Expanded Tweets: So sieht die Zukunft von Twitter aus

Verfasst am 7. November 2012 von .

Twitter befindet sich in den letzten Monaten konstant im Wandel und hat damit bei seiner Nutzerschaft nicht unbedingt für Freudensprünge gesorgt. Denn nicht ihnen gelten die Veränderungen, es geht vor allem darum, den Mikroblogging-Dienst profitabel zu machen.

Twitters Einnahmen basieren auf Werbung, weshalb es nötig wurde, den Dienst und dessen Umfeld besser zu kontrollieren. Dafür hat man sich bei externen Apps eingemischt, Partnern aufgekündigt und sich somit vom früher für Twitter charakteristischen, offenen Ansatz verabschiedet.
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Kategorie: Social Web

Dieter Althaus kopiert Obamas Webpräsenz

Verfasst am 18. März 2009 von .

Manchmal hat man das Gefühl, dass sich einige Menschen nicht im Geringsten für eine Sache interessieren, sie aber dennoch benutzen, weil das ja in ist. Und genau so verhalten die sich auch: unangenehm bis peinlich.

Also sucht man sich ein erfolgreiches Vorbild heraus und macht es ihm nach ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass das, was „in” ist, so komplex und vernetzt ist, dass jeder alles herausfinden kann. Übrig bleibt in diesem Fall eine ältere Person, die einer jüngeren erzählt, was „hip” ist, weil man das in einer Zeitung gelesen hat.

Und solche Leute benutzen auch genau solche Wörter wie „hip”.

Ich frage mich allen Ernstes, wieso der web-2.0ige Internetauftritt des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus so dermaßen ungeschickt der Webpräsenz von US-Präsident Barack Obama ähnelt, dass man eine zufällige Ähnlichkeit ausschließen kann und von Nachahmung bzw. Kopieren sprechen muss?

Ach ja, da steht ja bald was an, nicht wahr?

Althaus:

althaus

Obama:

obama

Und schauen wir uns noch mal Obamas Webpräsenz zu Wahlkampfzeiten an, wird es völlig deutlich:

obama2

Deutsche Politiker scheinen den Drang zu haben, den amerikanischen Traum zum deutschen Traum zu machen. Und das ist so peinlich und traurig, dass ich dazu gar nichts mehr sagen kann. Twitternde Politiker, da sage ich lieber nichts gegen. Aber wer bitte glaubt Barack Althaus? Die “Internetgemeinde”, wie Althaus vielleicht sagen würde, tut es nicht.

(Toller Tipp, gefunden bei shoppingzweinull)


Barack Obama – Run DC

Verfasst am 20. Januar 2009 von .

Heute ist die offizielle Amtseinführung Barack Obamas. Und ganz pünktlich gibt es noch coolen Content, für alle, die dem Wahn verfallen sind. In Anlehnung an Run D.M.C., ist klar ;). Wir freuen uns jedenfalls. Auch über die Amtseinführung.

[via boingboing]

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Kategorie: Social Web

SUPERBARACK

Verfasst am 9. November 2008 von .

Yes, America did it! 🙂


Barack Obama wird der 44. US-Präsident

Verfasst am 5. November 2008 von .

Spiegel Online betitelte den Wahlsieg Obamas als „Die Wiederauferstehung des amerikanischen Traums”, Zeit Online sinniert über einen möglichen Identitätsverlust Europas durch diese historische Wahl.

Barack Obama ist der 44. Präsident der Vereinigten Staaten, und auch der erste farbige U.S.-Präsident. Amerika wurde gestern emotional durchgeschüttelt. „Yes, we can” – das Echo Obamas, das auch Europa erreicht hat. „Change” – ein Slogan, der Amerika elektrifizierte und die stille Hoffnung Europas wahr machte. Es war die teuerste und zugleich auch wichtigste Präsidentschaftswahl. Die eigentlichen Punkte der politischen Programme, die die Kandidaten monatelang vor sich hertrugen, waren rückblickend nur gewaltige Ausschmückungen im Hintergrund eines sich wandelnden Amerikas.

Die Finanzkrise, der abgewürgte Konjunkturmotor, das Desaster Irak, die deutliche soziale Ungleichheit in Amerika und auch die vielen Fauxpas’ Bushs haben den gebeutelten amerikanischen Bürger verändert. Es war nicht Obamas Programm, das hier in die Bresche schlug, es war der Ton, den er traf, der Nerv der Zeit, den er berührte. Change – Obamas Leitfaden, der die Menschen erreicht hat, ist nicht nur ein Wort, sondern auch ein „amerikanisches” Gefühl geworden. Die Wähler haben entschieden.

Das Land ist immer noch tief gespalten. Auch nach dieser Wahl. McCain selbst nannte Obama „Mein Präsident” – eine wirklich beeindruckende Geste des unterlegenen Kandidaten der Republikaner. Obama kündigt eine weitere Zusammenarbeit mit McCain an. Den ehemaligen Kandidaten ist bewusst, dass Amerika an die Hand genommen werden muss. Da wo Bush versagt hat, muss angesetzt werden.
Hoffen wir, dass der baldige neue Präsident sein Wort hält und ihn wiederauferstehen lässt, den schon fast vergessenen amerikanischen Traum.

Auf die Frage, inwiefern Obama ohne das Internet die Wahl hätte gewinnen können, sind sich Experten anscheinend einig: Ohne das Web 2.0 wäre das wohl nicht möglich gewesen. 200 Millionen Dollar flossen bis Juli 2008 in die Wahlkampfkasse Obamas. Organisation im Netz: Die Politik ist auch ein Baustein, der im digitalen Zeitalter unter die Räder gekommen ist. Das sollte man jedoch als Chance sehen, als positive Entwicklung. Die digitale Revolution hat durch ihre Möglichkeiten der Kommunikation dazu beigetragen, dass sich die Welt verändert und auch verändern bzw. weiter und anders entwickeln muss. Change. Im Grunde ist Obamas Slogan nur eine Fortsetzung der digitalen Entwicklung.

Kategorie: Social Web

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