Die Zukunft der Shoppingclubs

Verfasst am 12. Oktober 2011 von .

Wie operieren Shoppingclubs, welche Strategien werden dabei verfolgt, wie positioniert man sich und wie reagieren „exklusive“ Clubs auf die Weiterentwicklung der Konsumenten?

Diese Fragen wurden in einem K5-Panel zur Zukunft der Shoppingclubs offen diskutiert, in dessen Verlauf auch unbequeme Wahrheiten und Probleme angesprochen wurden. Auch hier hat sich das unkonventionelle Konferenzformat bewährt, sodass im Auditorium niemand mit einem Marketing-Einlauf zurückblieb (wie nach dem Amazon-„Vortrag“).
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5 Lesetipps der Woche: Loyalität, Link Building & Änderungen im Widerrufsrecht

Verfasst am 8. August 2011 von .

Nachdem Ende Mai die Änderung des Widerrufsrechts beschlossen wurde, trat sie am 4.8.2011 in Kraft. Für alle Shopbetreiber bringt das kleine Änderungen mit sich. Eine direkte Umstellung ist wegen einer Übergangszeit von 3 Monaten nicht nötig, für alle Shopbetreiber jedoch sinnvoll. Der erste Lesetipp bezieht sich auf das zugehörige Whitepaper von Trusted Shops, welches sehr genau die nötigen Änderungen beschreibt. Nach ein paar Tipps zum Link Building für E-Commerce Seiten und den Pflichten bei Preisangaben in ihrem Onlineshop, geht es in den weiteren Tipps um die Fragen, ob der Einzelhandel den Anschluss verpasst hat und wie man mit Shopping-Clubs eine loyale Shopping-Community schaffen kann.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Kategorie: Lesetipps der Woche

Liveshopping oder Sale – Worin liegt der Unterschied?

Verfasst am 9. September 2010 von .

Die Anzahl an integrierten Liveshopping-Funktionen innerhalb der Onlineshops hat in der letzen Zeit zugenommen. Shops wie design3000.de oder körperstoff.de bieten mittlerweile jeden Tag ein verbilligtes Produkt an. Auf der gleichen Seite sind oft auch Sales zu finden. Wozu wird dann eigentlich noch ein zeitlich Begrenztes Produkt angeboten? Unterliegen hier die Unternehmen dem Hype um Liveshopping? – Vielleicht, das Wesentliche ist aber der psychologische Effekt, der durch die Angebote innerhalb der Onlineshops geschaffen wird.

Körperstoff
Innerhalb der bereits lange bestehenden Liveshoppingportale werden in der Regel Produkte verkauft, die produktlebenszyklisch bereits ihr Ende erlebt haben (EOL) und zum Abverkauf anstehen. Das ist auch noch heute so, was sich Meiner Meinung nach in der Umsetzung der Liveshopping-Funktion in Shops wie Körperstoff.de oder design3000.de geändert hat, ist die Schnäppchenmentalität.

design3000

Die Bekleidung ist zwar “relativ” günstig, aber besitzt dennoch nicht den Anklang eines Restpostens, so wie es bei Sales oder anderen Live-Shopping Angeboten der Fall ist. Somit ist das zeitlich begrenzte Produkt nicht mehr nur etwas für reine Schnäppchenjäger, sondern wird wie in Shopping Clubs zu einem exklusiven Angebot, das die restlichen Produkte des Onlineshops aufwerten kann. Sales werden hier natürlich nicht überflüssig und können, wie auch bei Körperstoff , nebeneinander existieren, der Unterschied liegt hier nach meinem Empfinden in der Wirkung beider Abverkaufsarten auf den Konsumenten. Natürlich muss für ein exklusives Angebot auch das Sortiment stimmen, denn Aktionen wie bei Lidl tragen kaum zu der Exklusivität einer Marke bei.

Siehe auch:


limango relauncht die bisherige Shoppingplattform exklusiv für Frauen

Verfasst am 3. September 2010 von .

