Ende von Google Helpouts: Service ist kein Selbstläufer [5 Lesetipps]

Google Helpouts
Screen: Google Helpouts
Google Helpouts wird zum 20. April eingestellt. Auf der Plattform konnten sich Nutzer gegenseitig via Hangout helfen und sich dies optional vergüten lassen. Das Aus des nur 17 Monate bestehenden Services kommt wenig überraschend, denn Promotion oder ein prominentes Zugpferd suchte man vergebens.

Auch strategisch war nicht klar, welche Lücke hier geschlossen wird. E-Learning? Support? Service-Kanal? Alles war möglich, aber vielleicht war genau das das Problem. Von Google selbst gab es ebensowenige zündende Beispiele. Etwa hätte man ja reichweitenstarke YouTube-Größen dazu motivieren können, Helpouts anzubieten.

Google hat sich ein Stück weit selbst kannibalisiert, statt Synergien zu nutzen. Warum für ein Helpout zahlen, wenn in den meisten Fällen sicherlich ein klassisches YouTube-Tutorial ausreicht? Solche Fragen wurden nicht beantwortet, was ein weiteres Mal zeigt, dass Service per se kein Selbstläufer ist, die Vorteile für den Kunden müssen auch hier klar kommuniziert werden.

Schade, dass das an sich schöne Projekt nun in Langeweile zugrunde gehen muss. Kunden fahren auf Service ab, aber sie müssen auch davon hören.

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