Netzfund: 3D-Drucker können in nur wenigen Stunden dein Traumhaus bauen… Wahnsinn!

Verfasst am 10. März 2017 von .

Die Nutzung von 3D-Druckern ist immer weiter verbreitet und es gibt mittlerweile Modelle auf dem Markt, die durchaus bezahlbar sind. Es ist also gar nicht so unwahrscheinlich, dass dein Nachbar dieses Wochenende coole und nützliche Dinge druckt, wie Schlüsselringe, Seitenhalter oder individuelle Haken. Aber was passiert, wenn du stattdessen in Zukunft ein 3D-ausgedrucktes Haus oder Gartenhaus innerhalb von 24 Stunde bauen kannst?

Wir brauchen dafür nicht in die Zukunft zu reisen. Das Start-up Apis Car hat innerhalb eines Tages ein 409 Quadratfuß großes Haus mit seinem mobilen 3D-Drucker gebaut. Die Kosten übersteigen nicht einmal die 10.000 USD Marke, nur 2 Mitarbeiter wurden für den Aufbau benötigt. Und so sieht das Ganze aus:

Auch wenn die Fassade wie ein Heliport aussieht, ist es innen smart, solide und praktikabel. Die typische Belastung eines Umzugs würde komplett entfallen. Toll! Aber… Eine naheliegende Frage: Integriert dieses Haus die geeigneten Installationen und elektrischen Anlagen? Oder sind diese auf wunderbare Weise drin? Wenn es so einfach wäre, gäbe es gar nicht genug Baugrundstücke für alle… oder?


Netzfund: Mode für Sprachassistenten wie Siri ist bereits Wirklichkeit!

Verfasst am 3. Februar 2017 von .

Die physische und die digitale Welten verschmelzen. Das spiegelt sich in VR-Anwendungen, AR-Videospielen und in letzter Zeit in der Nutzung der Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Siri wieder. Die Beziehung zwischen Menschen und Maschinen wird immer enger.

Aus diesen Grund hat der Designer Joris Lam der Sprachassistentin Siri tausende Fragen über ihre Persönlichkeit und ihren Stil gestellt. Er wollte sich mehr über die weibliche Stimme informieren, um das perfekte Kleidungsstück für Siri zu entwerfen, z.B. was ihre Lieblingsfarbe ist oder wie ihre Geschichte aussieht. Die Antworten gaben ihm wertvolle Infos, die er genutzt hat, um sein Design für diesen virtuellen Körper zu konzipieren.

Außerdem, hat er die Wellenform von Siris „Hey, I am Siri“ in 3D gedruckt und passend dazu einen Rock gemacht. Das Outfit ist mit 54 elektromagnetischen Spulen gefüllt um Bewegung zu ermöglich.

Spannend, oder? Aber ob es Siri auch gefällt…?

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3D-Druck etabliert sich [5 Lesetipps]

Verfasst am 8. August 2016 von .

AA+W - Fotolia

AA+W – Fotolia

3D-Printing (3DP) ist ein Begriff, der in der Industrie hinlänglich bekannt ist. Das Thema erlebte vor einigen Jahren einen enormen Aufschwung; damals schien es, als würden sich dadurch ähnliche Auswirkungen auf unser Leben ergeben, wie sie die E-Mail auf Kosten der Briefe hatte. Selbst Deloitte meinte 2012, dass 3D-Druck die Produktion revolutionieren würde. Inzwischen steht 3DP weniger in Vordergrund; es ist scheinbar still um das Thema geworden, da sein wahres Potenzial noch nicht klar ersichtlich ist.

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Amazon verstärkt 3D-Druck-Engagement [5 Lesetipps]

Verfasst am 10. März 2014 von .

Amazon versteht sich als innovatives Versandunternehmen. Daher ist es wenig überraschend, dass man 3D-Druck nicht den Startups überlässt. Bereits im vergangenen Sommer wurden alle Produkte, die zur 3D-Drucktechnologie zählen, unter 3D Printers & Supplies zentralisiert.

Nun geht Amazon den nächsten Schritt und kooperiert mit dem 3D-Druck-Marktplatz 3DLT. Etwa 45 vielfältige Produkte der Plattform sind auf Amazon unter 3D Printed Products Storefront käuflich zu erwerben. Künftig sollen noch viele weitere Produkte hinzukommen.
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Kategorie: Lesetipps der Woche

80.000 neue Arbeitsplätze: E-Commerce bringt Wachstum [5 Lesetipps]

Verfasst am 1. Juli 2013 von .
E-Commerce schafft Arbeitsplätze

Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sinkt – auch wegen E-Commerce

E-Commerce hat den Turbo eingeschaltet – das ist nicht nur anhand von Wachstumsraten und Marktanteilen sichtbar. Auch der Arbeitsmarkt und die Logistikbranche bekommen die Auswirkungen des Wachstums zu spüren. Laut der Studie Die deutsche Internetwirtschaft 2012 bis 2016. Zahlen, Trends und Thesen des eco-Verbands soll die deutsche Internetwirtschaft bis 2016 jährlich um etwa elf Prozent wachsen.
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Mobile Payment bei uns zum Scheitern verurteilt? [5 Lesetipps]

Verfasst am 4. März 2013 von .

