Magento: Mehr als nur eine Alternative zu Eigenentwicklungen

Verfasst am 29. März 2010 von .

Zalando, ein serviceorientierte Onlineshop für Damen- und Herrenschuhe aus dem Hause Rocket Internet, erweitert sein Angebot mit der Zalando Lounge: Ein Shoppingclub nach dem bekannten Closed-Shop-Prinzip:

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Zalando, das auf der Open-Source-Shopsoftware Magento läuft, setzt mit diesem Launch seinen Konkurrenten Mirapodo von OTTO unter Druck, allein schon durch die Sortimentserweiterung für Kleidung und Fashion.
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Pauldirekt: Registrierte Nutzer ärgern

Verfasst am 27. Juli 2009 von .

Pauldirekt versucht das aus der Textilbranche bekannte Clubshopping auf die Elektronikwelt zu übertragen. Gestartet wurde das Projekt im November letzten Jahres. So ganz möchte man sich mittlerweile nicht mehr auf Einladungen der Mitglieder verlassen. So prangt jetzt auf der Startseite ein Layer, über den sich jeder willige Nutzer anmelden kann.

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Erster Liveshopping Club für Elektronikartikel öffnet die Pforten…

Verfasst am 17. November 2008 von .

… nach Vorzeigen der Einladung.

Online Shopping wird mehr und mehr exklusiv. Auf dem Online-Markt entstehen so genannte Shopping Clubs, vor deren Pforten das Schild „Nur mit Einladung” prangert. Betreiber wie buyvip oder brands4friends haben es schon vorgemacht. Im Prinzip verfolgen Shopping Clubs dasselbe Prinzip wie Liveshopping-Portale mit fast denselben Vor- und Nachteilen. Bis jetzt existieren fast nur Shopping Clubs, die Textilien vertreiben. Nun ist jedoch der erste Liveshopping Club für (ausschließlich) Elektronikartikel an den Start gegangen: pauldirekt.de. Es ist das Baby von Tim Schwenke (Mitgründer der Getmobile AG), das hier ein spannendes Konzept vorlegt.

Direkt auf der Startseite gibt der Geschäftsführer von pauldirekt.de mit einem irgendwie witzigen Video sein persönliches Statement zur Funktion und Idee ab. Man kommt nur mit Einladung in die heiligen Pforten der Sparfüchse. Ausschließlich Elektronikartikel anzubieten, ist natürlich auch etwas kritisch. Das Erreichen der kritischen Masse, der Break-Even-Point sind Tatsachen, die hier besonders schwer zum Tragen kommen. Man muss die Nische treffen. Die Shopping-Club-Idee trägt das Spiel des Social Commerce natürlich bemerkenswert direkt nach außen. Es geht um Empfehlungen. Empfehlungen sollen einem selbst und anderen nutzen. Möglicherweise hat pauldirekt.de mit diesem Empfehlungsmarketing ins Schwarze getroffen. Wie auch bereits auf Exciting Commerce berichtet, kombiniert der neue Liveshopping-Club „geschickt Live Shopping und Clubelemente und verströmt dabei einen Hauch von Vente du diable“. Vent du diable ist mittlerweile ein erfolgreiches Nischenangebot.

Je mehr Leuten man pauldirekt empfiehlt, desto mehr spart man selber. Fünf Euro gibt’s für jeden geworbenen Freund (20 Empfehlungen kann man verschicken). Man tritt also nicht in eine anonyme Community, sondern hat nach dieser Idee die Möglichkeit Community mitzubringen. So kann natürlich rein theoretisch viel schneller eine Eigendynamik entstehen, von der beide Seiten profitieren können. Man darf gespannt sein.


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