Netzfund: WhatsApp-Hysterie wegen Verbindungsausfällen?! Hast du es überlebt?

Verfasst am 5. Mai 2017 von .

Am vergangenen Mittwoch spät in der Nacht ist WhatsApp weltweit ausgefallen. Und die Welt geriet für viele Nutzer ins Wanken.

Verwirrung und Verzweiflung waren die ersten Reaktionen auf den Botschaftsmangel.

Einige haben ihr Handy neu gestartet und sogar die App neu installiert. Einige sind fast wahnsinnig geworden. Und schnell gingen sie auf Twitter, um ihr Leid zu klagen und sich auszusprechen. Dann haben sie aufgeatmet. Sie sind nicht allein.

Mit der Zeit haben sie sich allerdings frustriert gefühlt und waren gezwungen zu anderen sozialen Netzwerken zu wechseln.

In Europa war es spät in der Nacht. Einige sind hoffungsvoll ins Bett gegangen – „morgen kriege ich hoffentlich alle versteckten Botschaften, die ich nicht lesen konnte“ (wie es der Fall war). Andere sind davor bereits eingeschlafen und haben das Desaster verpasst.

Anscheinend ist dieser schreckliche Ausfalle während der Vorstellung von Quartalszahlen der Konzernmutter Facebook passiert. Bisher hat Facebook keine Erklärung dazu abgegeben!

Naja… Wir werden immer Twitter oder SMS haben… Oder uns auf die alte Gewohnheit des Anrufens zurückbesinnen! Das sind sie – die Probleme der digitalen Welt.

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Easy E-Commerce: Gumroad ermöglicht online verkaufen ohne Shop

Verfasst am 31. Mai 2012 von .

Ebay all the Things!

Das war einmal...

Für Privatverkäufer ist es keine leichte Angelegenheit, etwas online zu verkaufen. Früher lautete hier die Antwort auf alle Fragen eBay. Inzwischen hat die Auktionsplattform den größten Teil der Privathändler vergrault und stark an Relevanz verloren. Das weiß jeder, der in letzter Zeit mal versucht hat, dort etwas gewinnbringend zu verkaufen.

Welche Alternativen bleiben? Online Kleinanzeigen befinden sich noch immer in einer Art rechtsfreiem Raum, dem man sich nur durch persönliches Abholen entziehen kann. Und Amazon rentiert sich nicht für Privatpersonen, die nur unregelmäßig etwas verkaufen möchten.

Da kommt die unkomplizierten Lösung von Gumroad gerade richtig, sie erlaubt es Privatpersonen, einfach (selbstgefertigte) Produkte über das Internet zu verkaufen:
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5 Lesetipps der Woche: Freemium, Facebook vs. Groupon, Kundendialog 2.0

Verfasst am 2. Mai 2011 von .

Ein weiteres Mal wollen wir eine kleine Auswahl interessanter Artikel der letzten Woche präsentieren. Das heiß diskutierte Thema Freemium wird in unserem ersten Lesetipp erläutert. Ein von Social Commerce näher betrachtetes Thema findet auch in unseren Lesetipps weitere Beachtung. In den anderen drei Tipps geht es um Kundenbindung, das neue Facebook Deals im Vergleich mit Groupon und Co. sowie eine Umsatzsteigerung in kürzester Zeit.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Google „+1“ als starke Antwort auf den Like-Button von Facebook

Verfasst am 1. April 2011 von .

Seit unseren Artikeln zur Änderung der Google Profiles, dem baldigen Start des sozialen Googlenetzwerks und dem Bericht über „Likejacking“ durch die neue Share-Funktion des Like Buttons, hat sich viel getan.

Facebook hat einen weiteren Bestätigungsmechanismus eingebaut, um dem Missbrauch des Buttons bei nicht vertrauenswürdigen Seiten vorzubeugen.

