Springer: Fliegt was aus der Kurve?

Verfasst am 4. Dezember 2007 von .

Die Marke Bild kann nun klare Linie fahren. Springer kauft Bild.T-Online – für rund 37 Prozent des Joint Ventures vor gut 6 Jahren. Zu welchen Konditionen diese Anteile an den Springer-Konzern gehen, wurde bisher nicht bekannt.

Bild.t-online war seit dem Joint-Venture eines der umsatzstärksten General-Interest-Portale Deutschlands geworden.

T-Online dagegen hatte in den letzten Monaten arge Einbußen im DSL-Geschäft. Die Trennung dürfte daher von Seiten Springer ausgehen, denn das Internetangebot von Bild wuchs – unter dem Ziel Online-Marktführer zu werden. Nun kann ein einheitliches Image BILD angestrebt werden, um weiter wachsen zu können. Das muss auch passieren, denn Springers Neuerwerbung Pin AG floppt, häufte im laufenden Jahr Bis zu 55 Mio Euro Verlust an. Zusätzlich zum hohen Kaufpreis von 510 Mio Euro, der zum Totalausfall werden könnte, muss ab 2008 den neuen Gesetzen Folge geleistet und allen angestellten Briefträgern Mindestlöhne gezahlt werden:

Die PIN AG ist ein Briefdienstleister, hinter dem die Verlagsgruppen Axel Springer, Holtzbrinck und WAZ sowie die Beteiligungsgesellschaft Rosalia stehen.
Und dann liegen immer noch 100 Mio an Kosten auf dem Tisch.

Springer schlingert.

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