Ebay stößt StumbleUpon ab

Verfasst am 14. April 2009 von .

Da sich das Web-Auktionshaus Ebay nun von seinem Ankauf des Empfehlungsportals StumbleUpon getrennt hat, dauert es vermutlich auch nicht mehr lange, bis man auch Skype wieder verkauft beziehungsweise abstößt. Für StumbleUpon (mittlerweile fast 7,5 Millionen Mitglieder) legte Ebay 2007 knapp 75 Millionen US-Dollar auf den Tisch, eine Summe, die man höchstwahrscheinlich mit dem jetzigen Verkauf nicht mehr einfahren konnte. Bereits seit September 2008 hat man erfolglos nach Käufern gesucht. Nun haben die ehemaligen Gründer, Geoff Smith und Garrett Camp, das Ruder wieder übernommen, mit hohen Zielen, die wahrscheinlich auch Wunschträume bleiben dürften: StumbleUpon soll zum weltweit größten Empfehlungsportal aufsteigen. Viel Erfolg dabei.

Und auch die ehemaligen Skype-Gründer, Niklas Zennstrom und Janus Friis, zeigen laut der New York Times Ambitionen Skype zurückzuerwerben. Ebay hatte Skype (VoIP-Dienst mit Instant Messaging-Funktionen) 2005 für umgerechnet 3,1-3,3 Milliarden US-Dollar gekauft.

Beide Zukäufe konnten sich nie profitabel in das Unternehmen Ebay integrieren. Demnächst gibt Ebay seine laufenden Quartalszahlen bekannt, es dürfte also interessant werden.

Ebay reagiert damit auf die unausgesprochene Frage, wie man sich nutzergeneriertes Web zunutzen machen kann.

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2 Reaktionen zu “Ebay stößt StumbleUpon ab”

  1. Skylaternen

    Am 14. April 2009 um 16:42 Uhr

    Es war schon 2007 klar das diese Zukäufe überteuert waren! Ebay sollte sich lieber um das Kerngeschäft kümmern!

  2. Sebastian (Handelskraft)

    Am 15. April 2009 um 08:13 Uhr

    Wohl war. Aber auch das scheint nicht wirklich im Interesse des Konzerns zu liegen.

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