Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Die Zukunft der Shoppingclubs

Verfasst am 12. Oktober 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Wie operieren Shoppingclubs, welche Strategien werden dabei verfolgt, wie positioniert man sich und wie reagieren „exklusive“ Clubs auf die Weiterentwicklung der Konsumenten?

Diese Fragen wurden in einem K5-Panel zur Zukunft der Shoppingclubs offen diskutiert, in dessen Verlauf auch unbequeme Wahrheiten und Probleme angesprochen wurden. Auch hier hat sich das unkonventionelle Konferenzformat bewährt, sodass im Auditorium niemand mit einem Marketing-Einlauf zurückblieb (wie nach dem Amazon-„Vortrag“).

Sven van den Bergh (limango) beschrieb die derzeitige Kundensituation: limango verzeichnet eine erhöhte Stammkundenkonzentration, sowie eine Steigerung der Frequenzkäufe (mehr als 10 Bestellungen pro Jahr). Kommentarlos bestätigte sich damit auch die Ursprungsidee des Shoppingclub-Modells: Mitglieder, die von anderen Mitgliedern geworben, eingeladen werden, neigen eher zum Einkaufen als Kunden, die durch teure Mitgliederakquise „eingekauft“ werden müssen. Auch Jörg Hensen (vente-privee.com) zielt darauf ab, die Wiederkaufrate zu erhöhen, ein zentrales Problem im Onlinehandel oder um es drastischer zu formulieren: Die Schwachstelle im E-Commerce.

Wie der Zufall es so wollte, erschien auch parallel die neue ACTA-Studie, welche die erkennbaren Veränderungen im Kundenverhalten aufzeigt: Vielbesteller überholen die Gelegenheitsbesteller.

Während der Anteil der Gelegeheitsbesteller 2011 erstmals rückläufig ist und geradezu einbricht, springt der Anteil der Mehrfach- und Vielbesteller von 29% auf 34%.

Auch die weitere Einschätzung von vente-privee.com zum Umsatzwachstum (in Deutschland) war mit einem Blick in den Rückspiegel äußerst interessant:

  1. Der französische Name stellte den Shoppingclub-Riesen vor eine Herausforderung: Konsumenten haben nach brands4friends nicht unbedingt auf einen neuen Club gewartet.
  2. Das Wachstum will vente-privee vor allem über die Internationalisierung vorantreiben. Hier wird derzeit vor allem in die (B2B-)Serviceleistung mit Marken und für anbietende Marken investiert: Digital Factory.

Wünschenswert wäre auch ein Einblick von Westwing gewesen, ein Shoppingclub für Wohnaccessoires und Möbel, denn das Thema Verticals hätte hier sehr gut reingepasst. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Ideenbörse des Exceed Camp Anfang 2010, in dessen Verlauf wilde Fantasien ausgetauscht wurden: Nicolas Speeck (damals noch bei brands4friends) erzählte von Waschmaschinen, die man als Aktion bei brands4friends anbot und auch Autos waren im Gespräch. Fazit: Es ist noch Platz für neue Verticals im Shoppingclub-Bereich, man muss nur die richtige Nische finden und sehr spezielle Einkaufskompetenzen aufbauen/mitbringen.

Dass Shoppingclubs nicht zwangsläufig um Mitglieder und Marken kämpfen müssen und steil wachsen müssen um erfolgreich zu sein, beweist nach wie vor bestsecret.com, deren Motto „Das bestgehütete Geheimnis der Modebranche“ nicht nur Marketing-Wischiwaschi ist, sondern wirklich noch den Ursprungsgedanken der Shoppingclubs verfolgt: Exklusivität. Bestsecret macht mit 150000 Mitgliedern ca. 60 Mio. EUR Umsatz und hat sich zum Ziel gesetzt, nie mehr als 250000 Kunden gleichzeitig Zugang zu den Aktionen zu gewähren. Um überhaupt einen Zugang zu erhalten, gibt es eine ganze Latte an harten Auswahlkriterien, die man erfüllen muss. Und wer da nicht reinpasst oder die Bedingungen erfüllt, der bleibt vor der verschlossenen Tür stehen oder wird wieder rausgeschmissen.

Die Zukunft der Shoppingclubs kann also noch einiges bringen, wenn man auch mal unkonventionelle Wege geht.

