Amerikanische Studie: Die traditionellen Printmedien und ihre Probleme mit dem Web

Verfasst am 20. März 2008 von .

Es ist nun nicht gerade eine Neuigkeit, dass sowohl der technische Fortschritt im Internet als auch die stetig wachsende Zahl von Blogs und News-Aggregatoren die Welt des klassischen Journalismus kräftig durchgeschüttelt hat.

Auch den meisten Verlegern ist mittlerweile klar geworden, dass sie die Abwanderung ihrer Leser ins Internet nicht aufhalten können. Aus diesem Grund erhöhen die meisten traditionellen amerikanischen Medien die Investitionen in ihre Internetauftritte, schrieben jüngst die Autoren im Jahresbericht zur Lage der amerikanischen Medien 2008, der von dem PEW-Forschungsinstitut vorgelegt wurde.

Ob die vermehrten Aktivitäten im Netz allerdings künftig in der Lage sein werden, für vergleichbare Umsätze wie das klassische Printgeschäft zu sorgen, muss aber wohl angezweifelt werden.

Zwar ist, laut Angaben der Pew-Forscher, in Amerika 2007 die Online-Werbung insgesamt um 25 Prozent auf 21 Milliarden Dollar gestiegen, doch das Wachstum wird maßgeblich von Suchmaschinen bestimmt. Die Werbeeinnahmen der Medien können da noch nicht wirklich mithalten und wuchsen nur etwa 10 Prozent im Jahr.

via: faz-community.faz.net

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Eine Reaktion zu “Amerikanische Studie: Die traditionellen Printmedien und ihre Probleme mit dem Web”

  1. Telekonsum

    Am 25. März 2008 um 11:45 Uhr

    Ich denke man darf gespannt sein, wie sich das zukünftig entwickelt. Aber ich befürchte, dass künftig mehr von Journalisten erwartet wird: Sie müssen für Suchmaschinen schreiben. Im Internet zählt ja leider das häufige nennen eines Keywords mehr, als eine elegante und stilvolle Schreibe.

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