E-Commerce News auf einen Blick

Verfasst am 12. April 2011 von .

Wir haben uns spontan dafür entschieden, über Paper.li ein E-Commerce Magazin zu erstellen. Nun können wir alle interessierten Versandhändler und Handelskraft-Leser tagesaktuell und medienübergreifend mit gebündelten Informationen aus dem E-Business beliefern. Direkt über eine von uns zusammengestellte Twitter-Liste werden dort für Shopbetreiber relevante News eingespielt. Neben renommierten E-Commerce-Blogs und -magazinen sind dort auch aktuelle Informationen zu den dotSource Steckenpferden Magento und Intershop zu finden.

Handelskraft E-Commerce News

Wer sich schnell einen Überblick über aktuelle News aus dem E-Commerce verschaffen möchte, ist recht herzlich dazu eingeladen sich unsere Zeitung zu abonnieren. Natürlich würden wir uns auch über Feedback, Lob, Kritik und Anregungen freuen.

Bis dahin Paper.li ahoi!

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Lesetipps

Verfasst am 17. März 2011 von .

Lame und Exciting Commerce

Eine ausführliche mit Statistiken untermalte Beschreibung dazu, warum E-Commerce „doof“, aber auch  „toll“ ist, liefert Alexander Graf, Corporate Developer New Media für die Otto Group, in seinem Blog Kassenzone.de.

Rekordjahr für Intershop

Das Jahr 2010 war für die Intershop AG ein voller Erfolg. Das Unternehmen konnte ein Umsatzwachstum von 20% auf 38,3 Mio verzeichnen und ist weiter auf Erfolgskurs. Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung.

7 Tipps von Rue La La

„Das Kundenerlebnis soll zum Leitbild werden“, führte Stephanie Brocoum, Marketingleiterin von Rue La La auf der eTail-Konferenz an und gab gleich 7 Tipps dazu.

Ebay ist mit 49% an Magento beteiligt

Die Investition von Ebay in den Shopsoftwareanbieter Magento Inc., die letzten Monat an die Öffentlichkeit drang, soll bereits im letzten Jahr abgeschlossen worden sein.

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Kategorie: Lesetipps der Woche

Neue Auflage des Schweizer E-Commerce Reports

Verfasst am 25. August 2010 von .

Diesen Monat ist die erweiterte Auflage des Schweizer E-Commerce Reports der FHNW Basel erschienen. Acht Studien sind neu aufgenommen worden. Unter anderem zu Zahlungsverfahren, Onlineshop-Bewertungen und eine Auskopplung aus der Nielsen Global Online Survey.

ECommerceReport2010

Auch die deutsche E-Commerce Branche ist dieses Mal mit vier Studien vertreten. Interessante Einschätzungen liefert die die Analyse der Pangora GmbH und der ECC Handel zum Geschäftsklima im E-Commerce 2009/2010. Die größte Herausforderung im E-Commerce ist gemäß der Einschätzungen der Experten der steigende Preiskampf (35.2 %), gefolgt von fehlender Kundenbindung (23.0 %), sinkenden Margen (18.1 %) und mangelnder Abstimmung der Vertriebskanäle (17.3 %). Trotzdem schätzen die Befragten ihre Zukunft als positiv ein. Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, neue Geschäftskonzepte und Strategien zu fördern, um sich von der steigenden Anzahl der Onlinehändler abheben zu können und auch noch mit geringen Margen ein Umsatzwachstum zu erzielen.

Siehe auch:

Frühere Einträge:


Wachstumsbremse Multichannelmarketing?

Verfasst am 26. Mai 2010 von .

ECommerceReport2
Nochmal kurz zur Erinnerung: Durch ein Multichannelmarketing wird versucht Endkunden über verschiedene Wege zu erreichen –  in der Regel sind dies Vertriebs, Leistungs oder Kommunikationskanäle. Diese Strategie kann vorteilhaft sein, um zum Beispiel neue Kundengruppen zu erschließen oder bestehenden Kunden mehr Komfort bei ihrer Bestellung zu bieten.