Google hat durch die Einführung seines „+1“-Buttons ein weiteres Indiz dafür geliefert, dass es mit dem Netzwerk Google Circles langsam ernst wird. Durch die neue Funktion können bald alle Google-Profile-User zunächst Suchergebnisse und bald auch Seiten exklusiv für Freunde empfehlen. Der Service ist bis jetzt nur für englischsprachige Ergebnisse auf Google.com freigeschaltet. Wer ihn jedoch testen will, kann sein Profil auch selbst freischalten.

Für Webseitenbetreiber wird in Zukunft ein Button zum Einbinden auf der Seite angeboten, dafür kann man sich derzeit aber nur vorregistrieren.

Einen kurzen Überblick über die Nutzung des Buttons über AdWords gibt der AdWords Blog.

Da der Button einen relativ großen Einfluss auf die Suchergebnisse hat, dürfte ein legales „+1“-Jacking losgelöst werden und das Suchmaschinenoptimieren wird auf den Kopf gestellt.

Nach den Ankündigungen der Umstellung der Google Profiles und der Erweiterung der sozialen Suche ist mit dem „+1“-Button ein weiteres Element zur Vorbereitung auf einen Start des sozialen Netzwerks von Google getan. Man darf gespannt sein wann und wie Google den Schritt wagt um sein neues Projekt zu starten.

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Kategorie: Social Web

Wie können Unternehmen das neue Facebook Questions nutzen?

Verfasst am 29. März 2011 von .

Das nach seinem Start 2010 nur in Amerika verfügbare Facebook Questions, wurde letzte Woche für alle Nutzer des Social Networks freigeschaltet. Für Unternehmen, die auf Facebook ihre Kunden betreuen oder Marketingmaßnahmen umsetzen, ergeben sich dadurch weitere bzw. einfachere Möglichkeiten mit den Kunden zu interagieren.

Es wird möglich durch die neue Funktion Fragen an Fans und Freunde zu stellen. Außerdem kann man diese als offene Umfragen erstellen, bei denen Fans zusätzliche Antwortmöglichkeiten angeben können.

Wie man Facebook Questions in seine Seite einbaut, erklärt AllFacebook.de.

Die Potentiale für Unternehmen und ihre Facebook-Seiten ergeben sich aus den gewonnenen Informationen der Umfragen. Durch die Auswahlmöglichkeiten und die Präferenzen der Fans können die Firmen Trends oder Vorlieben erarbeiten. Sogar von Unternehmen nicht in Betracht gezogene Ideen bleiben durch die Add-Funktion nicht unbeachtet.

Einige Beispiele für Umfragen und weitere Informationen über Facebook Questions und seine Potentiale erläutert Ben Grossmann, Kommunikations Stratege von Oxford Communications, in einem von Mashable geführten Interview.
Aus aktuellem Anlass haben wir über die dotSource Fanpage auch eine kleine Umfrage gestartet. User können abstimmen, was für Sie der größte unternehmerische Vorteil von Facebook Questions ist.


Google Profiles – Ein neuer Social-Network-Riese?

Verfasst am 14. März 2011 von .

Die Vormachtstellung von Facebook im “Social Networking” ist immens. In fast allen ausländischen Märkten steigen die Userzahlen stark an. In Deutschland hat Facebook Riesen wie StudiVZ und MySpace in eine Krise gestürzt.

Doch nun entwickelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein neuer Konkurrent. Google startet mit der Erweiterung der Google Profiles den nächsten Schritt in Richtung soziales Netzwerk. Die Profilseite ähnelt dabei sehr der Profilseite von Facebook. Eine Erweiterung stellt die neu gestaltete About-Seite dar. Hier kann man seine Person, wie bei anderen Netzwerken, jetzt noch ausführlicher beschreiben. Neben den normalen Daten wie Name, E-Mail und ähnlichem stehen auch die Auswahl des Berufs, eine Bilderfunktion und viele weitere Features zur Verfügung.

Bei der Erstellung der Seiten zeigt sich Google sehr anwenderfreundlich und man kann bestimmen, ob das Profil öffentlich, als Suchergebnis, verfügbar sein soll.

