Von Menschen und Maschinen – 10 Digital-Business-Fragen für 2017

Verfasst am 17. Januar 2017 von .
Quelle: Handelskraft 2017 - dotSource GmbH

Quelle: Handelskraft 2017 – dotSource GmbH

Digitale und physische Welt verschmelzen. Trends, wie beispielsweise Augmented Reality bei Pokémon GO, Einkaufen per WhatsApp und Conversational Commerce mit Amazon Echo, lassen das Internet of Things in unseren privaten Alltag einziehen. In Unternehmen kommen Digitalthemen wie digitale Zusatzservices im Omnichannel-Commerce, moderne Softwarearchitektur mit Microservices sowie neue Organisationsformen durch agile, cross-funktionale Teams immer mehr an.

Digital, das bedeutet das perfekte Zusammenspiel von Menschen und Maschinen.

Die konsistente Customer-Journey über alle Kontaktpunkte des Unternehmens zum Kunden bedingt organisatorisch den Mut zum Experimentieren, interdisziplinäre Teams und einen maximalen Stellenwert für digitale Innovation. Sie bedingt eine technisch integrierte IT-Systemlandschaft. CMS, E-Commerce, CRM, PIM und Marketing-Automation bilden gemeinsam und integriert die Plattform für die erfolgreiche digitale Transformation von Marketing und Vertrieb.

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Eigenes Sortiment plus Marktplatz – E-Commerce Marktplätze als Sourcing-Hybrid

Verfasst am 29. März 2016 von .

Erweiterungen von Angebot und Sortiment in Form von Marktplätzen oder Lieferanten-Plattformen haben Hochkonjunktur. Amazon meldete erst jüngst einen Rekordumsatz von 2,8 Mrd. für den Amazon Marketplace – große Online-Shops wie Otto, Lidl oder Real haben schon längst ihre früheren Streckengeschäfte in das E-Commerce-Zeitalter überführt und sogenannte Partner-Plattformen aufgebaut. Deren Unterschied zum offenen Marktplatz sind meist: Lieferanten stehen nicht im Preiswettbewerb und sind für den Endkunden unsichtbar – Customer Service und Rechnungsstellung managt also die Plattform selbst.

Die Kombination aus traditionellem Einkauf und einem angedockten Partner-Sortiment ist allerdings keine Idee der Online-Branche. Schließlich können erfolgreiche Retailer im stationären Bereich längst auf etablierte Konzepte zur effektiven Flächenbewirtschaftung zurückblicken. Dabei wird auf angeschlossene Hersteller und Marken mehr Verantwortung übertragen. Für die Auswahl des Sortiments in der eigenen »Brand Area«, den Bestand und die Preisstellung ist oft nicht mehr der Retailer selbst, sondern der Partner verantwortlich. Das erhöht dessen Motivation und entlastet den Retailer, nicht nur im Bereich der Abwertungsrisiken. Somit hat sich das klassische Einkaufsprinzip, das Risiken und Verantwortung vorwiegend beim Händler vorsah, bereits heute weiterentwickelt.

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Shops sind Websites mit Kauffunktion – Plattformen bestimmen den Handel der Zukunft

Verfasst am 22. März 2016 von .

Screenshot: Apple - Website ohne Store-Reiter, kaufen geht überall

Screenshot: Apple – Website ohne Store-Reiter, kaufen geht überall

Der Shop, wie wir ihn kennen, verliert rapide an Bedeutung. Das ist auch in konservativeren Szenarien, losgelöst von Streams, virtuellen Butlern und WhatsApp Commerce, deutlich zu erkennen. Auch wer nach wie vor am Shop festhält, bleibt von der Verschiebung von der E-Commerce Komplettlösung hin zu leichtgewichtigeren Ansätzen nicht verschont. Eine Frage der Evolution?

Vielleicht waren Onlineshops nur ein erster Weg, um das Internet als Vertriebskanal begreiflich und salonfähig zu machen. Eine Metapher, um den Katalog ins Internet zu bringen. Inzwischen braucht es diesen Vergleich für Onlineshops nicht mehr, Kunden erwarten ganz einfach, dass sie online einkaufen können. Es ist so selbstverständlich, dass es die explizite Bezeichnung »Shop« nicht mehr benötigt. Apple hat diese Konsequenz bereits gezogen. Der Trend geht also zurück zur Produktpräsentation auf Websites, die integrierte Shopping-Funktion vorausgesetzt.

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E-Commerce-Lösungsanbieter vorgestellt: Magento [Update]

Verfasst am 19. August 2014 von .

Die E-Commerce Software Magento wurde 2008 als Open-Source-E-Commerce Plattform ursprünglich durch das Unternehmen Varien Inc. veröffentlicht. Mit der Übernahme durch eBay im Jahr 2011, als eine hundertprozentige Tochter, wurde das Unternehmen in Magento Inc. umfirmiert.