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K5 – Die E-Commerce-Konferenz

Verfasst am 10. Oktober 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Was Jochen Krisch als ein Format-Experiment geplant hatte, wurde letztendlich eine klare Kampfansage an die geläufigen Konferenzformate des (Online)-Handel-Ökosystems. Die E-Commerce-Branche kümmert sich selbst viel zu wenig um die eigenen Belange, um die eigene Zukunft. Auf meine Frage, ob die K5 ein alternativer Ausweg aus der E-Commerce-Konferenz-Misere sein kann, bekamen 500 ausgewählte Teilnehmer am Donnerstag und Freitag in München auf der K5 die passende Antwort.

Johannes Altmann von Shoplupe, der auf der K5 auch mit einem sehr interessanten Vortrag zum Thema Relaunch-Kultur vertreten war, formulierte es sehr passend in seinem Nachruf:

Über die Vorträge lässt sich streiten, denn nicht alle Themen sind für jeden interessant. Der große Unterschied war aber vor allem die hohe Überzahl der Shopbetreiber. Endlich kein Verkaufsgespräch, endlich keine langweiligen Kooperationsangebote mehr, endlich ein echter Erfahrungsaustausch.

Dieses Mantra spiegelte sich auch in den Slots wieder, in der sich Bodo Kipper von Amazon den Unmut des Publikums zuzog und für seine Marketing-Präsentation digitale Buhrufe kassierte. Das Bedürfnis nach absoluter Werbefreiheit, die offene Ablehnung von Augenwischerei und die Kritik an mangelnder Beratungskompetenz, habe ich noch auf keiner Veranstaltung so erlebt. In München wurde Klartext gesprochen. Die Branche hat mit der K5 ein völlig neues Selbstbewusstsein entwickelt, zumindest schien es so.

Man kann das lobende Echo (hier oder hier) wirklich nur teilen und ich kann Jochen Krisch für seine hervorragende Arbeit nur gratulieren. Die Sessions waren spannend, es wurde kritisch hinterfragt und ich persönlich kann unaufgeregt sagen: Die K5 hat viele interessante Einblicke geliefert, hat gefordert und den Zustand des (deutschen) Onlinehandels authentisch wiedergespiegelt.

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K5: Ein Ausweg aus der E-Commerce-Konferenz-Misere?

Verfasst am 4. Oktober 2011 von Sebastian (Handelskraft).

Der deutsche E-Commerce kümmert sich selbst viel zu wenig bis gar nicht um seine eigenen Belange, schlimmer noch: um seine Zukunft als Branche.

Die Behäbigkeit des deutschen E-Commerce kann man beklagen und man kann festhalten, der deutsche Onlinehandel ist bei weitem noch nicht da, wo er sein könnte, ja, müsste. Das gilt nicht nur für Modelle, Konzepte und Gehversuche von Versand- und Onlinehändlern. Das mangelnde Selbstbewusstsein der E-Commerce-Branche kann man sich Jahr für Jahr auf gängigen Messen, Konferenzen und Kongressen ansehen.

Sie sind noch nicht vorhanden: Große und wegweisende Konferenzen und Messen, die das Thema E-Commerce und Social Commerce adäquat abbilden und nicht nur als begleitendes Element mitziehen. Veranstaltungen, auf denen das Programm und die Inhalte zu 100 Prozent im E-Commerce angesiedelt sind.

Es verwundert mich deswegen überhaupt nicht, dass die K5, die ab kommenden Donnerstag in München stattfindet, auf so viel Interesse stößt. Diese Veranstaltung hat von Anfang an klar kommuniziert, was sie will, wen sie will (und nicht will) und worüber sie und hoffentlich alle dort sprechen werden:

  • Potentiale im E-Commerce
  • Erwartungen an den E-Commerce mit Blickwinkeln von erfolgreichen Onlinehändlern
  • Sichtweisen von Kapitalgebern

Generell wird es um Erfahrungen und Erwartungen gehen und um ausgewählte Richtungen, die eingeschlagen werden können. Business- wie Technologieseitig.

Das bisherige Programm und die Speaker-Qualität zeigen auf, was der (deutsche) E-Commerce-Bereich in den vergangen Jahren noch nicht hinbekommen hat: Sich vernünftig und nüchtern mit sich selbst auseinanderzusetzen und sich klar als Zukunft des Versandhandels abzugrenzen, zu begreifen und geschlossen darzustellen.

Mit der K5 kann die erste wirkliche Alternative zu den großen, alten Messen entstehen. Sowohl für Händler, als auch für Dienstleister. Und erst jetzt fällt auf, wie wenig in den letzten Jahren auf Großveranstaltungen wirklich im Sinne des E-Commerce präsentiert wurde, generell was solche Messen und Konferenzen für einen Sinn machen, die das Thema E-Commerce fast beiläufig abfrühstücken.

