Archiv der Kategorie 'Zahlen, Daten, Fakten'


3. Auflage des E-Commerce-Leitfadens ist erschienen

Verfasst am 11. September 2012 von .

E-Commerce Leitfaden zum kostenlosen DownloadIm Online Geschäft ticken die Uhren schneller, das ist kein Geheimnis. Der 2007 erschienene E-Commerce-Leitfaden gehört daher schon zur älteren Fachliteratur. Umso mehr freut es uns, dass der von ibi research an der Universität Regensburg publizierte und durch zahlreiche Partner aus dem Online Handel unterstützte Ratgeber seit gestern aktualisiert und stark erweitert zum Download bereitsteht. Knapp eine halbe Million Downloads seit der Erstauflage belegen, welches Interesse an einem umfassenden Handbuch zu dieser Thematik vorhanden ist.

424 Seiten stark ist das Dokument, mit dem man es sich zum Ziel gesetzt hat, die häufigsten Fragen zu den unterschiedlichsten Aspekten des elektronischen Handels zu beantworten:

Dazu gehören u. a. rechtliche Aspekte im E-Commerce, Shop-Systeme und Warenwirtschaft, die Bedeutung einer intelligenten Suchfunktion, neue Zahlungsverfahren und ein effizientes Risikomanagement, innovative Ansätze im Online-Marketing und auch der Bereich Internationalisierung über das Internet. Neben umfangreichen Aktualisierungen wurden auch neue Trends und Entwicklungen am Markt, wie die elektronische Rechnungsabwicklung, aufgegriffen und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Online-Händler diese für sich nutzen bzw. mit ihnen umgehen können.

Hier geht es zum kostenlosen Download.


Internetagenturranking BVDW: Wir pirschen uns voran!

Verfasst am 2. Mai 2012 von .

In der letzten Woche wurde das Internetagenturranking des BVDW veröffentlicht und wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Dank umsatzstarken Projekten und dem Einsatz unserer Teams konnten wir unseren Rang von 85 auf 57 verbessern. Unter den E-Commerce Agenturen liegen wir auf Rang 16.

Im Einzelranking der wachstumsstärksten Agenturen liegen wir sogar auf Platz 2. Wir sind stolz darauf über die Jahre so viel erreicht zu haben. Dazu zählt auch unser neues Büro über den Dächern Jenas, das nun weitere Entwickler und Teammitglieder beherbergen kann.

Internetagenturranking 2012

dotSource auf Platz 2 der wachstumsstärksten Agenturen...

... und auf Platz 57 im Gesamtranking (Platz 85 im Vorjahr).


dotSource GmbH launcht Forschungsplattform dotSourceLabs

Verfasst am 26. April 2012 von .


„Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean,“ meinte schon Isaac Newton. An dieser kleinen Formel muss man doch was drehen können, haben wir uns gedacht und all die Tropfen, die sechs Jahre dotSource hervorgebracht haben, zusammengetragen. Das Ergebnis: Ein beachtlicher Wissenspool, den wir auf unserer neuen Forschungsplattform dotSourceLabs nun kostenfrei online zugänglich machen.

Als langjähriger Kooperationspartner der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Jenaer Fachhochschule und Berufsakademien Gera und Eisenach möchten wir von dotSource dem Nachwuchs vor Ort langfristige Perspektiven bieten. Eine davon heißt dotSourceLabs. dotSource vergibt nämlich nicht nur anspruchsvolle und praxisorientierte Bachelor- und Masterarbeitsthemen. Mit Labs bieten wir Studierenden nun auch die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse zu veröffentlichen.

„Ob Student oder festangestellter Mitarbeiter: Wir sind E-Commerce-Enthusiasten. Mit unseren Ideen und Innovationen bewegen wir auf dem Markt etwas. Labs zeigt das – dokumentarisch wie perspektivisch“, meint Christian Grötsch, dotSource Geschäftsführer. Schwerpunktmäßig behandeln die auf der Plattform publizierten Fach-, Diplom und Masterarbeiten E-Commerce- und Social-Commerce-Themen. Alle Forschungs- und Arbeitsergebnisse sind kostenfrei zum Download erhältlich. Im Haus entwickelte Tools und Programme werden unter einer Open-Source-Lizenz bereitgestellt.