Was wollen Frauen? – Mit dieser Frage beschäftigt sich seit heute intensiv Otto-Tochter limango. Das Design der Startseite orientiert sich an dem Shopping-Club Brands4Friends. Nach der Registrierung und einer freundlichen Begrüßung wird eine der gerade laufenden Aktionen angeteasert. Heute: Tom Tailor. Einer der Slogans: „I`am unique“. Ehrlich gesagt, war ich ein wenig enttäuscht. Nicht, dass ich nie etwas dort kaufen würde, aber von einem Angebot für Frauen habe ich mir doch ein wenig mehr erwartet. Als „unique“ würde ich Tom Tailor nicht gerade bezeichnen und genau das ist es, was ich von einem Frauenangebot erwarte. Ein selbstbewusstes Frauenbild hat etwas mit Selbstbestimmung zu tun. Nicht so sein wie alle anderen, ist hier wesentlich. Das Anteasern der Kollektion von Lotte Voss wäre hier, nach meinem Empfinden, angebrachter gewesen.

limango

Limango geht zwar auf die Individualitätsbedürnisse ein, aber momentan noch etwas zurückhaltend. Diese Zurückhaltung ist auch an der Integration von DaWanda und des Blogs zu erkennen.

Direkt auf den Teasern der Aktionen befinden sich „DaWandas Tipps zum Style“. Unter dieser Rubrik wird nach einem Klick auf die Schrift Kleidung der Plattform präsentiert, die zu dem Style des Teasers passen. Hier hätte wenigstens das Logo des DIY-Online-Marktplatzes integriert werden können.

Auch der Blog ist sehr dezent und erst zu finden, wenn ein wenig gescrollt wird. Besser finde ich eine Integration als Fashionmagazin, so wie bei NET-A-PORTER oder Stylefruits.de.

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Kategorie: Fashion, Shoptest

Magento: Mehr als nur eine Alternative zu Eigenentwicklungen

Verfasst am 29. März 2010 von .

Zalando, ein serviceorientierte Onlineshop für Damen- und Herrenschuhe aus dem Hause Rocket Internet, erweitert sein Angebot mit der Zalando Lounge: Ein Shoppingclub nach dem bekannten Closed-Shop-Prinzip:

zalando_lounge

Zalando, das auf der Open-Source-Shopsoftware Magento läuft, setzt mit diesem Launch seinen Konkurrenten Mirapodo von OTTO unter Druck, allein schon durch die Sortimentserweiterung für Kleidung und Fashion.
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Pauldirekt: Registrierte Nutzer ärgern

Verfasst am 27. Juli 2009 von .

Pauldirekt versucht das aus der Textilbranche bekannte Clubshopping auf die Elektronikwelt zu übertragen. Gestartet wurde das Projekt im November letzten Jahres. So ganz möchte man sich mittlerweile nicht mehr auf Einladungen der Mitglieder verlassen. So prangt jetzt auf der Startseite ein Layer, über den sich jeder willige Nutzer anmelden kann.

pd1
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Magento Enterprise angekündigt

Verfasst am 16. April 2009 von .

Wie bereits von Roy Rubin auf Techcrunch angekündigt, steht die Enterprise-Version von Magento kurz vor dem Startschuss. Große Online-Shop-Projekte, Shoppingclubs etc. können ihre Anforderungen mit dieser Lösung besser umsetzen.

Magento Enterprise fußt auf der gegenwärtigen 1.3-Version und wird unter einer kommerziellen Lizenz mit offenem Code erscheinen.

Eine Übersicht und Auflistung der Features in der Enterprise-Variante findet man hier.

Mit knapp 750.000 Downloads und 84.000 Benutzern ist Magento nach einem Jahr sehr gut aufgestellt.

Magento Enterprise Version from TechDivision GmbH
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Kategorie: Magento

Magento-Lösung für Shoppingclubs bis Mitte April 2009

Verfasst am 8. April 2009 von .

Mitte April wird Magento eine Lösung für Shoppingclubs auf den Markt bringen, so kündigt es Roy Rubin in einem Kommentar auf Techcrunch an:

Magento, our enterprise open source eCommerce platform, will natively support private sales in the enterprise edition (availability announced mid-April). This will bring private sales via our multi-store-retailing functionality to online merchants at a very low, competative price point.

I expect proliferation of private sale sites as a result.

Auf Exciting Commerce meldet sich außerdem phoenix-medien zu Wort, dass die Enterprise-Version von Magento noch weitere Features enthalten wird, die bisher noch nicht angekündigt wurden.

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Kategorie: Magento

BuyVIP: Kundensupport mit Livechat

Verfasst am 23. Februar 2009 von .

