Groupon schafft mit „Reward“ einen Ansatz für Kundenloyalität und Nachhaltigkeit

Verfasst am 28. September 2011 von .

Nicht nur Handelskraft berichtete darüber, dass das Prinzip von Groupon für die Händler, welche Rabatte anbieten, keine nachhaltige Wirkung hat. Zwar ist ein gewisser Marketingeffekt gegeben, aber viele Kunden nutzten die Coupons für einmalige Besuche. Somit waren die wahrscheinlichen Verlustgeschäfte für die Anbieter langfristig nicht lukrativ.
Wie TechCrunch schreibt, startet Groupon selber einen Versuch die Nachhaltigkeit der Aktionen zu verbessern und wird im Oktober sein neues Feature „Groupon Reward“ einführen.

Das Belohnungsprinzip ist natürlich nicht neu. Die bereits registrierten Kreditkarten werden wie eine Stempelkarte im Coffee Shop genutzt. Frei nach dem Motto „Kauf 10, bekomme einen umsonst“! So werden die Groupon Kunden zum Wiederholungskauf animiert. Über eine E-Mail oder eine Nachricht auf das Telefon wird der Abstand zum Reward gezeigt. Oftmals wird der 10. Kaffee dann leider nicht immer umsonst sein, sondern durch einen extrem günstigen Coupon kostenpflichtig ermöglicht.

Einer der Vorteile ist die dadurch besser mögliche „Überwachung“ der Erfolge. Auch für die Händler soll ein Analytics Tool zur Verfügung gestellt werden. Der Nachteil für jeden Grouponanbieter sind natürlich kontinuierliche Rabatte. Die Rabattgrenze bzw. der Geldwert bis zum Bonus darf aber zum Glück noch von den Händlern selber bestimmt werden. Die Berechnungen der Händler sollten jedoch gut durchdacht und durchgerechnet sein, denn im Gegensatz zum normalen Hälfte-Hälfte-Prinzip bei regulären Coupons geht der gesamte Couponpreis an Groupon. Ob dieses Prinzip die Händler dann wirklich überzeugt ist eine andere Frage.

Wie seht ihr diese Neuerung, in der ewigen Diskussion über einen Mehrwert durch Groupon?

Und ist es neben Groupon Products auch der Weg zur Nachhaltigkeit für Groupon selbst?

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3 Reaktionen zu “Groupon schafft mit „Reward“ einen Ansatz für Kundenloyalität und Nachhaltigkeit”

  1. Daniel Ebneter

    Am 28. September 2011 um 15:23 Uhr

    Aus dem angedachten Kommentar ist ein längerer Blogpost geworden…
    http://blog.carpathia.ch/?p=3787

    PS Ich glaube, Euer Link auf “Groupon Reward” geht auf die Seite eines von Groupon bereits wieder eingestampften Produkts, welches unglücklicherweise gleich hiess.

  2. Thomas Wetzel

    Am 28. September 2011 um 15:33 Uhr

    Danke für den Hinweis Daniel!

  3. carpathia: e-business // e-commerce.blog » Groupon macht die Kreditkarte zur Kundenkarte

    Am 28. September 2011 um 16:15 Uhr

    […] TechCrunch Quellen: TechCrunch, Handelskraft Daniel EbneterSenior Consultant und Partner bei Carpathia Consulting, Unternehmensberatung für […]

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