Neugierig? – Dann schaut gleich vorbei auf www.dotsource.de/labs – vielleicht wird aus dem Tropfen ja ein kleiner See…


Joomla!, Drupal, WordPress, Typo3 und Contao im Kampf um die Spitze

Verfasst am 1. Dezember 2011 von .

Es ist unglaublich wie viele verschiedene Content Management Systeme es inzwischen gibt. Content Matrix führt in seiner Liste derzeit 1.200, wobei damit längst nicht alle erfasst sind. Natürlich ist es so gut wie unmöglich alle zu vergleichen. Daher haben wir uns für die vier am weitesten verbreiteten Systeme und Contao, welche grundsätzlich Open Source, kostenlos und MySQL-Datenbank basiert sind, entschieden.

Die fünf durchleuchteten Systeme Joomla!, Drupal, WordPress, Typo3 und Contao bergen dabei alle gewisse Vor- und Nachteile.

Typo3

Das am umfangreichsten ausgestattete Typo3 überzeugt durch einen kompletten bzw. gut erweiterbaren Standard. Die Sicherheit durch Captchas, Audit Trail und alle anderen Security-Standards sind enthalten und umgesetzt. Hier ist es das einzige der fünf Systeme, welches alle Anforderungen erfüllt. Auch die Bedienbarkeit des Backoffice ist gut und alle als Standard angesehenen Funktionen sind vollständig verfügbar bzw. gut umgesetzt. Bei der Benutzerverwaltung erfüllt es wie die Kontrahenten (außer Drupal) die Kriterien der Definition von Benutzergruppen, die Vergabe von Benutzerrechten und die Mandatenfähigkeit. Der große Nachteil des Typo3-Systems ist die eigene zusätzliche Template-Sprache TypoScript, welche eine langwierige Umstellung bzw. Einarbeitung nötig macht. Außerdem ist es für kleinere Projekte überdimensioniert. Eine eigene Community sowie viele verschiedene Businesspartner treiben die Entwicklung ständig voran.
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Neues Whitepaper von dotSource: Social Commerce – Konzepte, Herausforderungen, Potentiale

Verfasst am 24. November 2011 von .

Social-Commerce Whitepaper von dotSourceWelche Konzepte im Social Commerce wirklich funktionieren, ist für viele Shopbetreiber noch relativ unklar. Vorübergehende Trends sind in dieser Branche kaum von erfolgreichen Modellen zu unterscheiden. Eine konsequente Marktbeobachtung ist unabdingbar für eine viel versprechenden Strategie.

Wie zum Beispiel schaffen es Community-Betreiber die Mitglieder für Ihren Shop zu begeistern? (siehe vollständiger Artikel “Wann sich Communitys künftig rechnen”) – Oder welche Zielgruppe birgt enormes Potential für Shopbetreiber?

Nach langjähriger Erfahrung im Social- und E-Commerce teilen wir von dotSource nun unser Wissen in Form eines Whitepapers.
Hier geht´s zur Leseprobe

Das gesamte Dokument steht auf unserer Webseite zum kostenlosen Download zur Verfügung.


TV-Werbung & E-Commerce: Effizienz vor Schönheit

Verfasst am 26. Oktober 2011 von .

Wenn etwas nicht zu meinen Kernkompetenzen gehört, dann würde ich sagen: Ich habe keinen blassen Schimmer, wie man einen Werbespot aufbaut; ich bin niemand, der sich mit zirkulärer Dramaturgie auskennt und die Werbespots von Saturn mit Michael Buffer & Co. führen bei mir zu schamhafter Gesichtsröte. Ein kurzer Rückblick auf die Evolution der Saturn-Claims ist angebracht:

  1. Geiz ist geil.
  2. Geil ist geil. (Mein persönlicher Favorit)
  3. Geiler geht nicht.

Das lasse ich jetzt mal so stehen. Und über die Media Markt Werbung spreche am besten auch nicht.

Aber wie ist das mit TV-Werbung für Startups? Lohnen sich solche Investitionen und sind es die richtigen Ziele, die Gründer ins Fernsehen zieht? Geht es um Branding, Umsatzsteigerung, Traffic-Steigerung oder will man die IT im Serverraum in den Wahnsinn treiben?