Die K5 hat die Möglichkeit ein erstes, richtiges und reines E-Commerce-Commitment der Branche zu sein. Ich bin gespannt, was mich dort erwarten wird.

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Wir laden euch zur gemeinsamen Shoppingtour auf der Mail Order World ein

Verfasst am 15. September 2011 von Sabine Bartmann.

Wer sein E-Commerce-Portfolio erweitern möchte, ist auf der Mail Order World in Wiesbaden genau richtig. Für den (Re)Launch eines neuen Shops gibt es dort passende Shopanbieter, Payment Provider  bis hin zu geeigneten Suchtechnologien.

Auf der Mail Order World gibt es aber auch noch eine andere Variante, um auf Shoppingtour zu gehen. Wir von dotSource zeigen euch unser brandaktuelles Co-Shopping-System, mit dem User gemeinsam im Onlineshop einkaufen können. Dabei laden sie ihre Freunde per Facebook, Twitter, E-Mail oder shopeigenem Nachrichtensystem ein.

Wer dies nicht verpassen möchte, nutzt einfach unsere kostenlosen Besuchertickets, die hier gegen einen Kommentar zu erhalten sind! Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche. Einen Termin könnt ihr per Klick auf das Bild mit uns vereinbaren.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

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Ein Besuch bei dotSource auf der Mail Order World – kostenlose Tickets für alle Interessenten

Verfasst am 30. August 2011 von Sabine Bartmann.

Im Oktober startet mit der Mail Order World eine der mittlerweile wichtigsten Fachmessen für den Versandhandel. Über 100 Referenten berichten über Best Practices und andere zukunftsweisende Themen aus der Branche. Die Vorträge, wie auch die gesamte Veranstaltung, richten sich nach dem Motto „Shop Everywhere – Angekommen in der Multichannel Realität“.

Getreu dieser Devise präsentiert dotSource unter anderem den hauseigens entwickelten Facebook-Shop (SCOOBOX-Komponente). Zum Einsatz kommt das Shopping-Feature bei dem Versandhändler BAUR, der dort auf spezielle Aktionsangebote setzt.

Brandaktuell für den Versandhandel ist auch der Rechnungskauf, der durch das Magento-Paymentmodul von Computop abgedeckt wird. Der Zahlungsanbieter berät auf der MOW zusammen mit uns als Lösungspartner zu dieser und allen anderen relevanten Funktionen für ein gelungenes Online-Payment.

Wir freuen uns auf  Ihren Besuch auf der Mail Order World!

Wann: 04.-06. Oktober

Wo: Rhein-Main-Hallen Wiesbaden, Halle 5/514

Tickets: 25 Tickets sind gegen einen Kommentar zu erhalten und werden ca. eine Woche vor Veranstaltungsbeginn versendet.

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Noch 44 Tage bis zum dritten Barcamp Mitteldeutschlands

Verfasst am 25. August 2011 von Thomas Wetzel.

Auch in diesem Jahr findet wieder das Barcamp Mitteldeutschland statt. Das vom Bewerberblog organisierte Event findet wieder im aufstrebenden Jena statt. Das Leit-Thema der Veranstaltung ist „Entwickeln und Arbeiten mit Plattformen“, wie immer wird das genaue Programm aber durch die Teilnehmer selbst bestimmt.

Das Barcamp findet vom 8.-9. Oktober in den Räumen von Intershop im Intershop Tower statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 230 begrenzt. Wer noch Interesse hat, sollte sich sobald wie möglich um die restlichen Tickets bemühen.

Die Tickets kann man unter http://barcampmd.mixxt.com/ buchen.

Zusätzlich kann man sich auch über Xing oder Facebook anmelden.

Auf der Homepage des Barcamps gibt es zusätzlich die Möglichkeit Vorschläge für Sessions einzureichen oder Schlafplätze zu organisieren.

Der Bewerberblog und auch wir von dotSource freuen uns auf das Event und darauf, den ein oder anderen Handelskraft-Leser anzutreffen.

Das Hashtag zum Event ist #bcmd11.

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Bis morgen noch zum Facebook-Webinar anmelden

Verfasst am 10. August 2011 von Sabine Bartmann.

Morgen startet unser dotSource Webinar zum Thema Facebook im E-Commerce.  Unter anderem stellen wir interessante Ansätze vor, die zu den Innovationstreibern im F-Commerce gehören  -  Was gilt es zu beachten und welche Vorteile bringt zum Beispiel ein eigener Shop auf Facebook.

Starttermin: 11.08.; 17.00 Uhr

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

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