Nachgefragt: Call-to-Action bei armedangels

Verfasst am 13. Oktober 2010 von .

Was machen Unternehmen, damit potentielle Kunden auch tatsächlichen zu Käufern werden? – Sie sprechen jene direkt an. Im Web- und Printbereich nennt sich dieses Verfahren Call-to-Action. Grafische Elemente rufen direkt zum Kauf auf und werden von geübten Designern so platziert, dass der Betrachter sie auch mit hoher Wahrscheinlichkeit wahrnimmt. Gemessen wird der Erfolg dann zum Beispiel durch Eye- oder Mousetrackingverfahren.

Das Lable für nachhaltige Fashion armedangels nutzt das Call-to-Action auf eine andere Art und Weise. Im oberen Viertel des Shops wurde ein riesiger Button platziert über den per Livechat Fragen beantwortet werden. Nicht nur die Qualität der Kollektionen wird hier groß geschrieben, sondern auch der Kundensupport.

Handelskraft hat dem Leiter des Kundenmanagements Kristof Kruse einige Fragen zu der Chatfunktion und zu dem Umgang mit armedangels-Kunden gestellt:
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BuyVIP: Kundensupport mit Livechat

Verfasst am 23. Februar 2009 von .

Der Shoppingclub BuyVIP ist dem Gedankenexperiment von BuyVIP-Gründer Gerald Heydenreich anscheinend gefolgt. Noch im Januar philosophierte Heydenreich öffentlich über neue Modelle im Online-Handel und scherzte eher unfreiwillig über den Rollentausch von Online- und Reallife-Geschäften, wobei man (auch unfreiwillig) an eine Vermischung dieser denken musste:

Warum gibt es zum Beispiel nicht einen Laden, in dem man sich all das ansehen kann, was man online kaufen kann. Das wäre doch der nächste logische Schritt, wenn doch sowieso ein Großteil der Käufer nur noch in den Laden geht, um sich eine kostenlose Beratung zu holen, nur um dann online das günstigste Angebot auszuwählen.

BuyVIP

Und nun? Nun wird der Support liver (was anderes als der Komparativ ist mir nicht eingefallen). Mittels Livechat können Mitglieder der Community ihre Fragen sofort klären lassen. Eine Sache, die man schon von paul-direkt kennt und dem Anbieter Myby nur ans Herz legen könnte. So mancher Ruf könnte damit wieder korrigiert werden. BuyVIP mischt mit diesem Schritt ein neues Gefühl der Beratung und des Supports in das eigene Kerngeschäft und nimmt damit vertraute Züge des Real-Life-Einkaufens an. Praxis und Theorie (Heydenreichs Gedankenexperiment) sind vielleicht doch nicht unfreiwillig.

Auch INTERNET WORLD berichtete von diesem Schritt und schreibt:

Nach der Angabe von Namen und E-Mail-Adresse steht den Kunden des geschlossenen Shoppingportals ein Servicemitarbeiter zur Verfügung, der sofort per Chat Anfragen zu Produkten oder Auftragsstatus beantwortet. Von dem neuen Service verspricht sich der Betreiber von BuyVIP einen schnelleren Service und damit indirekt eine höhere Kundenbindung.

Ein wahrhaft weiser Schritt. Und ein logischer dazu.


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