Dynamics Marketing end-of-service bekanntgegeben – Microsoft räumt auf, was nun?

Verfasst am 31. August 2017 von .
Quelle: pexels

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Nachdem Microsoft seine Lösung “Microsoft Dynamics Marketing” seit November 2016 nicht mehr für Neukunden lizensiert, teilte das Unternehmen am 18. August nun das endgültige Datum des end-of-service mit. Stichtag für das umlegen des Schalters ist der 15. Mai 2018.

Zögerliche Nutzer können die Hoffnung auf ein langsames – also wirklich laaaaaangsames – Ausschleichen nun begraben. Oder anders: Du hast ab jetzt genau 9 Monate Zeit, deine Zeit NACH Microsoft Dynamics Marketing zu gestalten! Für Unbelehrbare: Das klingt nach viel mehr Zeit, als es ist!

In seiner sogenannten Awareness Notification schlägt Microsoft den Wechsel zu Dynamics 365 for Marketing oder Adobe Marketing Cloud vor. Schauen wir genauer hin, was das Ende von Microsoft Dynamics Marketing für den Softwarehersteller und seine Nutzer bedeutet.

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Rückenwind für Microsoft durch Digitalisierung [Kommentar]

Verfasst am 26. Juli 2017 von .

Foto: dotSource

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Glaubt man dem aktuellen Netzwelt-Rummel, ist das Erste, woran Nutzer beim Thema “Microsoft” denken, das Malprogramm Paint. Es ist nicht klar, ob die Tweets der Empörung im Sommerloch nur lauter wirken. Fakt ist jedoch, dass Microsoft nun bekannt gab, dass man Paint ab Herbst weiter über den Appstore beziehen könne. Die, nach Aussagen Microsofts, als veraltet geltende Software wird nun nach 32 Jahren also vorerst nicht eingemottet.
 
Was dieses kleine Stück PR-Zeitgeschichte jedoch deutlich macht: Microsoft ist alt und für viele Nutzer haftet an der Marke immer noch der Charme des Dreamy Bill Gates Meme. Der durchschnittliche Digital-Native begann seine PC-Karriere mit Win 3.1, 95 oder 98. Den Systemen, deren verlässlichste Komponenten der Blue-Screen und eben Paint waren. Viele – insbesondere jene, die sich der Kreativbranche zurechnen – nutzen heute längst Apple-Produkte. Die Anderen, die sich tatsächlich für IT interessieren, schwören auf Linux.
 
Dennoch: Ganz so düster stehen die Zeichen für Microsoft nicht. Nicht nur gilt der Satz, dass Totgeglaubte länger leben – nein, Microsoft erlebt eine Renaissance. Insbesondere im Rahmen der Digitalisierung. Zeichnete sich die Digitale Boheme noch vor einem Jahrzehnt durch MacBooks aus, nutzen hippe Outlaws mittlerweile Surface-Produkte. Blasphemie! Und vielleicht das Momentum, in dem sich Geschichte wiederholt. War das Jauchzen einst groß, als man via Bootcamp auch Windows auf den Mac brachte, bricht sich jetzt die Frage bahn: “Gibt es das auch für Windows?”

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Nichts ist sicher vor der Digitalisierung… auch nicht Betriebssysteme

Verfasst am 28. Juni 2017 von .
Grafik:JD Hancock

Grafik: JD Hancock

Denkt man an Betriebssysteme, denkt man sicherlich zuerst an Windows, iOS oder Android. Warum auch nicht? Auf vielen erhältlichen Geräten – vom Desktop-PC über das Smartphone bis hin zur Smartwatch – laufen diese Betriebssysteme seit Jahren, teilweise seit Jahrzehnten. Der gemeine Nutzer kennt natürlich auch maximal nur diese drei Systeme, zumindest wenn man sich innerhalb der westlichen Blase befindet und nicht gerade Entwicklerabsichten mit Linux und Co. hegt.

