E-Commerce Systemauswahl: 4 Einstiegslösungen vorgestellt

Verfasst am 8. Juli 2014 von .

E-Commerce Einsteiger ShopsystemeGrundsätzlich unterscheidet man in der E-Commerce Systemlandschaft zwischen den Bedürfnissen von Einsteigern, mittelgroßen Playern und dem Enterprise-Level. Hobbykünstler haben andere Motive für den E-Commerce-Einstieg als stationäre Händler oder eine internationale Marke. Doch im Grunde eint sie alle das Ziel, mit möglichst geringen Investitionen und Risiken erste Erfahrungen im Onlinegeschäft zu sammeln.

E-Commerce ohne Shop

Dafür ist nicht immer ein eigener Shop nötig. Bereits mit der Verlinkung von Affiliate-Partnern oder der Implementierung von E-Commerce-Plugins in ein bestehendes CMS können erste Gehversuche gemacht werden.

Wer keinen eigenen Shop aufsetzen, ihn aber selbst betreiben möchte, kann den Einstieg über Marktplätze wie eBay und Amazon wagen. Sie sind ein beliebter Weg für stationäre Händler, um einen Online-Vertriebskanal aufzubauen. Ist im Unternehmen kein oder nur wenig E-Commerce Know-How vorhanden, sind Full-Service-Lösungen ein Weg, um erste E-Commerce-Erfahrungen zu sammeln. Ein erfahrener Dienstleister übernimmt dann alle E-Commerce-Prozesse, das Inhouse-Geschäft bleibt überwiegend unberührt.

Baukästen entwickeln sich weiter

Wachsender Beliebtheit erfreuen sich auch Baukasten-Lösungen. Sie bieten in den letzten Jahren stark erweiterte Funktionen sowie verbesserte Anpassbarkeit und Skalierbarkeit. Professionalisierung ist insbesondere bei 1&1 zu beobachten: Der E-Commerce Softwarehersteller ePages liefert künftig die Technologie-Plattform für die 1&1-Shops.

Durch die Bündelung von E-Commerce-Kompetenz mit der hohen Reichweite von 1&1 will man kleine und mittelständische Unternehmen in Europa und den USA ansprechen.

Vier Einstiegslösungen vorgestellt:

Rakuten Logo
Rakuten verbindet die Vorteile eines Shops mit der eines Marktplatzes: Alle völlig individualisierbaren Shops sind über das Händlernetzwerk mitein-ander verbunden. Das Leistungsangebot beinhaltet die Zahlungs-abwicklung, die Kundenkommunikation während des Bestellprozesses, die garantierte Rechtssicherheit sowie die Risikoübernahme von Zahlungsausfällen. Zur monatlichen Grundgebühr von 39 Euro kommen 5-9 Prozent Verkaufsgebühr pro Produkt hinzu.

1&1 logo
Der 1&1 E-Shop kann in wenigen Schritten fertig eingerichtet werden. Geboten werden mehrere Zahlungsmethoden und Versandarten, SEO- und Marketingfunktionen, Mehrsprachigkeit sowie Anbindung an Marktplätze und Social Media. Die Shops sind von Haus aus mobil und von Trusted Shops zertifiziert. Das einfachste Modell ist bereits ab 10 Euro pro Monat erhältlich.

shopify logo
Die Mietlösung erlaubt es Einsteigern, möglichst einfach und schnell online zu verkaufen. Stationären und Online-Händlern werden Shop, Hosting und CMS in einem geboten. Dazu gehören eine professionelle Storefront, Payment und Analytics. Durch die zahlreichen Themes ist das Design leicht anpassbar, die Basis-Funktionen des Shops können durch Apps erweitert werden. Die Basisversion startet bei 29 Euro monatlich.

woocommerce logo
Das WordPress-Plugin »WooCommerce « wurde 2013 mit »WooCommerce German Market« für den deutschen und österreichischen Markt erweitert. Es bietet seitdem auch hierzulande die Möglichkeit, mit wenigen Anpassungen einen einfachen Onlineshop in eine mit WordPress betriebene Website zu integrieren. Die Basisversion kostet einmalig 60 Euro, für Zusatzfunktionen gibt es zahlreiche Erweiterungen.

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Eine Reaktion zu “E-Commerce Systemauswahl: 4 Einstiegslösungen vorgestellt”

  1. This Week in Shop Tech (TWiST #15) | Shop->Tech->Blog

    Am 18. Juli 2014 um 09:39 Uhr

    […] im Handelskraft-Blog zu lesen ist, hat die Jenaer Agentur dot.Source jüngst eine Aktualisierung ihres Whitepapers zum […]

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