Die BASIC Thinking-Versteigerung #2 ändert – nichts? [5 Lesetipps]

Verfasst am 4. Mai 2015 von .

basic thinking logo“Das war es für BASIC Thinking!” “Mal wieder! (die Älteren erinnern sich)” tönte es in den vergangenen Wochen durch die Medien. Nun endete die Auktion, die wenig standesgemäß auf hood.de durchgeführt wurde, mit einer Überraschung: Internet Entrepreneur und Investor Tim Schumacher gab das Blog nach der Ersteigerung in Höhe von 27.223,00€ an die bisherige Redaktion zurück.

Die lässt nun in einem Beitrag wissen, wie man die zweite (für das Blog insgesamt dritte) Chance zu nutzen gedenkt: Mobiles Design, weniger Artikel, die dafür umso hochwertiger geraten sollen. Statt Bannerwerbung sollen bezahlte Beiträge für die Refinanzierung sorgen. Chefredakteur Tobias Gillen wird künftig auch als Geschäftsführer auftreten und den Blog als ein Unternehmen führen. Bestehen bleibt nur das Redaktionsteam.

Ob das ausreicht, das Blog – unter Robert Basic einst Kult – zur alten Stärke zurück zu führen?
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Buzzriders von Robert Basic: On the run

Verfasst am 3. Juni 2009 von .

Die Zeit verstreicht. Was ist eigentlich aus Buzzriders geworden?

Das neue Projekt von Robert Basic befindet sich weiterhin eifrig in der Planungsphase. Vor knapp zwei Wochen wurde öffentlich über ein Logo abgestimmt, das nun feststeht:

buzzriders-gewinner

Robert Basic hält sein Wort, was die Transparenz bezüglich des Projektaufbaus betrifft. Andre Paetzel dokumentierte auf Logolook.de akribisch die gesamte Logo-Entwicklung von Buzzriders samt Kommentare, über viele Wochen hinweg. Nach knapp drei Wochen und zehn Logo-Vorstellungsrunden hat man sich nach einer Abstimmung für den obigen Entwurf von Alexa Gregor (Dipl. Designerin – Kommunikationsdesign) entschieden, die derzeit promoviert und als Creation-Praktikantin bei Ogivly & Mather arbeitet.

Basic hatte auf seinem Blog ein weiterführendes Interview mit Andre Paetzel und Alexa Gregor angekündigt.

Das Template, das bereits vor geraumer Zeit von Robert Basic vorgestellt wurde, steht wohl auch noch. Wird dieses Projekt dieses Jahr noch an den Start gehen? Ich kann es mir nicht vorstellen.

buzzriders-wireframe-1

Wir bleiben weiterhin gespannt. Ach und das Logo gefällt mir ganz gut, auch wenn ich anderen Logo-Vorschlag wesentlich interessanter fand.


Robert Basic: Buzzriders

Verfasst am 22. April 2009 von .

Mit Robert Basic wird gemeinhin immer viel Welle gemacht, so hat die gesamte Blogosphäre schon zum Verkauf seines alten Blogs „Basicthinking” diskutiert, ob Basic eigentlich ein echter Mensch oder eine Marke ist. Durch das Interesse der Medien wurde alles noch ein kleines bisschen beschleunigt, ob Fernsehen oder große Onlineangebote, alle haben sich für ihn interessiert.

Robert Basic, ob es ihm nun gefällt oder nicht, wurde als Vorzeigeblogger in die Medienwelt gezerrt. Das schafft Freunde und Feinde. Und Aufmerksamkeit. Allgemein gesagt: Wir können von Glück sprechen, dass es Robert Basic war, der als “der” deutsche Blogger gekürt wurde, denn er ist jemand, der sich sich ambitioniert und leidenschaftlich in der Welt der Blogs eingesetzt und seine Sachen durchgezogen hat. Und er hat stets betont, dass er auch nur ein Mensch sei, dem Fehler genauso unterlaufen wie Erfahrungen, die selbst ein erfahrener Blogger so manches Mal aus der Bahn werfen. Basic hat sich nie unterkriegen lassen und war immer mutig neue Wege zu gehen, auch wenn er vom Wegesrand mit Steinen beworfen wurde.

Diese Aufmerksamkeit könnte sein neues Projekt „Buzzriders” immens puschen. Selbstverständlich stehen Medien und Blogosphäre wieder einmal daneben, gespannt und neidisch, und warten auf den „neuen Medienunternehmer”, der mit Buzzriders „Spiegel Online angreifen will” (meedia.de).

Buzzriders? Robert Basic stellt sich eine News-Neuerung vor, eine Mischung aus Twitter, DPA-Ticker, lokale News, Kleinanzeigen, Blogs und Social Networks:

Auf Basis der heute zur Verfügung stehenden Technologien will Basic zum modernen Verleger werden, der auf vollkommene Offenheit setzt, ähnlich einem Open-Source-Projekt.

buzzriders-wireframe-1
(Skizze einer lokalen Seite bei Buzzriders)

Die Idee hinter Buzzriders ist bei weitem nicht so neu, wie zurzeit darüber berichtet wird. Im deutschen Raum sowieso nicht. Das wesentlich Web-2.0-affinere Amerika versucht sich zurzeit an dem Projekt “Printed Blog” und auch das “SmashingMagazine” sollte ein Begriff sein. In Deutschland sind mir unter anderem artverwandte Projekte wie “MyHeimat” und “Eins.de“bekannt. Von einer Revolution des lokalen Internets kann einfach keine Rede sein. Und mir scheint es, als würde man ihm diese Sätze einfach in den Mund legen.