Doch war’s das? Werden wir 2050 “Windows 16” oder “Android Unicorn Pop” auf unseren – wie auch immer bis dahin gearteten – Geräten nutzen? Zum einen drängen aus dem asiatischen Betriebssystem-ähnliche Apps wie WeChat auch auf den westlichen Markt und zum anderen verabschieden sich Produkte wie Amazons Echo oder Apples Siri vollständig von der grafischen Darstellung eines Betriebssystem.

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Netzfund: Adieu Sprachbarriere! Mit AI kann deine Präsi in Echtzeit übersetzt werden

Verfasst am 12. Mai 2017 von .

Ein Traum von Marc Zuckerberg ist es, die ganze Welt zu verbinden. Aber in dieser vernetzen Welt gibt es noch etwas, das uns getrennt halt: die Sprache. Esperanto war ein fehlgeschlagenes Experiment. Daher liegen alle Erwartungen auf den Übersetzungsfähigkeiten: auf dem Markt gibt es bereits ein Headset, das in Echtzeit übersetzt, aber wie geht’s weiter?

In Hinblick auf die großen Auswirkungen der TED-Talks und den Trend Wissen zu übermitteln, hat Microsoft eine neue Powerpoint-Erweiterung vorgestellt, die Präsentationen in Echtzeit übersetzen kann.

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Wie schnell entwickelt sich das Internet der Dinge? [5 Lesetipps]

Verfasst am 28. November 2016 von .
Quelle: vege - Fotolia (bearbeitet dotSource]

Quelle: vege – Fotolia

Die weite Verbreitung vernetzter Alltagsgeräte hat die Vorzüge des Internet of Things ins Rampenlicht gerückt. Diese Technologie ermöglicht es Kunden und Unternehmen, mit der physischen Welt zu interagieren und die beträchtlichen Mengen an Daten, die generiert werden, um Kundenerlebnisse und Geschäftsprozesse zu verbessern, effizient und intelligent zu verwalten.

Bis 2020 soll es 34 Milliarden mit dem Internet verbundene Geräte geben, was wiederum eine stärkere Beziehung zwischen Mensch und Maschine erfordert. Obwohl IoT noch in den Kinderschuhen steckt, herrschen hohe Erwartungen an die Auswirkungen der Technologie – nicht nur auf das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine, sondern auch auf unser tägliches Leben.

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Netzfund: iPad Pro versus Cortana – Welcher ist der richtige Computer?

Verfasst am 26. August 2016 von .

Apple ist nicht perfekt und hat auch doofe Ideen um diese Frage zu beantworten.

– Was? Ehrlich?
– Ja! Und weißt du, was das Beste daran ist?
– Nee.
– Dass Microsoft diese Situation zum eigenen Vorteil genutzt hat!

Was ist passiert? Apple vergleicht in seiner letzten Werbung sein iPad Pro mit einem Computer, da es eine dünne Tastatur hat. LOL? Und was passiert mit den anderen Funktionen, die ein iPad Pro nicht hat, wie ein USB-Anschluss oder keine Möglichkeiten eine Desktop App zu erzeugen. Glaubt Apple wirklich daran, dass ein iPad Pro einen Computer oder Laptop ersetzen kann?
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Die Zukunft der Bildung ist digital – Mit dem EdTech-Markt geht’s aufwärts! [5 Lesetipps]

Verfasst am 25. April 2016 von .

Pexels.com

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Die digitale Transformation revolutioniert alle Sphären des täglichen Lebens; und so auch die Bildung, wenngleich in deutlich langsamerem Tempo. Der Nutzen von Technologie in Bildungseinrichtungen sorgt in allen möglichen Communities für hitzige Debatten. E-Books, Smartboards, Apps und Tablets halten langsam Einzug in das Leben aller Schüler. Fernunterricht, Massive Open Online Courses (MOOCs) und gamebasiertes Lernen nehmen Fahrt auf. Hat der EdTech-Markt genügend Potenzial? Auch wenn er noch in den Kinderschuhen steckt, wird er bald startklar sein?

