E-Commerce Skandälchen: Carlsen Verlag streicht Amazon aus Kinderbuch [5 Lesetipps]

Verfasst am 29. April 2013 von .

Das neue Conni Buch bei AmazonHinter uns liegt eine Woche der Skandale – Telekom-Drossel, Saatgut-Verordnung & bayrische Steuersünden. Auch der Onlinehandel hatte seinen Aufschrei. Dagmar Hoßfeld, Autorin der beliebten “Conni” Kinderbücher, lässt die inzwischen pubertierende Romanheldin, im neuesten Band durch einen Amazon-Gutschein beschenkt werden.

Diese einmalige Erwähnung des E-Commerce-Giganten provozierte in der Verlagsbranche einiges an Aufregung. Buchhandlungen kündigten an, den Band nicht länger zu verkaufen, da sich hier positiv zum Onlinehandel geäußert wird.

Beim Carlsen Verlag bezog man umgehend Stellung – Conni wird in der nächsten Auflage einen Geschenkgutschein erhalten.

Wir sehen uns klar als Unterstützer des stationären Sortiments.
Urban van Melis, Carlsen Verlag

Auch wenn die angespannte Situation des Buchhandels seit langem bekannt ist, sorgt die drastische Maßnahme vielerorts für Kopfschütteln. Der Spiegel unkt, dass noch die Amazon-Erwähnung in “Shades of Grey” auf der Liste der aufgebrachten Händler stehen dürfte.

Ob Conni ihre jungen Leser dazu erziehen kann, stationär einzukaufen, statt online zu bestellen? Es gibt gewiss effektivere Methoden, um sich gegenüber Amazon abzugrenzen.

Unsere Lesetipps der Woche:

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Eine Reaktion zu “E-Commerce Skandälchen: Carlsen Verlag streicht Amazon aus Kinderbuch [5 Lesetipps]”

  1. dimido

    Am 6. Mai 2013 um 05:03 Uhr

    Ich kann mich erinnern, dass im 2. oder 3. Harry Potter Buch im ersten Kapitel etwas von einer Play-Station erwähnt ist, die aus dem Fenster geworfen wurde. Es hat sich kein Nintendo oder Microsoft darüber beschwert, wenn ich mich nicht irre!?!

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