Pottermore, Small Demons & Everything Butt Art weisen den Weg in die Zukunft des Buches

Verfasst am 26. April 2012 von .

Während in Deutschland noch immer über Chancen und Möglichkeiten im Buchhandel diskutiert wird, werden im englischsprachigen Raum längst Nägel mit Köpfen gemacht.

Scheinbar unumgängliche Instanzen wie Verlage und Händler verlieren an Bedeutung, die Grenzen zwischen der Welt in den Büchern und unserer eigenen lösen sich auf.

Wir stellen euch neben dem bekanntesten Beispiel Pottermore noch zwei weitere spannende Projekte vor, die nicht nur den Buchhandel, sondern auch unseren persönlichen Zugang zu Büchern verändern werden.

1. Pottermore

Pottermore Screenshot

Formal betrachtet ist Pottermore eine Verkaufsplattform, über die die Harry Potter-Saga im Hörbuch- und E-Book-Format angeboten wird. Die Autorin umgeht damit die die Infrastruktur des Buchmarktes. Doch das ist nicht der einzige Rahmen, der hier gesprengt wird:
Pottermore ist gleichzeitig eine Community-Plattform, die Elemente eines Online-Spiels mit einschließt. Die Fans betreten die Welt des berühmten Zauberlehrlings, werden beispielsweise einem Hogwarts-Haus zugeteilt, lernen Zaubersprüche und können sich mit anderen Nutzern duellieren. Außerdem erhalten sie Zugriff auf zusätzliche Inhalte, Hintergrundinformationen und Notizen.
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Kategorie: Buchhandel

Kinder im E-Commerce und BillmyParents.com

Verfasst am 18. August 2010 von .

Bisher war die bereits erwachsene Generation die kaufkräftigste Gruppe innerhalb der Onlineshop-Welt. Das wird auch weiterhin so bleiben. Trotzdem gewinnen Kinder immer mehr an Entscheidungsmacht beim Internetkauf. Fast jedes fünfte Kind im Alter von 6-13 Jahren surft nach einer repräsentativen Studie der KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) täglich im Netz.

Für die Erhebung wurden 1.745 Interviews geführt. Zudem sind nicht nur die Bedürfnisse der Erwachsenen immer differenzierter geworden, auch die Belange von Kindern und Jugendlichen tragen zum Wachstum des Long Tails bei. Das Zukunftsinstitut hat dazu im Mai dieses Jahres eine Studie dazu herausgebracht. Es gibt nun nicht mehr „die Kinder“ als Zielgruppe, die sich in einigen wenigen Merkmalen unterscheiden lassen. Eco-Starlets, Facebook-Kids oder zornige Mädchen dominieren nun den Markt.
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