Das Interesse, das große IT-Player wie Microsoft, Google, IBM oder Cisco Systems diesem aufstrebenden Markt widmen, zeigt dessen großes Potenzial. Technologie hilft dabei, Ordnung ins Chaos zu bringen, Prozesse zu automatisieren, das Meiste aus Interaktivität herauszuholen, Lehrmethoden zu verbessern und neu zu denken und so weiter.
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Achtung: “Chatbots” könnten das soziale Okösystem revolutionieren

Verfasst am 5. April 2016 von .

© Igor Yaruta - Fotolia

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Die zunehmende Bedeutung des Mobile-Commerce versetzt Social-Media-Kanäle in eine relevantere Position in den Marketing- und Sales-Strategien jedes Händlers. Der Kunde ist König in diesem digitalen Panorama, in dem sich Personalisierung, Curated-Shopping-Erlebnisse, Dash Buttons und Unmittelbarkeit zusammenschließen und den Terminus „Instant Commerce“ als eine der Säulen der aktuellen Social-Commerce-Trends entstehen lassen. Was kommt als nächstes?

Der ultimative Trend könnten in diesem Bereich die sogenannten “Chatbots” sein, die in Messaging-Plattformen integriert sind, in denen das Nutzererlebnis weit über das Schreiben von Nachrichten hinausgeht, indem zahlreiche Services, wie etwa Zahlungsoptionen, Tischreservierungen oder Spiele, angeboten werden. Ihr größter Vorteil liegt im niedrigen Preis, der Einfachheit und ihrer Omnipräsenz. Chatbots sind aktuell dabei, sich besonders durch Facebook stärker als je zuvor im digitalen Westen zu verbreiten. Werden sich die Vorhersagen erfüllen?

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3. Quartal 2015: Wie geht’s den größten Playern?

Verfasst am 28. Oktober 2015 von .

Auf die Quartalsberichte von Amazon, Google, Apple und Microsoft wartet man stets gespannt, da die Zahlen dieser Unternehmen die Stimmungslage einer ganzen Branche widerspiegeln. Umso wichtiger ist ein Blick auf Umsatz, Gewinne und zukünftige Ausrichtung. Und viel ist passiert in den vergangenen Wochen: Google hat sich unter dem Namen “Alphabet” neu aufgestellt, Microsoft brachte offiziell Windows 10 auf Markt und Amazon startet neue und beerdigt fehlgeschlagene Experimente.
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Schafft es Microsoft, endlich cool zu werden? [5 Lesetipps]

Verfasst am 12. November 2012 von .

Das neue Windows Logo
Früher standen Autos für ein bestimmtes Lebensgefühl, heute sind das Smartphones und Gadgets. Dementsprechend ist es für die Unternehmen zur ständigen Nebenaufgabe geworden, den Lifestyle der jungen Generation zu verkörpern. Wer dabei den Anschluss verpasst, verliert Marktanteile. Software Urgestein Microsoft nutzt daher die Gunst der Stunde, um sich im Rahmen des Launchs von Windows 8 neu zu erfinden.

Das lässt man sich laut Forbes 1,5 bis 1,8 Milliarden Dollar Marketingbudget kosten. Die setzt Microsoft einerseits in Werbespots um, die mit wenig Inhalt, dafür mit lebendigen Bildern zu angesagter Musik, klar auf das Lebensgefühl abzielen. Andererseits fließt das Geld in die Taschen der A-Liga aus Musik- und Filmbusiness, unter anderem holte man sich Jessica Alba, Jay-Z und Gwen Stefani für den Launch des Windows Phone 8 ins Boot. Wie um zu beweisen, wer nun in Sachen Coolness vorne liegt, stört (und übertrumpft) das Surface in diesem Werbespot das iPad.

Laut Huffingtonpost.com macht Microsoft dabei etwas richtig, denn die Kundenwahrnehmung des Unternehmens steigt und geht in die gewünschte Richtung. Microsoft zeigen damit, dass man den Sprung hin zum “hippen” Unternehmen durchaus schaffen kann, ohne das Apple Image zu kopieren. Ein Thema, das auch Samsung aktuell beschäftigt.

Unsere Lesetipps der Woche:


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