Eines der Hauptproblemfelder des Multichannelmarketings ist die Kannibalisierung, bei der ein Unternehmen mit sich selbst konkurriert, weil ein Kanal mehr genutzt wird, als ein anderer. Aus Vorsicht wählten Unternehmen eine „ausgewogene Mehrkanalstrategie“, bei der jeder Weg dem anderen nicht entgegensteht.

Der Onlinehandel wurde dabei weitestgehend vernachlässigt. Die ernüchternde Erkenntnis folgte: Laut dem Schweizer E-Commerce Report 2010 der Fachhochschule Nordwestschweiz wurde gerade diese Strategie als Wachstumsbremse entlarvt.

Eine Absage an das Multichannelmarketing bedeutet dies jedoch nicht:

Einige der betroffenen Firmen stehen mitten in äusserst anspruchsvollen Neupositionierungen. Sie nehmen jetzt eine gewisse Selbstkannibalisierung in Kauf und versuchen, die verschiedenen Verkaufskanäle so aufeinander abzustimmen, dass durch ein vorteilhaftes Zusammenspiel das Leistungsniveau insgesamt erhöht werden kann.

Eine Strategie in Richtung des Kanals, der sich in einem Wachstumsmarkt befindet, ist hier entscheidend für den Erfolg. Diesen Sinneswandel beschreibt auch Jochen Krisch in einem seiner neusten Blogeinträge mit der Hoffnung darauf, dass dieser anhält.  Die Frage ist natürlich immer noch, ob ein Multichanneling sinnvoll ist und wenn ja, wie die Kanäle miteinander kombiniert werden.

Einige positive Beispiele aus Deutschland gibt es bereits, so wie Tchibo oder die Supermarktkette Plus, die das E-Commerce-Potential ausnutzen. Das Onlineangebot deckt sich hier nicht hundertprozentig mit dem stationären Handel. Die Käufer können aus einer breiten Produktpalette wählen, die nicht in vollem Umfang in den Filialen erhältlich ist. Das Angebot stellt hier eine Erweiterung des stationären Sortiments dar, weshalb der Kanibalisierungseffekt wohl eher gering ausfällt.

Zu hoffen bleibt aber dennoch, dass dieser generelle Wandel nicht nur hauptsächlich den befragten Schweizer Unternehmen vorbehalten bleibt.


Fehler im E-Commerce

Verfasst am 8. Juni 2009 von .

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In dem kürzlich erschienenen Artikel Vertrauen in E-Commerce: Deutschland mit Abstand die Nummer 1 habe ich einleitend geschrieben:

[…] ist festzuhalten, dass man insbesondere in Europa dem E-Commerce skeptisch und mit Hemmungen gegenüberstand. Hemmnisse waren vor allem traditionelle Zahlungswege, auf denen man beharrt hat, sowie das mangelnde Vertrauen bezüglich der Sicherheit im Online-Handel.

Das spricht nur sehr vage die Position der Konsumenten an und ignoriert einen wichtigen Punkt, einen Bremsfaktor im E-Commerce, der in der Vergangenheit selten Teil von Studien oder Untersuchungen war. Inwiefern wurden Entwicklungen im E-Commerce von der Branche selbst über- und unterschätzt? Welche Konsequenzen hatten Fehleinschätzungen in der Vergangenheit? Zusammenhängend mit diesem folgendem Zitat, gibt es ein paar Ansätze, die in einer Schweizer Studie analysiert worden sind und für den deutschen Raum ebenfalls von Gültigkeit ist:

[…] hierzulande […] wurden oben genannten Hemmnissen bereits in der Vergangenheit mit Entwicklungen entgegengewirkt, die in anderen Staaten erst viel später entwickelt wurden.

Was kann der europäische E-Commerce von Deutschland lernen? Mit welchen Problemen sah sich das Marketing hierzulande konfrontiert? Die Studie beantwortet solche Fragen partiell.

Von den Unternehmen, die zu diesem Zwecke befragt wurden (bezüglich der vergangenen fünf Jahre), gab eines an, man habe die Gesamtentwicklung des E-Commerce überschätzt. Zwei weitere gaben an, sie seien überrascht gewesen, wie hoch die Bereitschaft der Kunden ihre Produkte im Internet zu kaufen war. Mobile-Commerce, Web-2.0 und 3D-Welten wurden nach Angaben anderer ebenfalls überschätzt. Völlig gegensätzliche Positionen, deren Handeln in der Vergangenheit sicherlich auch zu Hemmungen beim Konsumenten geführt hat.

