Archiv der Kategorie 'Unterhaltung'

The State of the Internet

Verfasst am 12. März 2010 von Sebastian (Handelskraft).

Hier noch ein kleines, aber cooles Video: The State oft he Internet, in dem Zahlen, Wachstum und Entwicklungen des World Wide Webs nett zusammengefasst worden sind:

JESS3 / The State of The Internet from JESS3 on Vimeo.

[via Themenblog]

Peinliche Testimonial-Kampagne von Xing

Verfasst am 24. Februar 2010 von Sebastian (Handelskraft).

Fast genau ein Jahr, nachdem das Business-Netzwerk Xing schon einmal in der Kritik stand, ist heute ein peinlicher Fauxpas bekannt geworden, bei dem das Wort „peinlich“ – anders als noch vor einem Jahr – wirklich zutreffend ist: Die neue Testimonial-Kampagne von Xing names „Und es hat Xing gemacht“.

Damals als schwarzhumorige Hommage an die Finanzkrise:

Auf der Seite savethesacked.com (zu Deutsch: „Rette die/den Gefeuerten”) konnte man sich bis vor kurzem noch die Zeit mit einem Spiel vertreiben. Aus den Fenstern von Wolkenkratzern schrien Chefs „You’re fired” („Du/Sie bist/sind gefeuert”), woraufhin sich deprimierte arbeitslose Angestellte aus den Fenstern und damit in die Tiefe stürzten. Aber als Spieler konnte man die verlorenen Seelen retten, indem man diese per Klick und gesteuertem Xing-Fallschirm auffängt.

Das halbe Web hat sich damals schäumend über diese Aktion, die Xing sofort wieder abbrach, ergossen. Einige hatten genug Humor um es nicht ganz so eng zu sehen. Gleich nach der Nummer gab es dann noch das Todesstrafen-Plakat, das man ungefragt für das Netzwerk Lokalisten.de entworfen hat. Nicht weniger makaber – aber eigentlich ebenso witzig. Humor ist eben Geschmackssache.

Eine wirklich peinliche, allerdings auch sehr erfolgreiche Aktion legte Burger King einen Monat zuvor hin („Mit Geschmacklosigkeit zum Geschmack“. Da wurde mir wieder einmal klar: Erst kommt das Fressen und dann die Moral.

Jede dieser Aktionen ist Geschmackssache gewesen und hat in irgendeiner Form mit dem Humorempfinden experimentiert.

Und Xing? Was macht Xing?

Spießer Alfons von off-the-record.de bringt es ganz gut auf den Punkt: „Es hat Xing gemacht, wozu der Spießer lauthals lacht!

Xing hat das Wort Testimonial mal eben schnell umdefiniert. Die hier unten abgebildeten Testimonials, welche die Möglichkeiten von Xing fanfarenhaft in den Himmel preisen… (Bilder von off-the-record.de)

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… sind – und das ist wirklich peinlich – Xing-Mitarbeiter. Und keine dankbaren Kunden, geschweige denn Testimonials:

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Tja. Spießer Alfons dazu:

Da werden Personen im Foto mit abgekürztem Namen und Berufsangabe gezeigt, die alle von positiven Erfahrungen mit Xing berichten. Sie, die bei Xing angestellt sind! Das ist so, würden zufriedene Edeka-Kunden den Supermarkt in der Werbung loben, bei welchen es sich um Verkäufer/innen aus den Märkten handelt, ohne dass der Betrachter das erkennen kann!

Die ausführende Agentur aus Hamburg, die Deepblue Networks AG, hat ihrem Namen alle Ehre gemacht. Herzlichen Glückwunsch.

Die neue Flaschenpost

Verfasst am 12. Februar 2010 von Sebastian (Handelskraft).

Eine wirklich ganz wunderbare Idee, die der Elektrospanier da realisiert hat: Die neue Flaschenpost.

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Man kann völlig anonym eine E-Mail als elektronische Flaschenpost verschicken, die dann irgendjemand, der sich ebenfalls hier beteiligt hat, ganz zufällig erhält, ohne die Möglichkeit dem Verfasser zu antworten. Die Empfängeradresse wird laut Elektrospanier rein zufällig aus einer Empfängerliste ausgewählt. Wirklich großartige Idee.

Handelskraft verschenkt Fachbesucher-Tickets für die CeBIT 2010

Verfasst am 4. Februar 2010 von Sebastian (Handelskraft).

CeBIT2010

[UPDATE 2: Es sind jetzt über 30 Tickets weg. Könnte aber noch mal 20 Tickets in den Pot schmeißen. Wer will noch ein kostenloses CeBIT-Fachbesucher-Ticket?]

[Update: Es stehen zusätzlich zu den 20 bereits vorhandenen, noch 11 weitere Karten zur Verfügung. Habe noch weitere auftreiben können.]

Genau wie letztes Jahr verschenkt Handelskraft.de wieder 50 Eintrittskarten für die CeBIT, die dieses Jahr vom 2.-6. März in Hannover stattfindet. Es handelst sich bei den Tickets um Fachbesucher-Tickets.

Wer an einer kostenlosen Eintrittskarte interessiert ist, der hinterlasse unter diesem Beitrag bitte einen Kommentar samt valider E-Mailadresse, da ich das Fachbesucher-Ticket dann umgehend als Code ganz unkompliziert per E-Mail zurückschicke.

Und wer zuerst kommt, mahlt zuerst: Die Karten werden an die ersten 20 Kommentatoren verlost.

Vielleicht sehen wir uns ja auf der CeBIT wieder, am Thüringer Gemeinschaftsstand in Halle 9, Stand B 47.

