen in Form von Kundenrezensionen oder in sozialen Netzwerken, von Personen wie sie selbst, erleben ein Revival. Amazon belohnt authentische Rezensionen mit einem besseren Ranking.

Gefragt sind Meinungen von Gleichgesinnten, die keine verborgenen Interessen haben, aber dennoch mit der Thematik derart vertraut sind, um als Experte auf dem Gebiet zu gelten. Wichtig ist, dass ehrlich, kritisch und authentisch über Produkte geurteilt wird, dass ein Produkt auch einmal durch den Test durchfällt. Die Verbundenheit, die hier entsteht, ist deutlich höher als zu Unternehmen und Prominenten.

User Generated Content und Communitys sind also auch 2016 ein Thema, insbesondere in Bezug auf Service. Zahlen des ECC Köln zufolge existiert speziell unter jungen Kunden unter 25 eine regelrechte Weigerung gegenüber klassischem Kundenservice. Man vertraut stattdessen den Empfehlungen anderer Internetnutzer und vermeidet den direkten Kontakt zu Unternehmen.

Diese sollten derartige Befunde nicht zum Anlass nehmen, ihre Services einzuschränken, sondern diese einem zeitgemäßen Update zu unterziehen. Der Trend zu Self-Service und Peer-to-Peer-Austausch ist unumkehrbar. Ganz praktisch bedeutet das, dass Unternehmen ihre Community ernst nehmen müssen. Professionelle Reaktionen auf Kritik durch guten Service zahlen sich mehr aus, als das Hunderttausend-Euro-Investment in „den“ Influencer.

Digitale Marken für kritische Kunden

handelskraft2016-trendbuchWelche Möglichkeiten des Austauschs und zur Selbsthilfe bieten Sie Ihren Kunden? In unserem Trendbuch „Day One in Digital Life“ wagen wir einen Blick auf Trends, die im Jahr 2016 jedem Händler ein Begriff sein sollten, wie beispielsweise die verstärkte Personalisierung, digitale Marken oder die Macht der Marktplätze. Das komplette Trendbuch kann hier kostenlos heruntergeladen werden.


6 Tipps für ein höheres Ranking in der Amazon-Suche

Verfasst am 23. Juni 2016 von .

Quelle: PHOTOMORPHIC PTE. LTD. / Fotolia.com (edited also by dotSource)

Quelle: PHOTOMORPHIC PTE. LTD. / Fotolia.com (edited also by dotSource)

Amazon ist mehr als ein Marktplatz. Im ständigen Streben nach Innovation und Verbesserung der Customer-Experience überschreitet Amazon kontinuierlich Grenzen und macht das Beste aus Technologien. Die letzte Hürde, die es zu nehmen galt, war die Kunst der Produktsuche, die bislang klar in der Hand von Google lag. Laut einer Studie vom ECC-Köln und hybris ist jedoch Amazon in Deutschland die bei Weitem meistgenutzte Produktsuchmaschine. Aber warum?

Amazon’s expansives Wachstum hat dafür gesorgt, dass Nutzer die Amazon-Suchfunktion inzwischen so selbstverständlich und bequem verwenden, wie sie auch WhatsApp nutzen. Bei der Produktsuche ist es für die User zu einer tief verwurzelten Gewohnheit geworden, mit Amazon den kürzeren und genaueren Weg zu nehmen. Tatsächlich bevorzugt ein Drittel der deutschen Internetnutzer Amazon; das sind immerhin mehr als doppelt so viele User wie diejenigen, die lieber Google nutzen.

Die Tatsache, dass Verbraucher Amazon als ersten Touch-Point ihres Kundenlebenszyklus nutzen, ist an den Händlern nicht unbemerkt vorbeigegangen, die in dem Marktplatz einen attraktiven Kanal sehen, um ihren Umsatz zu steigern. Was hat Amazon, das Google offenbar fehlt?
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Wie modernisiert man Systemlandschaften im E-Commerce?

Verfasst am 21. Juni 2016 von .

Systemlandschaft modernisieren

Quelle: pexels | Bearbeitung: dotSource

Eines der schönsten Worte im interaktiven Handel, ist der Begriff der Systemlandschaft. Wie vor einem Bergpanorama hält man andächtig inne. Egal, ob schroffe Anhänge oder unverrückbare steinerne Strukturen mit wenigen Gipfeln. Täler und Höhlen mit vereinzelten Hütten und schier unüberwindbaren Schluchten dazwischen. Bergmassive, die das Wetter und somit den Ernteerfolg ganzer Regionen bestimmen. Eine ähnliche Faszination und Bildsprache lässt sich auch auf IT-Systeme und eben ihre Verzahnung als Landschaft sowie den darunter verborgenen Geschäftsprozessen anwenden. Dann halten IT und Business-Consultants für gewöhnlich andächtig inne. Eine weitere Parallele, wenn auch bewusst überspitzt: Wie in der Geologie haben auch manche Systemlandschaften von Händlern und Herstellern die Eigenschaft sich nur langsam – gefühlt über Millionen von Jahren – zu verändern. Doch es geht auch anders.

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Customer Experience Management – Die Renaissance des Buzzworts CXM

Verfasst am 2. Juni 2016 von .

Quelle: Forrester Inc.

Quelle: Forrester Inc.

„Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit.“ – so sangen Tocotronic im Jahr 1995. Wenn man in die Geschichtsbücher schaut, findet man jede Menge Ideen, die – obgleich sie ihrer Zeit weit voraus waren – für Jahre, Jahrzehnte und teilweise Jahrhunderte in Vergessenheit gerieten. Prominentestes Beispiel ist wohl Microsofts 2001 vorgestellter, Windows-XP-basierter, Tablet-PC. Erfolg: quasi Null. Neun Jahre später stellte Apple das iPad vor. Im Gegensatz zu Microsoft, schaffte es Apple der Tech- und Konsumentenwelt ein disruptives Werkzeug zu verkaufen. 2012 nannte Forrester erstmals den Begriff CXM. Jetzt kehrt er zurück.

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ERP und Shopsystem – genügen zwei Systeme für erfolgreichen Handel?

Verfasst am 31. Mai 2016 von .

Das Buzzwort der Stunde heißt „Digitale Transformation“. Doch was bedeutet es? Genügt es, jeden Mitarbeiter im Unternehmen mit einem Computer auszustatten? Folgt man Thorsten Dirks Zitat, liegt die Antwort auf der Hand: Nein!

Wenn Sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben Sie einen scheiß digitalen Prozess.
Thorsten Dirks (Telefonica Deutschland)

Vielmehr bedeutet digitale Transformation bestehende Geschäftsmodelle und Prozesse mit Hilfe digitaler Systeme effizienter zu verknüpfen und in großen Teilen zu automatisieren. Da Unternehmen für gewöhnlich aus vielen spezialisierten Einheiten bestehen, die ihre eigenen Systeme nutzen, sieht die Verzahnung der Teilsysteme auf dem Papier meist leichter aus, als es in der Realität ist. Daraus ergeben sich zwei Handlungsmöglichkeiten: Entweder man beginnt von Null und baut eine neue Systemlandschaft oder man modernisiert die bestehende.

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Wie funktionieren digitale Marken?

Verfasst am 26. Mai 2016 von .

cola-friendsDank des Internets ist es selbstverständlich geworden, dass Kunden mit Marken interagieren. Statt sich als statisches Symbol mit markanter Botschaft zu etablieren, sind Marken so stark dem kurzlebigen Zeitgeist unterworfen wie nie zuvor. Markenbildung wird dynamisch. Der Grund: In unserer digitalen Gesellschaft bleibt kaum eine Kaufentscheidung verborgen. Nie war es so wichtig, genauestens zu prüfen, ob man sich mit einer Marke identifiziert und auch öffentlich damit sehen lassen kann, wie heute.

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Amazon – Lieferdienst wird ausgeweitet

Verfasst am 25. Mai 2016 von .

Das Amazon eigens ins Leben gerufene Projekte ambitioniert vorantreibt ist bekannt. Nach dem Trial & Error Prinzip kann das zwar schon einmal in die Hose gehen – siehe Fire-Phone – doch sieht man bei Amazon auch Misserfolge als wichtige Erfahrungen an. Weniger überraschend also, dass erfolgreich getestete Projekte weiter ausgebaut werden. Aktuellstes Beispiel: Amazon als Lieferdienst.

Bereits in München angelaufen, liefert der E-Commerce-Gigant nun auch in Berlin Pakete aus – vorerst zwar nur in bestimmten Stadtteilen und mit der Unterstützung von externen Partnern, doch ist die Belieferung ganz Berlins mit eigenen Fahrzeugen geplant. Das ist aber nur der Anfang.
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Viv – kann Sprachassistenz den Handel revolutionieren?

Verfasst am 18. Mai 2016 von .

Viv Logo

Quelle: wareable.com

Mit Sätzen wie „Überweise Adam 20 Dollar.“ und „Sende meiner Mutter Blumen zum Geburtstag.“ hat Dag Kittlaus am vergangenen Montag die Digitalbranche aufgewühlt. Im Rahmen seiner Viv-Live-Demo während der Disrupt NY, zeigte er, was Conversational Commerce in Zukunft bedeutet. Moment: Dag wer? Viv was? Conversational wie? Das sind berechtigte Fragen. Doch, noch wichtiger ist: Was bringt der KI-Assistent für Hersteller und Onlinehändler?

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EVENT-TIPP: Retouren 2016, effektive Retourenmanagement-Strategien im Fokus am 21.06

Verfasst am 18. Mai 2016 von .

Retouren-Banner-2016
Mit dem wachsenden Tempo im Digital-Commerce steigen auch die Retourenquoten rasant an. Die enorme Anzahl retournierter Produkte birgt sowohl Chancen als auch Risiken. In diesem Sinne sind effektive Retourenmanagement-Strategien fundamental, um Zeit zu gewinnen, Prozesse zu optimieren und zurückgeschickte Waren wieder in den Vertriebszyklus zu bringen. Genau um diese wachsende Thematik dreht sich die Fachkonferenz “Retouren 2016” am 21. Juni 2016 in Düsseldorf.

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10 Business-Cases für PIM – Teil 2

Verfasst am 17. Mai 2016 von .
Quelle: picjumbo.com

Quelle: picjumbo.com

In unserem Artikel vom vergangenen Dienstag wurden die ersten fünf unserer Top 10 der strategischen Aufgaben und unterschiedlichen Business-Szenarien für ein PIM-System vorgestellt. Schaut man sich die einzelnen Punkte genauer an, wird klar, dass PIM- Systeme Einfluss auf die Arbeit verschiedener Abteilungen haben. Die Arbeit mit einem PIM-System beeinflusst verschiedene Geschäftsprozesse. Allein die Beteiligung von Produkt-, Key-Account-Management, Marketing, Vertrieb und IT macht es notwendig, PIM-Projekte nicht nur auf operativer, sondern auch auf strategischer Ebene zu planen und steuern. Im zweiten Teil unserer Business-Cases für PIM zeigen wir fünf weitere Voraussetzungen für erfolgreiches Produktdatenmanagement.

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