Zusätzlich liefert Google mit Google-Buzz eine gut organisierte und vereinfachte Blogfunktion. Der entscheidende Part der Vernetzung zwischen den Usern fehlt Google Profiles allerdings noch auf dem Weg zum sozialen Netzwerk.

Google will sich dabei aber bewusst Zeit lassen, schrittweise vorgehen und durch verschiedene Unterscheidungsmerkmale zu Facebook ein potenzieller Konkurrent werden. Nach den lehrreichen Erfahrungen um Google Wave, soll ohne großen Zirkus eine lukrative und nachhaltige Position geschaffen werden.

Eine aktuelle Mitteilung besagt, dass Google die Privateinstellung aller Profile ab 31. Juli zur Deaktivierung freigibt. Durch diese Einstellung soll ein Kontakt zu anderen öffentlichen Profilen ermöglicht werden. Als Name für das Netzwerk steht “Google Circles” im Raum.

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Kategorie: Social Web

Erepublik: Das strategische Social Network Online Game

Verfasst am 27. April 2009 von .

erepublikErepublik.com – Was ist das? Müsste man es kurz jemandem erklären, könnte man sagen, dass es ein gewaltiges Online-Multiplayer-Game ist mit sozialen Strategien, also eine Mischung aus Strategie-Game und sozialem Netzwerk. Völlig kostenfrei.

Das rumänische Startup mit Sitz in Spanien/Madrid wurde im Februar 2007 quasi wortwörtlich erschaffen, in einer neuen Welt. Eine virtuelle Version der echten Welt, in der jeder als Arbeiter, Politiker, Soldat oder Journalist (etc.) Karriere machen und ganz nach oben kommen kann.

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Erepublik ist browserbasiert und ist die pure Kommunikation. Gerade Online-Games führen oftmals zu suchtähnlichen Zuständen, die teilweise viele Stunden täglich vernichten. Für Erepublik muss man sich vor allem am Anfang nur zehn Minuten Zeit nehmen. Mehr geht auch gar nicht.

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Und so besorgt man sich einen Job, trainiert in der Armee, wird in Konflikt verwickelt, muss sich ernähren, sich um sein Geld kümmern, es anlegen, kann Freundschaften schließen oder in die Politik einsteigen, wenn man nicht schon eine Firma oder einen Verlag gegründet hat. Wirtschaft, Krieg, Macht und Wohlstand sind Inhalte dieses Games, und sie sind bewusst so und nicht anders gewählt.

erepublik2Knapp 127.000 Einwohner hat die neue virtuelle Welt, aufgeteilt in 53 Nationen. Das virtuelle Deutschland hat insgesamt schon ca. 1.500 Einwohner.

Die ersten Wochen verbringt man im Game mit dem Aufbau seiner Existenz. Wie ich in den Kommentaren einiger Techcrunch-Beiträge gelesen habe, haben das viele bemängelt, da es sehr schnell langweilig geworden sei. Dem kann ich nicht zustimmen:

Erepublik has built an online virtual geo-political simulator that allows the player to “make history” in its virtual world with as little as fifteen minutes of daily game play. And, it is both free and completely browser based, two things that most strategy games are not.

Wer cheaten will, kann das mit echtem Geld gerne tun. So kann man sich virtuelle Goldanleihen kaufen, oder Features frei schalten, die sich ansonsten erst später im Laufe des Games mit steigenden Erahrungspunkten freischalten lassen würden. Das ist übrigens auch das Geschäftsmodell des Startups: das Verkaufen von virtuellen Gütern an Nutzer, interne Ads von Usern und externe Ads zu Marken. Offensichtlich fährt man damit bisher ganz gut, verschiedene Finanzierungsrunden gab es auch schon.

Sicherlich ist Anfangs eine gewisse Routine vonnöten, wenn man aber erst einmal genügend Erfahrungspunkte und virtuelles Geld gespart hat, eröffnen sich wirklich interessante Möglichkeiten.

Die virtuelle Welt Erepublik wächst weiter und ich muss zugeben, nach drei Wochen fängt es mir gerade an richtig Spaß zu machen.

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Kategorie: Social Web

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