Der Shoppingclub BuyVIP ist dem Gedankenexperiment von BuyVIP-Gründer Gerald Heydenreich anscheinend gefolgt. Noch im Januar philosophierte Heydenreich öffentlich über neue Modelle im Online-Handel und scherzte eher unfreiwillig über den Rollentausch von Online- und Reallife-Geschäften, wobei man (auch unfreiwillig) an eine Vermischung dieser denken musste:

Warum gibt es zum Beispiel nicht einen Laden, in dem man sich all das ansehen kann, was man online kaufen kann. Das wäre doch der nächste logische Schritt, wenn doch sowieso ein Großteil der Käufer nur noch in den Laden geht, um sich eine kostenlose Beratung zu holen, nur um dann online das günstigste Angebot auszuwählen.

BuyVIP

Und nun? Nun wird der Support liver (was anderes als der Komparativ ist mir nicht eingefallen). Mittels Livechat können Mitglieder der Community ihre Fragen sofort klären lassen. Eine Sache, die man schon von paul-direkt kennt und dem Anbieter Myby nur ans Herz legen könnte. So mancher Ruf könnte damit wieder korrigiert werden. BuyVIP mischt mit diesem Schritt ein neues Gefühl der Beratung und des Supports in das eigene Kerngeschäft und nimmt damit vertraute Züge des Real-Life-Einkaufens an. Praxis und Theorie (Heydenreichs Gedankenexperiment) sind vielleicht doch nicht unfreiwillig.

Auch INTERNET WORLD berichtete von diesem Schritt und schreibt:

Nach der Angabe von Namen und E-Mail-Adresse steht den Kunden des geschlossenen Shoppingportals ein Servicemitarbeiter zur Verfügung, der sofort per Chat Anfragen zu Produkten oder Auftragsstatus beantwortet. Von dem neuen Service verspricht sich der Betreiber von BuyVIP einen schnelleren Service und damit indirekt eine höhere Kundenbindung.

Ein wahrhaft weiser Schritt. Und ein logischer dazu.


Säbelrasseln bei Shoppingclub BuyVIP

Verfasst am 12. Januar 2009 von .

Der Shoppingclub BuyVIP-Gründer Gerald Heydenreich rasselt mit den Säbeln und präsentiert sich im Interview mit Förderland für 2009 siegessicher.
Nach eigenen Aussagen sei man profitabel, leider bleiben die Umsatzzahlen für 2008 unausgesprochen. In der ersten Hälfte des Jahres verzeichnete man allerdings bereits einen Umsatz von 12 Millionen Euro und erreichte damit laut Pressemitteilung den „operativen Break Even”.

Aus dieser Pressemittelung geht ebenfalls hervor, dass man Juli 2008 bereits 2 Millionen registrierte Nutzer verzeichnet hat, diese Zahl heute, sprich ein halbes Jahr später, aber bereits bei 3,5 Millionen Nutzern liegen soll. Und der Umsatz soll 2009 auch bei 70 Millionen liegen. Inwiefern diese Zahlen stimmen, ist nicht exakt einschätzbar, da ja immer noch die Umsatzzahlen für 2008 ausstehen. Auch Aussagen zu Geschäftsmodellen, Gewinnen und Trends sind wenig erleuchtend und geben wenig Aufschluss.

Oftmals hat man das Gefühl man würde in solchen Interviews mit Fassaden sprechen, hinter die man nicht gucken soll. Hauptsache es wird alles gut. Woher diese Siegessicherheit? Nun, BuyVIP scheint ordentlich aufgestellt zu sein. Der Gründer verheddert sich zwar in Phrasendrescherei, allerdings sind mit Bertelsmann und Gruner + Jahr zwei echte Schwergewichte ins Boot eingestiegen.

Ein Gedankenexperiment fand ich jedoch wirklich sehr interessant:

Abschließend glaube ich persönlich auch, dass sich neue Modelle durch die Zerschneidung des Kaufprozesses ergeben werden. Warum gibt es zum Beispiel nicht einen Laden, in dem man sich all das ansehen kann, was man online kaufen kann. Das wäre doch der nächste logische Schritt, wenn doch sowieso ein Großteil der Käufer nur noch in den Laden geht, um sich eine kostenlose Beratung zu holen, nur um dann online das günstigste Angebot auszuwählen.

Der Meinung bin ich auch. Gutes Kommentar :).

[via]

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