Mobile Payment Creative Commons

Foto: Håkan Dahlström (flickr.com)

Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft ließ letzte Woche verlauten, der deutsche Markt sei noch nicht reif für Mobile Payment.
Dem ist einerseits klar zuzustimmen, der Bezahlmarkt ist überhitzt, sehr unübersichtlich und dass wir Deutschen an Bargeld und der guten alten Rechnung hängen, ist hinlänglich bekannt.

Andererseits, ganz so einfach ist es dann doch nicht. In bestimmten Nischenfunktionen ist Mobile Payment bereits Alltag. Entscheidend ist (wie so oft), dass es einen klaren Mehrwert gibt und die Frage nach dem Warum eindeutig beantwortbar ist.

Naheliegend ist daher, dass sich Mobile Payment nichtdestotrotz bei Vorgängen durchsetzt, bei denen man ohnehin das Smartphone in der Hand hat. Paradebeispiel ist die myTaxi-App. Man bestellt das Taxi per App, dann kann man es auch gleich damit bezahlen. Mobile Payment ist hier ein logischer Schritt. Da sagen auch die deutschen Kunden nicht nein.

Eine schöne Diskussion zum Thema findet sich in den Kommentaren auf deutsche-startups.de.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Twitter greift bei Olympia an – mit Erfolg? 5 Lesetipps der Woche

Verfasst am 30. Juli 2012 von .
Twitter hofft auf den Durchbruch bei den olympischen Spielen 2012

blog.porternovelli.com

Bei Twitter hat man es sich zum Ziel gesetzt, mit den Olympischen Spielen 2012 den Sprung in den Mainstream zu schaffen. Es geht um jede Menge konzentrierte Aufmerksamkeit und daran gekoppelte Sponsoring- und Werbedeals. Für den Kurznachrichtendienst eine einmalige Gelegenheit.

Der Breiteneffekt wird noch verstärkt durch eine Partnerschaft mit NBC, wodurch ausgiebig auf Twitter und die an die Spiele gekoppelten Services hingewiesen wird – es wird damit gerechnet, dass mehr als 1000 Athleten aktiv twittern.

Die Olympischen Spiele bieten für den Kurznachrichtendienst neben größerer Bekanntheit auch die Chance darauf, stabilere Einnahmen zu erzielen, was entscheidend für den möglichen Börsengangs ist.

Jedoch fragwürdig ist, ob die gegenwärtige Abschottungsstrategie dabei Glück bringen wird. Passend zu Olympia scheint es auch bei Twitter auf Alles oder Nichts hinauszulaufen.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Kategorie: Lesetipps der Woche

3D-Drucker als Zukunftsweiser? Warum nicht!

Verfasst am 29. Februar 2012 von .

Die Zukunft des E-Commerce sieht rosig aus. Die Prognosen für die nächsten Jahre sind rund um positiv. Eine der größten Fragen im Zusammenhang mit dem immer größer werdenden Sektor wird sein, wie die mit dem Wachstum verbundenen Logistikanforderungen in der Zukunft lösen kann. Die Deutsche Post DHL hat zu diesem Thema fünf Zukunftsprognosen für das Jahr 2050 erstellt. Bei allen Theorien steht ein gewaltiger Logistiksektor im Mittelpunkt. Doch was wenn die Logistik durch eine bereits bekannte Technik vollkommen verändert wird?

Linda Bustos von GetElastic beschreibt, wie sich die Zukunft mit 3D-Druckern entwickeln könnte. Durch den Fortschritt in den letzten Jahren ist es für viele möglich geworden sich einen einfachen 3D-Drucker zu leisten. Wenn man nun den Zeitraum bis 2050 betrachtet könnte sich die Technik soweit entwickeln, dass langfristig viele Produkte digital versendet werden könnten, um anschließend im eigenen Haushalt gedruckt zu werden. Natürlich würde das die Logistik nicht komplett ersetzen. Für große Produkte müssten auch große Drucker existieren. Im Falle von z. B. IKEA könnten aber auch Einzelteile verschickt und so die Übermittlung von großen Möbelstücken ermöglicht werden.

Den großen Problemfaktor, in dieser durchaus gewagten Zukunftsvision, dürften die „Druckerpatronen“ darstellen. Es wird nicht leicht einen Goldring zu drucken, wenn man kein Gold hat. Auch eine Essenserstellung, wie in der Science-Fiction-Reihe Star Trek durch fortgeschrittenere Replikatoren geregelt, dürfte Probleme verursachen. Es müssten für alle Druckexemplare die nötigen Grundressourcen vorhanden sein.  Die Logistik müsste also den Ressourcentransport übernehmen und Onlineshops müssten nur „Rezepte“ für Produkte verkaufen. Wie man dann den Druck auf z. B. nur einen Goldring beschränkt und Copyrights geklärt werden, bleibt eine andere Frage.

Insgesamt klingt das alles sehr weit hergeholt, doch wer hätte vor 40 Jahren damit gerechnet, dass man sich Spielzeugautos oder seine Kaffeetasse auch mit dem eigenen 3D-Drucker herstellen kann. Ich bin sicher, dass es genug schlaue Köpfe gibt, die eine ähnliche Vision haben und diese auch ermöglichen wollen. Es darf spekuliert werden, wann und unter welchen Bedingungen der erste Onlineshop seine Produkte über diesen Weg anbietet. Die ersten 3D-Drucker zu erschwinglichen Preisen stehen bereit und eine Zielgruppe wird sich langsam aufbauen.


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