Versandhandel

Neckermann und Quelle hat es bereits erwischt, Otto schlägt sich hingegen tapfer: Klassische Versandhändler müssen mit Veränderungen durch die E-Commerce-branche Schritt halten, sonst droht das Aus. Klassische Kataloge gibt es nur noch selten und Versandhändler sehen sich einem neuen Branchen-Primus gegenüber: Amazon. Auch wenn der amerikanische Konzern nicht immer Maß aller Dinge ist, können Versandhändler, die noch im Rennen sind, etwas von Amazon lernen.

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E-Commerce of Things: Schwarmintelligenz der smarten Geräte

Verfasst am 3. Mai 2016 von .

Quelle: Miele

Quelle: Miele

Früher war E-Commerce laut, bunt, und schrill. E-Commerce war wie Zalando. Ein Schrei, der die Revolution einläutete. Leute, ab jetzt wird online bestellt, verstanden? Neu und aufregend war das. Heute muss man niemandem mehr erklären, was E-Commerce ist. Und digitale Services werden dank des Internet of Things ganz leise. Sie fügen sich nahtlos in unseren Alltag ein, kennen uns lückenlos und reagieren auf jede Situation mit der passenden Lösung.

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Logistik-Performance: Kundenbindung nach dem Check-Out

Verfasst am 28. April 2016 von .

Audi entwickelt mit den Kooperationspartnern DHL Paket und Amazon einen innovativen Logistik-Service: die Paketzustellung in den Kofferraum. Die Teilnehmer eines Pilotprojekts koennen ab Mai Audi connect easy delivery erstmals nutzen. Dabei bringt Audi eine temporaere schluessellose Zugangsberechtigung fuer den Gepaeckraum zum Einsatz.

Audi entwickelt mit den Kooperationspartnern DHL Paket und Amazon einen innovativen Logistik-Service: die Paketzustellung in den Kofferraum. Die Teilnehmer eines Pilotprojekts koennen ab Mai Audi connect easy delivery erstmals nutzen. Dabei bringt Audi eine temporaere schluessellose Zugangsberechtigung fuer den Gepaeckraum zum Einsatz.

Tempo im E-Commerce. Die Diskussion darüber wird meistens auf Shopsystem-Ebene geführt. Neben Ladezeiten sind selbstverständlich die Versand- und Lieferdauer weitere Hebel. Doch wo noch ansetzen, wenn selbst die mobile Website perfekt optimiert ist und dem Kunden standardmäßig Same-Day-Delivery angeboten wird?

Der Schlüssel liegt darin, bisher brachliegende Flächen zu nutzen, Güter und Kapital in Bewegung zu halten. Die Flexibilisierung der Logistik geht mit der Dynamisierung der Gesellschaft einher: Alles bleibt in Bewegung.

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PIM-Systeme: 9 Gründe Daten zu zentralisieren

Verfasst am 26. April 2016 von .

Quelle: boredpanda

Quelle: boredpanda

Üblicherweise verteilen sich Produktdaten auf unterschiedliche Systeme. Im ERP-System stecken Informationen wie Preise, Artikelnummern, EAN und Klassifizierungsdaten der Artikel. Im E-Commerce-System werden verkaufsrelevante Daten wie Produktbeschreibungen und Cross-Sells hinterlegt. Bilder- und Media-Assets werden über ein Digital-Asset- Management (DAM/MAM) verwaltet.

Bei vielen B2B-Unternehmen im E-Commerce werden die Bilder noch manuell im Onlineshop gepflegt. Nicht selten liegen viele Informationen ausschließlich in Papierform oder Office-Dokumenten vor. Ein zentraler Zugang für alle Mitarbeiter ist so nicht möglich. Wertvolle Informationen tragen so nie zum Unternehmenserfolg bei.

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Whitepaper-Update: E-Commerce-Software auswählen

Verfasst am 12. April 2016 von .

log

Bild: dotSource

Der interaktive Handel ändert sich stetig – und Shopbetreiber fühlen sich wie im Hamsterrad. Kunden erwarten neue Services. Diese Erwartungen müssen Händler erfüllen und stellen neue Anforderungen an ihr Shopsystem. Kaum läuft es, wartet schon der nächste Servicewunsch des Kunden am Commerce-Horizont. Parallel müssen interne Vertriebs- und Marketingprozesse digitalisiert und an die Lösung angeschlossen werden.

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Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Wo bleibt die Vision?

Verfasst am 31. März 2016 von .