Dennoch hat Basic durchaus gute und lukrative Vorstellungen, so sollen alle Gemeinden auf Buzzriders ihre eigenen Lokalseiten bekommen. Bürger können hier ihre eigenen Kurzmeldungen einstellen und sich austauschen. Zudem gibt es dann noch Lokalredakteure, Kleinanzeigen und eine intuitive Suche. Auf Bundesebene sollen die Massen bedient werden, nach folgendem Prinzip: „Kurze Artikel und viele Leute, nicht wenige Leute und lange Artikel”, so Basic.

Klingt erstmal nicht übel in der Theorie (auch wenn ich es persönlich schade finde, dass man mehr und mehr auf Knappheit und Kürze setzt), aber gerade dieses Segment hat sich in der Praxis, zumindest in Deutschland, noch nicht durchsetzen können. Was wesentlich einfacher und auch wünschenswerter ist, sind Basics Vorstellungen über die offene Gestaltung des Projekts und die Kommunikation nach außen. Vorbild ist Mozilla. So sollen Businessplan, Mitarbeiterpläne und Finanzpläne für jedermann einsehbar sein. Und genau in diesem Punkt macht Basic alles richtig. Er schafft Vertrauen und weiterhin hat er keine Angst vor einem Scheitern. Diese Transparenz könnte wesentlicher Erfolgsfaktor werden. Außerdem will man nicht alles auf einmal, fünf Jahre soll das Projekt vorerst laufen.

Das alles sind möglicherweise Kriterien für ein Projekt, das ernsthaft etwas geben und nicht nur einnehmen möchte. Und es klingt experimentierfreudig.

Thema inhaltliche Qualität: Das wird mit Sicherheit ein großer Berg Arbeit werden, wie auch Don Alphonso richtig feststellt:

Für das Lokalgeschäft braucht man Erfahrung. Und damit meine ich nicht ein Journalismusstudium, sondern echte Organisationserfahrung. Man kann natürlich viel auslagern, die rechtliche Verantwortung etwa, die in diesem Bereich extrem unschöne Folgen haben kann, oder auch die Vermarktung. Aber der Wurf ist so gross, dass man sich dahinter schon sowas wie eine kompetente Manschaft wünschen würde. Redakteure, die wissen, was sie tun. Schreiber, die Qualität liefern. Leute, die das auch wirklich gegen alle Widerstände in einen schrumpfenden Werbemarkt hinein verkaufen können.

Das bringt eigentlich schon alles auf den Punkt. Die wichtigen Akteure werden neben Basic, der irgendwann als Gallionsfigur vor dem Projekt stehen wird, werden die Lokalredaktionen, die, kurz gesagt, kompetent sein müssen, ansonsten lohnt sich die ganze Mühe nicht. Auch die wirklich tollen Ideen, die ich bei freshzweinull.de gelesen habe (verschiedene Tools), werden daran nichts ändern können. Dennoch passt der Slogan “Helft dem Mann, damit da etwas Gutes draus wird”.

Ich für meinen Teil, bin gespannt was Robert Basic aus Buzzriders macht und schließe mich den fast adelnden Worten Alphonsos an:

Man sagt ja immer, dass man an den Herausforderungen wächst. Blöderweise sind viele Blogger an den Herausforderungen klein geblieben. Und diese Herausforderung ist alles andere als klein. Es ist fraglos ein neuer Ansatz. Aber bei mir würden hier eindeutig die Bedenken überwiegen. Was natürlich nicht heisst, dass nicht trotzdem was draus werden kann. (und ja, wenn der Macher nicht Robert Basic heissen würde, wären meine Bedenken sicher noch grösser).


Das war nicht nett

Verfasst am 15. November 2007 von .

Ich muß gerade überlegen, Wer Warum bloggt.

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Kategorie: Social Web

Wieviel kann man mit einen Blog verdienen?

Verfasst am 18. Mai 2007 von .

basicthinking.gifDurch den Beitrag von Jens Kunath über Reichweite von Social Networks 2 bin ich gerade fast vom Stuhl gefallen. Er hat die Reichweite der Social Networks einmal mit dem Blog von Robert Basic verglichen. Aber das eigentliche, wovon ich sehr verblüfft war, ist die Angabe: Robert erzielte im März nach eigenen Angaben Werbeeinnahmen von 956 Euro.

Bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt, da er ja den Spreeblick Blog gerade erst vom 2. Platz in den Blog-Charts gestoßen hat.

Ich bin der Sache gleich mal nach gegangen, und auf Roberts Liste Money earned gestoßen und hier stand es dann nochmals schwarz auf weiß: 956 Euro = 1.300 USD im Monat März.

Mh…irgendwie finde ich, dass für den 2.Platz sich die knappen 1.000 Euro relativ wenig anfühlen. Man stelle sich vor, man wäre auf dem 2. Platz im Bereich der Zeitungsmedien 🙂

Wenn ich mir überlege, wie viel Zeit, Energie und damit letztlich auch Geld allein schon in unseren Blog fließt…

Nun denn, hoffen wir, dass Robert die Qualität seines Blogs weiterhin halten kann und nicht verhungern und ohne DSL-Anschluss leben muss.

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Kategorie: Social Web

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