Steckt eine Branche im Entwicklungsprozess, am Beginn, dann kann man davon ausgehen, dass Konsumenten wesentlich verunsicherter mit solchen Entwicklungen umgehen, als die Branche selbst.

b2c1Was wurde branchenintern unterschätzt?

  1. Ein Problem, das ich mal vorsichtig als zeitlos bezeichnen möchte, ist vor allem eine widerspenstige und beharrliche Branchen-Community, die anbieterübergreifende Zusammenarbeit bezüglich eines Konzeptes ausbremst, so die Studie. Die Communities erfahren zurzeit einen erheblichen Aktivierungsschub, was man derzeit bei Magento beobachten kann, allerdings sehen sich anbieterübergreifende Communities als Konkurrenz.
  2. Auch Probleme in der Kooperation mit Herstellern und Lieferanten ist ein genannter und sehr wichtiger Punkt, den der E-Commerce unterschätzt hat. Arge Schwierigkeiten ergab das für unerfahrene Player:
  3. Aussagekräftigen Reportings für Optimierungsmaßnahmen wurde zuwenig Bedeutung beigemessen. Wer jenes nicht mit in seiner Planung einkalkuliert, der wird hinterher bei der Schadensregulierung den Blick für die schnelle Marktentwicklung verlieren.
  4. Preise sind dynamisch, Wettbewerber spionieren sich gegenseitig im Web aus. Das ist ein Gesetz, das man in der Vergangenheit so kaum beachtet hat.
  5. Die Relevanz, Wirkung und Rolle von Nutzerbewertungen, User Generated Content und Preisvergleichdiensten. Heute sind diese Dinge Alltag und ein Muss. Wer hier nicht mitspielt, bleibt auf der Bank sitzen. Ganz einfach.
  6. Der wohl wichtigste Punkt, in dem Amazon wohl Vorbild geworden ist: Geduld, Mut und Investitionen in Innovationen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig hervorzuheben wie sehr Unternehmen in der Vergangenheit (und auch noch heute) den Zeitbedarf für die Marktdurchdringung unterschätzt haben. Damit zusammenhängend innovative Angebote und der erforderliche Marketingaufwand.

Wo sind die Gründe für die oben genannten Fehleinschätzungen der Vergangenheit zu suchen? Hier ein interessanter Ansatz:

[…] das mangelhafte Verständnis der Non-E-Commerce-Fraktion im Unternehmen, die das Potenzial des ECommerce für die Ausdehnung des Marktanteils nicht verstanden hat.

Ein bündiges und abgestimmtes Marketing konnte auf dieser Grundlage nicht fruchtbar seine Wirkung entfalten. Hinzu kommen die vorausgegangenen internen Kanalkonflikte (On- und Offline), die jenes bewirkt haben.

Was kann also wichtiger sein, als seinen Fokus im Unternehmen auf die Onlineentwicklung und die Synchronisation der internen Kanäle?

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Vertrauen in E-Commerce: Deutschland mit Abstand Nummer 1

Verfasst am 5. Juni 2009 von .

Die Umsätze im Segment E-Commerce steigen seit Jahren kontinuierlich an. Dennoch ist festzuhalten, dass man insbesondere in Europa dem E-Commerce skeptisch und mit Hemmungen gegenüberstand. Hemmnisse waren vor allem traditionelle Zahlungswege, auf denen man beharrt hat, sowie das mangelnde Vertrauen bezüglich der Sicherheit im Online-Handel.

Diese Position scheint nun mehr und mehr zu schwinden. Wie bereits berichtet, hatte der elektronische Handel lauf Untersuchung des GfK Ende 2008 in Deutschland einen Gesamtumsatz von 13,6 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die Deutschen gewinnen mehr und mehr an Vertrauen und machen Deutschland in Europa zu einem Vorzeigeobjekt für die Entwicklung des E-Commerce.