Zalando hat das Thema TV-Werbung mit sehr viel Druck aufgebaut und scheinbar keine Kosten gescheut, die Spots auch wirklich gut aussehen zu lassen. Wenn ich mir die Werbespots von Swoodoo oder von Fluege.de dazu im Vergleich anschaue, die scheinbar mit sehr viel weniger Budget arbeiten mussten, dann wird klar, was diese Unternehmen, abgesehen vom Budget, in der Zielstellung bei TV-Werbung unterscheidet: Zalando geht den emotionalen Weg, den „schönen“ Weg, bei dem das Branding sehr viel intensiver verfolgt wird.

Für Startups, die den Markt nicht so aggressiv penetrieren können wie Zalando, ist das jedoch nicht unbedingt der richtige Weg. Wenn man sich vor Augen führt, wie schnell die Kosten bei solchen Experimenten explodieren können, bleibt am Ende für Startups primär das Ziel der Umsatzsteigerung interessant.

Wenn ich mir den ersten Werbespot von Swoodoo (als flugsupermarkt.com) anschaue, sehe ich das Ziel der Umsatzsteigerung noch weit vor dem Branding. Und auch wenn der Spot alles andere als schön ist, so bin ich mir sicher, dass das Budget besser angelegt war, als in SEM:

Experimente müssen nicht schön sein. Für den Anfang sollte für Startups die Effizienz im Vordergrund stehen. Wichtig sind dabei vor allem das genaue Reporting und das Messen der Konversion unmittelbar nach der Spot-Ausstrahlung. Davor sollte man sich und die IT (und die Server) gründlich vorbereiten. Denn das ganze Experiment taugt nichts, wenn die Server unter dem Peak zusammenbrechen. Startups, die diesen Weg gehen wollen, sollten vorher also genau abwägen, welche Ziele sie mit Werbespots verfolgen. Effizienz vor Schönheit, Umsatzsteigerung vor Branding sind für den Anfang ein guter Ansatz.

An dieser Stelle möchte ich auch noch mal den Zalando-Spot mit dem FKK-Campingplatz ins Kreuzfeuer nehmen: Oh mein Gott. Ich habe bewusst private Fernsehsender gemieden, damit ich den Spot nicht mehr sehen muss. Waren der erste und die letzten beiden Spots noch ganz witzig, so war der FKK-Spot einfach nicht zu ertragen.

Einen guten Spot zu machen heißt eben noch lange nicht, dass man es für immer kann.


Die mächtigste Ratingagentur des Internets – Google rüstet auf

Verfasst am 6. Oktober 2011 von .

Google ist zweifellos einer der Bigplayer, wenn nicht der Bigplayer, des Internets. Der Google Crawler bestimmt eine ganze eigene Branche der Suchmaschinenoptimierung, und ein Zurücksetzen oder Löschen der Homepage aus den Sucherergebnissen kann immensen Schaden für ein Unternehmen bedeuten. Um die Macht, welche „natürlich nur“ dem Internetuser hilft, weiter auszubauen, hat Google jetzt eine eigene Shopzertifizierung zum Start gebracht. Am Dienstag ermöglichte Google dann erste Blicke auf die Hintergründe des neuen Vorhabens.

Um die Anforderungen für das Trusted Store Siegel zu erfüllen, müssen eine pünktliche und schnelle Lieferung sowie ein zufriedenstellender Kundenservice garantiert sein. Diese Werte werden kontinuierlich und retrospektiv bewertet und durch ein Fenster für jeden registrierten Shop dargestellt. Bis jetzt sind durch Screenshots die Noten A und A+ bekannt. Jede weitere Unterteilung dürfte nicht wirklich hilfreich sein.

Das auffälligste Feature, aus Kundensicht, ist der 1000$ Käuferschutz. Diesen können registrierte User im Falle von Problemen rund um eine Bestellung nutzen. Je nachdem wie häufig dieser Käuferschutz genutzt werden sollte, wird der wirkliche Wert des Siegels bestimmt. Deswegen ist auch zu erwarten, dass Google in seiner Beurteilung der Shops wirklich konsequent sein wird. Bei verschiedenen Produkten gilt der Käuferschutz nicht. Dazu zählen z.B. Waffen, Körperteile oder weiter