Heute ist Magento Inc. ein US-amerikanischer Softwarehersteller mit Sitz in Culver City (Los Angeles County). Magento richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen im B2C-Sektor, wobei Bestrebungen von eBay bestehen, zukünftig mehr Großunternehmen zu gewinnen. Zu den bekanntesten Kunden zählen Cornelsen, The North Face, Olympus, und Men’s Health.
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E-Commerce-Lösungsanbieter vorgestellt: IBM WebSphere Commerce

Verfasst am 5. August 2014 von .

IBM Business Partner1911 gegründet, zählt der US-Konzern zu den bekanntesten IT-Unternehmen überhaupt und beschäftigt weltweit über 400.000 Mitarbeiter. Seit 1996 positioniert sich IBM mit WebSphere Commerce auch im E-Commerce und zählt hier zu den Marktführern.

Die Marktpräsenz von IBM WebSphere Commerce ist weltumspannend. Während die Kunden in Deutschland überwiegend aus dem mittelständischen Umfeld stammen, bedient man in den USA Großkunden von internationalem Format. Zu den bekanntesten Kunden zählen CEWE Color, Buch.de, Heine, C&A und die Media-Saturn Gruppe.
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E-Commerce-Lösungsanbieter vorgestellt: Demandware

Verfasst am 5. November 2013 von .
Demandware

Grafik: (c) Demandware

Demandware ist ein US-amerikanischer Softwareanbieter, der 2004 gegründet wurde und seit 2012 an der New York Stock Exchange notiert ist. Gründer ist Stephan Schambach, der mit Demandware seine zweite E-Commerce-Software an den Start bringt. Er war bereits Mitbegründer von Intershop. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 80 Mio. US-Dollar. Von 2011 zu 2012 verzeichnete Demandware sein derzeitig größtes Umsatzwachstum.
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Yahoo-Übernahme: Droht tumblr dasselbe Schicksal wie flickr? [5 Lesetipps]

Verfasst am 21. Mai 2013 von .

tumblr LogoEs ist offiziell – die Blogging-Plattform tumblr geht für 1,1 Milliarden Dollar an Yahoo. Wie bei Übernahmen dieser Größenordnung inzwischen üblich, wird an Konzept, Chefposten und Mitarbeiterstruktur nichts geändert. Man wolle lediglich dabei helfen, tumblr besser und schneller zu machen. Und nebenbei von der überwiegend jungen Nutzerschaft profitieren, um die Marke Yahoo zu verjüngen und wieder “cool” zu werden.
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Möbeldesigner werden auf Woonio.de

Verfasst am 6. August 2009 von .

Am 3. August wurde die E-Commerce-Plattform Woonio.de gelauncht (läuft auf der OXID eShop Community Edition), die es Konsumenten ermöglichen soll, Möbel vollständig nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

woonio

Im Großen und Ganzen ist der Ersteindruck ganz gut, allerdings bietet Woonio auch nicht wirklich was Neues bzw. das, was sie bieten, hat man anderswo schon besser gesehen, nicht nur optisch, sondern auch ideentechnisch. Woonio hat dennoch einen großen Potentialspielraum, den man unbedingt ausnutzen sollte.

Was mir persönlich sofort auffiel, dass der Shop nur sehr rudimentär auf Kundeninteraktion ausgerichtet ist. Die gängigen Schnittstellen wie Facebook und Twitter sind vorhanden, aber ob diese den Shop bereichern, kann ich so noch nicht unterschreiben. Baustellengebiet. Denn obwohl ich die 3D-Konfigurator zur Unterstützung von Tischkreationen als Idee wirklich ganz toll finde, ist die Umsetzung noch eher suboptimal und nicht so innovativ. Mit Anhebung der Tischmaße, verändert sich das Objekt nicht. Naja. Dennoch finde ich sehr gut, dass Woonio auf Interaktivität setzt und es hoffentlich auch weiter tut. So wie der Shop jetzt ist, finde ich ihn (abgesehen von den Preisen) eher mittelmäßig mit sehr viel Potential. Über Möbelgeschmack lässt sich auch streiten.

konfigu

Ich frage mich, ob das Angebot noch über Tische hinauslaufen wird, denn das kann es noch nicht gewesen sein, was die Produktpalette angeht. Ich kaufe in meinem Leben sicher nicht allzu viele Tische für soviel Geld, da gehe ich lieber zu IKEA oder in einen anderen Shop, in dem ich zu meinem Tisch noch passende andere Möbel finde.

Woonio.de: Eine 3 mit Augenzukneifen. Angebotspalette, Kundeninteraktions- und einbindungsmöglichkeiten sind einfach nicht vorhanden (sichtbar) und die Innovation, der 3D-Konfigurator, ist irgendwie auch ein bisschen lahm.

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Mydeco.com hat gezeigt, dass es optisch und ideentechnisch klappen kann. Ich wünsche woonio.de eine ähnliche Entwicklung, wenn man noch drei- bis viermal über den Shop gebügelt hat.


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