e-Food: Herausforderungen und Chancen des Lebensmittel-Onlinehandels

Verfasst am 26. Januar 2017 von .
eFood Markt in Deutschland

Quelle: pexels.com

In einem Zeitalter, in dem wir quasi alles online kaufen, gibt es einen Bereich, der sich noch immer nicht ganz digitalisiert hat – der Lebensmittelmarkt scheint eine der hartnäckigsten stationären Branchen zu sein. Das soll sich in den nächsten Jahren jedoch ändern – bis zum Jahr 2020 soll der Marktanteil des Online-Umsatzes von Lebensmitteln laut Ernst & Young bereits auf 10 % ansteigen.

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Emmas Enkel leisten Pionierarbeit im Bereich Lebensmittel-Online [Vertrauen]

Verfasst am 6. Juni 2013 von .

Emmas-Enkel.deDer Trend, Lebensmittel online zu bestellen, nimmt weiter Fahrt auf. Die Angebotsdichte auf Deutschlands virtuellem Lebensmittelmarkt hat in den letzten zwei Jahren deutlich zugenommen. Von rezeptorientierte Lieferservices, Spezial-Händlern mit oder ohne Abo bis hin zu Vollsortimentlern mit deutschlandweiter Lieferung – es gibt nichts, was es nicht gibt. Dass Amazon großes Interesse an diesem Bereich zeigt, ist kein Geheimnis.

Zeitmangel als Chance, Vertrauen noch K.O.-Kriterium

Von der Lebensmittellieferung bis an die Haustür fühlen sich vor allem Berufstätige mit wenig Zeit angesprochen, aber auch Ältere, die nicht mehr alle Besorgungen selbst erledigen können. Interessanterweise gehören zur Gruppe der Shopping-Vermeider vor allem junge Menschen. Insbesondere Studenten, Berufseinsteiger und junge Familien überlegen sich laut GfK-Studie den Gang in den Supermarkt zwei Mal; die Zahl ihrer Shopping-Touren hat zwischen 2006 und 2011 um 16 Prozent abgenommen.
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Nachgefragt: froodies.de gibt Einblicke in den Online-Lebensmittelmarkt

Verfasst am 20. Juli 2010 von .

Froodies Logo

Wir haben uns gesagt: Ein zentraler Ansatz kann es nicht sein, wir müssen mit lokalen Händlern kooperieren.

Während sich der Onlinehandel mit Lebensmitteln in der Schweiz mit LeShop und in Großbritannien mit Tesco etabliert hat, läuft dieser hierzulange gerade erst an. Einige Anbieter wie Froodies.de, Rewe mit seinem Service Rewe Express oder Edeka mit Edeka24, versuchen mit ihrem Lieferservice Marktanteile zu sichern. Seit einigen Wochen hat Amazon sein Sortiment erweitert und vereint einige Anbieter für Lebensmittel auf einer Plattform.
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JustHunger.com bald auch im gesamten deutschen Raum

Verfasst am 8. April 2009 von .

Tasche in die Ecke, Kühlschrank auf und feststellen, dass dieser leer ist, ist eine Sache, die nicht schön ist. Und da man als normaler Mensch den Berg Werbung aus seinem Briefkasten sofort entsorgt (oder auf Nachbarbriefkästen verteilt), steht man dann doof da, wenn der Heißhunger zuschlägt. Dann sucht man sich im Netz einen Pizza-Lieferservice raus und gut ist.

Es geht auch attraktiver.

just-hunger

Die Bestellcommunity JustHunger.com hat ein tolles Konzept entwickelt, das bis vor kurzem lediglich in Bayern und Österreich erfolgreich war. Aufgrund der großen Nachfrage expandiert man mit seinem Angebot nun auch im deutschsprachigen Raum (nichts gegen Bayern 🙂 ). Kohldampf 2.0 gibt es mittlerweile auch in Hamburg, Berlin, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und in Teilen von Nordrhein-Westfalen, berichtet deutsche-startups heute am Morgen:

Über eine Postleitzahlensuche können hungrige Zeitgenossen bei JustHunger nach Restaurants in ihrer Nähe stöbern und bestellen. Dem jeweiligen Bringdienst wird die Bestellung per Fax, E-Mail oder Telefon mitgeteilt.

meinemahlzeit

Ich kenne dieses Konzept zum Teil von Meine-Mahlzeit.de, nur dass man da nicht direkt bestellen konnte. Was mir an JustHunger besonders aufgefallen ist, dass die Tag Cloud in solch einem Web-Angebot wirklich Sinn macht. Das ist selten der Fall, meistens stören diese nur oder reißen die Website optisch aus ihrem Konzept. Hier klickt man einfach auf ein Gericht in der Tag Cloud und prompt werden alle Restaurants in der Umgebung angezeigt, ob sie bereits geöffnet haben und so weiter. Sollten diese noch geschlossen haben, so kann man vorbestellen. Hervorragend.

justhunger2Einfach einen virtuellen und äußerst übersichtlichen Bestellzettel ausfüllen und ab die Post.

Auf diesem kann man übrigens, ähnlich einem Warenkorb (man merkt, dass die Macher hier clever Online Shop Elemente und Social Commerce Funktionen (Bewertungenen, lokale Bookmarks, Profile, Blog, Chats, Freunde finden, Events gestalten) für den Service eingebunden und kombiniert haben), mehrere Sachen hinzufügen und wieder entfernen, wobei ein Zähler für die Rechnung mitläuft.

Der Communityfaktor, den deutsche-startups besonders gelobt hat, kann ich so (noch) nicht als gut einschätzen. Wer möchte auf einer Bestellcommunity mit anderen flirten? Einen Flirtaspekt sehe ich überhaupt nicht. Die Seite ist zwar optisch ansprechend gemacht und auch Live-Elemente kommen hier gut zum Tragen (z.B. wer zuletzt beim besuchten Restaurant bestellt hat, wer generell aus der Nachbarschaft bestellt hat, usw.), aber auf einen Communityaufbau würde ich vorerst verzichten.

Ich habe versucht im Raum Jena eine Bestellung aufzugeben, leider ist das Gebiet Thüringen noch nicht erschlossen. Aber ich weiß jetzt, dass wenn es bald erschlossen ist, dass mir zum aktuellen Zeitpunkt bald 369 Restaurants zur Verfügung stehen werden in denen ich virtuell bestellen, mich beliefern und diese bewerten lassen kann. Nützlich an dieser Community ist vielleicht, dass man Erfahrungen über Essensqualität austauschen kann.

Im Großen und Ganzen finde ich dieses Startup als Idee sehr gelungen und bisher fantastisch umgesetzt. Schließt schnell die geographischen Lücken, dann passt das. Wie verdient JustHunger sein Geld? Ich hätte da schon einige Ideen.

Und ich empfehle allen Döner-Läden und amerikanischen Fastfoodketten sich einen Lieferservice zuzulegen, denn ich schätze, wenn die Idee weiter so toll umgesetzt wird, dann kann man auch hier lukrativ ein paar Brötchen verdienen.


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