Mafia Wars und FarmVille: Wie Social Games Bedürfnisse schaffen

Verfasst am 3. Februar 2010 von Sebastian (Handelskraft).

farmville-logo1Die Social-Gaming-Industrie wächst und wächst und entwickelt sich mehr und mehr zu einem Goldesel, den man nur kräftig am Schwanz ziehen muss.

Der vor kurzem veröffentlichte Report “Inside Virtual Goods – The Future of Social Gaming” gewährt sehr tiefe Einblicke. Für das Jahr 2010 prognostiziert der Report allein im US-Markt einen Umsatz von 1,6 Mrd. Dollar (durch virtuelle Güter).

mafia wars picDen meisten Facebook- oder MySpace-Nutzern dürften vor allem Spiele wie Mafia Wars oder FarmVille ein Begriff sein. Wenn man nicht selber mitspielt, dann aber gefühlte 90 Prozent des Freundeskreises, die es sich auch nicht lumpen lassen ihre FarmVille- oder MafiaWars-Aktivitäten in den Livefeed einzuspeisen, damit es jeder mitbekommt.

Langeweile goes Hysterie und/oder Begeisterung:

1. FarmVille

Gerade mal sieben Monate alt, hat das Social Game, in dem man mit einem eigenen Avatar eine Farm betreiben muss, über 76 Millionen aktive Spieler (zum Vergleich: Facebook hat über 350 Millionen registrierte Nutzer) und ca. 18,7 Millionen Fans auf der Facebook-Fanpage.

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2. Mafia Wars

Das Multiplayer Browser-Game hat seit April 2009 mehr als 24,5 Millionen aktive Nutzer gesammelt und kann knapp 1,6 Millionen Fans vorweisen.

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Für ein Bauernhaus auf Farmville oder ein paar Waffen auf Mafia Wars, sprich virtuelle Güter („Virtual Goods“), greifen Nutzer zum Geldbeutel und bezahlen. Und das nicht zu knapp:

Für 2010 liegt die Umsatzprognose dieser virtuellen Güter bei 835 Millionen Euro.

Dieser Run bzw. diese Begeisterung auf neuartige Gaming-Produkte ist selbst für die Gaming-Industrie absolutes Neuland.

Im November legte Branchen-Riese Electronic Arts für den Social-Network-Gaming-Anbieter Playfish 275 Millionen US-Dollar auf den Tisch, um die eigene Position im Bereich Social Gaming zu verstärken. Mafia Wars und Farmville, die populärsten Social Games, stammen aus dem Hause Zynga.

Interessant ist diese Social-Gaming-Entwicklung in vielerlei Hinsicht:

1. Die Begeisterung

Spiele wie Mafia Wars und FarmVille begeistern ihre Nutzer so sehr, dass sie ihre Facebook-Umwelt stetig mit Updates, Avatar-Entwicklungen oder Anfragen nach virtuellen Gütern penetrieren. Dieser Hype sorgt für unvergleichbares Nutzer-Wachstum. Es bilden sich Communities und Austauschstellen rund um das Spiel. Diese Form der Begeisterung führt offensichtlich auch dazu, dass Nutzer mehr als 835 Millionen Euro 2010 ausgeben werden. Man kann diese Entwicklung als erfolgreiches Konzept für eine Emotionalisierung im Social-Networking-Bereich begreifen.

2. Die Positionierung

Wo findet man eine passende Zielgruppe für solche Games und wie kann man diese emotionalisieren und begeistern? Klarer Fall: Diese Entwicklung ist eine Idee, die ihre Wurzeln in sozialen Netzwerken hat. Neben der Kommunikation und dem Sharing von Informationen in allen Formen, ist die Unterhaltung für die Nutzerbindung ein weiteres großes Thema, das im besten Fall mit den anderen Bereichen (Kommunikation und Sharing) verbunden wird. Spiele, die Spaß machen, die dazu animieren Bekannte und Freunde einzuladen und gemeinsam zu spielen ist ein Konzept, das Bedürfnisse schafft, anstatt sie zu bedienen. Alles richtig gemacht.

Grund genug, diese Entwicklung im Auge zu behalten.

Videoshopping-Anwendung des Jahres: Zugara’s Motion Capture

Verfasst am 27. Dezember 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Wichtig für die kommenden Jahre werden vor allem mobile Anwendungen werden. 2009 wurde die Echtzeit sehr populär, was auf der next08 – get realtime 2008 schon sehr beeindruckend thematisiert wurde.

Eine Applikation, die sich dem Social Shopping und der Echtzeit gleichzeitig annimmt, möchte ich in diesem Jahr besonders hervorheben: Zugara’s Augmented Reality & Motion Capture Shopping App:

Diese Applikation ist definitiv eine Spielerei, stellt potentielle Kunden allerdings in den Fokus seiner Idee. Die Anwendung ist ein Livestream, der als Webcam-Feed an Freunde oder alle ausgeliefert wird, kommentiert werden kann – in Echtzeit. Das ist für Shops, die diese Anwendung einsetzen von Vorteil, sowie für die Nutzer. Wie in dem Video ebenfalls erklärt, ist Facebook nur einen Klick entfernt. Es sind also einige Vorteile, die diese Form des Videoshoppings mit sich bringen kann.

In diesem Zusammenhang kann ich Videoshopping-Interessierten das spannende Blog twive – Video Shopping Days nur empfehlen, auf dem der Fachjournalist Stephan Randler regelmäßig über Entwicklungen aus dem Videoshopping-Bereich berichtet, unter anderem auch über diese App.

Tolles Video zum Internet: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Verfasst am 17. Dezember 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Ein wirklich ziemlich großartiges Video wurde vor einer Woche unbemerkt bei YouTube hochgeladen. Vom einflussreichen Internet-Marktforschungsunternehmen comScore, anlässlich zum 10. Geburtstag bzw. zum zehnjährigen Bestehen: Das Internet – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.