Das (E)-Bike als Treiber für neue Geschäftsmodelle [5 Lesetipps]

Verfasst am 23. April 2018 von .

Photo by Berto Macario on Unsplash

Photo by Berto Macario on Unsplash

Mobilität schreitet voran. Menschen und Daten fließen unterwegs zusammen. Neue technologische Entwicklungen und der wechselnde digitale Lebensstil ermöglichen, dass die globale Gesellschaft mobil sein kann und nicht stehen bleibt. Das Auto hat seine traditionelle Bedeutung verloren und verwandelt sich in ein rollendes Daten-Fahrzeug, das immer mehr Erlebnisse bietet. Mittlerweile erfreut sich das Fahrrad wieder mehr Beliebtheit.
 
Der Fahrradmarkt ist in Bewegung und entwickelt sich rasant. Nicht nur das, er boomt. Laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) wurden im vergangenen Jahr 720.000 E-Bikes in Deutschland verkauft. Die Anzahl der Elektroautos ist 2018 wesentlich geringer: 53.861 Elektroautos.
 
Radfahren ist ein Trend und bietet viele Vorteile für Nutzer und Marktteilnehmer. Etablierte Unternehmen und Start-Ups verschiedener Branchen konkurrieren derzeit mit smarten Lösungen, um neue Geschäftsmöglichkeiten für E-Bikes und Lastenrad-Flotten zu erschließen.

Weiter


Netzfund: Regenschirme zum Ausleihen via App – Ein lukratives Geschäft?

Verfasst am 14. Juli 2017 von .

Es ist Regenzeit in China. Starke Regenfälle und schwere Stürme sind das täglich Brot. Daher ist die Nachfrage nach Regenschirmen sehr hoch. Wenn man außerdem berücksichtigt, dass 95 Prozent der chinesischen Internetnutzer mobile Geräte verwenden , fällt ein Start-up auf, dass scheinbar eine geniale Geschäftsidee hatte.

via GIPHY

Worum geht es? Der CEO des Start-ups Zhao Shuping bietet eine App zum Ausleihen von Regenschirmen an, in gleicher Weise wie bei den so beliebten Bikesharing-Angeboten. Mit diesen Apps können Nutzer die Fahrräder über einen QR-Code mit dem Handy scannen und danach eine Zahlenkombination für das Schloss eingeben, um sofort loszuradeln.

Genauso einen Prozess wollte Herr Shuping mit seinem Regenschirme-Ausleih-Service umsetzen. So kaufte das E-Regenschirm-Startup 300.000 Regenschirme an und stellte sie an Bushaltestellen zur Verfügung. Der Preis pro halbe Stunde war sehr günstig: sechs Cent plus 2,30 Euro Pfand. Im Prinzip war alles sorgfältig studiert.

Allerdings hatte er (zumindest) eine Fehlberechnung… Die Kunden haben die Regenschirme nicht zurückgegeben! Herr Shuping erklärte:

„Ich dachte, alles ließe sich teilen“.

Aber die Praxis hat gezeigt, dass nicht alles in der so genannten „Sharing Economy“ geht. Heißt das, dass eine Lücke in der „Sharing Economy“ entdeckt wurde?

Trotz des Misserfolges will das Startup an der Idee festhalten und weiter machen. Aber vielleicht wäre es sinnvoller (im Zeitalter der digitalen Transformation) das Geschäftsmodel neu zu definieren und auf den Misserfolg zu reagieren?

Kommentare deaktiviert für Netzfund: Regenschirme zum Ausleihen via App – Ein lukratives Geschäft?

Startseite zurück zur Startseite