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Grafik: Studie „Digital World, Digital Life” von TNS Global

Knapp 73 Prozent der deutschen Internetnutzer zwischen 18 und 55 Jahren sind gleichzeitig auch Onlineshopper. Deutschland ist hier mit Abstand führend. Das liegt zum einen daran, dass hierzulande die größte Internetbevölkerung Europas lebt, zum anderen wurden oben genannten Hemmnissen bereits in der Vergangenheit mit Entwicklungen entgegengewirkt, die in anderen Staaten erst viel später entwickelt wurden. Mit dieser Studie kann man Deutschland nicht nur in Europa, sondern auch weltweit als führend betrachten (zumindest gilt das für die Staaten, die in dieser Studie untersucht worden waren). Großbritannien liegt auf Platz 2 (66 Prozent) und Japan auf Platz 3 (64 Prozent).

Zu eingangs genannten Vorurteilen und Ängsten deutscher Netznutzer wurde auch ein Paper von Karin von Abrams, Marktbeobachterin und Analystin bei eMarketer, veröffentlicht, das wirklich sehr interessante Erkenntnisse und Bewertungen über die derzeitige Situation im deutschen Online-Handel offenlegt: Die Antipathie der deutschen Konsumenten gegenüber dem Onlineshoppen hat stark abgenommen.

Zahl der deutschen Onlineshopper 2008:

  • 89 Prozent der 16- bis 74-jährigen männlichen Deutschen kaufen online ein (Vgl.: bei den 25- bis 54-Jährigen waren es sogar 93 Prozent)
  • bei den deutschen Frauen sind es 87 Prozent

Diese Daten zeigen, laut von Abrams, auf, dass „die Größe des Landes und seiner Webgemeinde […] die Etablierung von Online-Märkten [unterstütze][…]”.

Allerdings (keine Erkenntnis von Karin von Abrams):

Dass die Händler viel ausliefern, SEO vorantreiben und auch ausländischen Umsatz erzielen, ist bekannt. Was aber wirklich interessieren würde, wären mal Einsichten in die Rentabilität von Online-Shops im Vergleich zum Aufwand. Leider gibt es hierzu noch wenig Auskunft durch die Onlineshop-Betreiber. Oder auch Zahlen zu der Verlagerung von Offlineshopping nach Onlineshopping… egal ob aus User oder Shopbetreibersicht.

Ein interessanter Punkt, dessen Umsetzung sich hierzulande schwer gestalten wird, hält man sich doch sehr gerne bedeckt. Dass Deutschland so gut dasteht, hat damit allerdings nichts zu tun. Grund zur Freude besteht allemal.


E- und Social Commerce wachsen weiter

Verfasst am 19. März 2009 von .

Die deutschen Konsumenten haben 2008 im Internet Waren und Güter im Wert von 13,6 Milliarden Euro gekauft. Damit stieg der Umsatz 2008 im E-Commerce, laut WebScope-Panel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), um ganze 19 Prozent.

Dieser deutliche Anstieg gibt Hinweise auf die Veränderungen des Kaufverhaltens der Deutschen im Internet und beweist noch einmal, dass das www der Vertriebskanal ist, der am stärksten Wachstum verzeichnen kann.

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Mit diesem Wachstum sind eine zunehmende Professionalisierung und ein neues Verständnis für konsumorientierte Bedürfnisse unabdingbar. Das Segment der Social Networks (Twitter, Facebook, etc.) hat den Markt des E-Commerce grundlegend verändert. Social Commerce ist seit ein paar Jahren auf dem Vormarsch und gewinnt weiter an Bedeutung, da Kommentare und Empfehlungen von Bekannten und Freunden Einfluss auf die Kaufentscheidungen ausüben.

Thomas Lipke vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) bestätigt diese Entwicklung:

Social-Commerce wird immer wichtiger, denn die Menschen möchten durch Empfehlungen oder Kommentare die Meinungen anderer Käufer in ihre Kaufentscheidung einbeziehen können.

In Deutschland zeichnet sich die Tendenz zu Internet-Bevorzugung für das Shoppen ab: Letztes Jahr haben 29,5 Millionen Menschen im Internet eingekauft – das sind 12 Prozent mehr als noch 2007. Im Durchschnitt kaufte eine Person 9,4 Mal online ein und gab dabei im Schnitt 49 Euro aus.

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E- und S-Commerce wachsen weiter.

[Grafiken: GfK]


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