Quelle: pexels

Quelle: pexels picography.co

In der fünften Auflage der gemeinsamen Studie des ECC Köln und dotSource wurde jüngst das Musikhaus Thomann als Nummer 1 der Top-Online-Shops ermittelt, gefolgt von Amazon. Ziel der Untersuchung war es Best-Practices und Gründe für den Shop-Erfolg zu identifizieren. Was können andere Shopbetreiber davon lernen und wie kann man sich heute noch differenzieren? Bewertet wurden dabei die Umsetzung von Basis- und Begeisterungsanforderungen, Bekanntheit des Shops und Kundenbindungsdimensionen. Wer es noch etwas trockener und KPI-getriebener mag, hier die Top5 (von 15) Kriterien: Liefergeschwindigkeit, Sortiment, Preis-Leistungs-Verhältnis, Produktqualität und Usability.

Na prima, denkt der BWLer, prüft besagte Kennzahlen, ordnet deren Verbesserung an und glaubt, in Kürze in der Liga der Top-Online-Shops mitspielen zu können. Pustekuchen! Begeisterungsanforderungen von heute sind die Basisanforderungen von morgen – und im digitalen Zeitalter ist „morgen“ nicht im kommenden Jahrzehnt oder nächstes Jahr, sondern buchstäblich „morgen“. Me-too-Ansätze können diese Anpassungsgeschwindigkeit nicht leisten. Wer nicht nur reagieren und getrieben sein will, braucht mehr denn je eine Vision von und für „morgen“. Bei Thomann und Amazon heißt das „Kundenzufriedenheit“. Doch ist es wirklich so einfach?

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Eigenes Sortiment plus Marktplatz – E-Commerce Marktplätze als Sourcing-Hybrid

Verfasst am 29. März 2016 von .

Erweiterungen von Angebot und Sortiment in Form von Marktplätzen oder Lieferanten-Plattformen haben Hochkonjunktur. Amazon meldete erst jüngst einen Rekordumsatz von 2,8 Mrd. für den Amazon Marketplace – große Online-Shops wie Otto, Lidl oder Real haben schon längst ihre früheren Streckengeschäfte in das E-Commerce-Zeitalter überführt und sogenannte Partner-Plattformen aufgebaut. Deren Unterschied zum offenen Marktplatz sind meist: Lieferanten stehen nicht im Preiswettbewerb und sind für den Endkunden unsichtbar – Customer Service und Rechnungsstellung managt also die Plattform selbst.

Die Kombination aus traditionellem Einkauf und einem angedockten Partner-Sortiment ist allerdings keine Idee der Online-Branche. Schließlich können erfolgreiche Retailer im stationären Bereich längst auf etablierte Konzepte zur effektiven Flächenbewirtschaftung zurückblicken. Dabei wird auf angeschlossene Hersteller und Marken mehr Verantwortung übertragen. Für die Auswahl des Sortiments in der eigenen »Brand Area«, den Bestand und die Preisstellung ist oft nicht mehr der Retailer selbst, sondern der Partner verantwortlich. Das erhöht dessen Motivation und entlastet den Retailer, nicht nur im Bereich der Abwertungsrisiken. Somit hat sich das klassische Einkaufsprinzip, das Risiken und Verantwortung vorwiegend beim Händler vorsah, bereits heute weiterentwickelt.

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Shops sind Websites mit Kauffunktion – Plattformen bestimmen den Handel der Zukunft

Verfasst am 22. März 2016 von .

Screenshot: Apple - Website ohne Store-Reiter, kaufen geht überall

Screenshot: Apple – Website ohne Store-Reiter, kaufen geht überall

Der Shop, wie wir ihn kennen, verliert rapide an Bedeutung. Das ist auch in konservativeren Szenarien, losgelöst von Streams, virtuellen Butlern und WhatsApp Commerce, deutlich zu erkennen. Auch wer nach wie vor am Shop festhält, bleibt von der Verschiebung von der E-Commerce Komplettlösung hin zu leichtgewichtigeren Ansätzen nicht verschont. Eine Frage der Evolution?

Vielleicht waren Onlineshops nur ein erster Weg, um das Internet als Vertriebskanal begreiflich und salonfähig zu machen. Eine Metapher, um den Katalog ins Internet zu bringen. Inzwischen braucht es diesen Vergleich für Onlineshops nicht mehr, Kunden erwarten ganz einfach, dass sie online einkaufen können. Es ist so selbstverständlich, dass es die explizite Bezeichnung »Shop« nicht mehr benötigt. Apple hat diese Konsequenz bereits gezogen. Der Trend geht also zurück zur Produktpräsentation auf Websites, die integrierte Shopping-Funktion vorausgesetzt.

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Wie Messenger den Onlineshop beerdigen – E-Commerce im Nachrichten-Stream

Verfasst am 17. März 2016 von .

E-Commerce emanzipiert sich gerade vom Onlineshop. Bestellt wird per Knopfdruck, Spracheingabe oder direkt im sozialen Netzwerk. Statt des klassischen Shoprasters setzt sich allerorten der Stream durch. Das Prinzip des endlosen Scrollens durch personalisierte Inhalte ist schon seit langem nicht mehr auf Facebook beschränkt, sondern hält auch im E-Commerce Einzug. Buy Buttons begegnen uns aus diesem Grund in allen Netzwerken und direkt in den Google-Ergebnisseiten. Da wäre der Klick zum Shop doch nur ein Umweg.

Kein Zufall, dass jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält, seine eigene Infrastruktur aufbaut, die weit über die des klassischen Shops hinausgeht. Die Zeit der Plattform ist angebrochen. Vernetzung und Kundenzufriedenheit ohne Kompromisse lauten die Zutaten für die Strategie der ganz Großen. Apple prescht voran und entfernt den Onlineshop gleich ganz. Die Abkehr vom Onlineshop geht so weit, dass der Kauf per Messenger zum neuen Trend wird. Concierge Services wie GoButler machen es vor.

Wohin führt das alles? Selbstverständlich zu mehr Tempo. Denn ungenutzte Flächen, Zeitfenster und Ressourcen sind den digitalen Playern ein Graus. Downtime wird eliminiert, wo man sie findet.

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Mit Echtzeit-BI-Tools Umsatz und Conversion erhöhen – so verändert Transparenz Unternehmen

Verfasst am 3. März 2016 von .

alphaspirit / fotolia.com

© alphaspirit / fotolia.com

In Startups ist es seit jeher das Ziel, den Headcount niedrig zu halten. Der Lean-Startup-Ansatz hat längst Eingang in größere Unternehmen gefunden. Wer gegenüber der digitale(re)n Konkurrenz wettbewerbsfähig bleiben will, muss hart zwischen nötigem und zu starkem Mitarbeiterwachstum kalkulieren.

Dank der Digitalisierung können zahlreiche Bereiche in Unternehmen technisch gestützt und damit durch weniger Mitarbeiter betreut werden, als das noch vor zehn Jahren der Fall gewesen wäre. Auch das mittlere Management ist davon zunehmend betroffen. Die neuen Entscheidungsfinder sind Daten. Es gilt: Kennzahlen statt mittleres Management.

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„Nicht nur für Händler wird eine schnelle Retourenabwicklung an Bedeutung gewinnen“ – Interview mit Handelskraft Speaker Oliver Dahms von DAHMS solutions GmbH

Verfasst am 4. Februar 2016 von .

Foto: Oliver Dahms, Geschäftsführer der DAHMS solutions GmbH

Foto: Oliver Dahms, Geschäftsführer der DAHMS solutions GmbH

Navigiert, gewählt, Warenkorb gefüllt. Bestellung abgeschlossen. Ziel erreicht. Doch früher oder später wendet sich das Blatt. Die Retoure steht an. Die Konsequenz: Unzufriedene Kunden. Kopfschmerz für Käufer und Verkäufer. Dennoch kann ebendiese Realität durch einfaches Lesen zwischen den Zeilen auch aus einer anderen, umfassenderen Perspektive betrachtet werden.

Es gibt viele Gründe, die hinter einer Retoure stecken können. In den meisten Fällen gehen sie aufs Konto des Händlers. Trotzdem ist der Verkäufer tatsächlich der Einzige, der die notwendigen Werkzeuge besitzt, diese kritische Situation in ein positives Licht zu rücken, indem er Produkt- und Prozesskosten verwaltet, möglichst eindeutige und korrekte Informationen zu jedem Produkt anzeigt und zahlreiche schnelle Lösungen anbietet, um die Kunden jederzeit zufriedenzustellen und wertzuschätzen.

Im Interview mit Handelskraft teilt Oliver Dahms, Geschäftsführer der DAHMS solutions GmbH, einige erste Ansätze zu den aktuellen Trends im Retourenmanagement und erklärt, wie Retouren auch zur goldenen Gans werden können. Bei der Handelskraft 2016 am 18. Februar hält Oliver Dahms eine Session zum Thema »Die Magie der Retouren«.
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