Die Systemlandschaft: Cross-Channel Enabler [Teil 1]

Verfasst am 27. Oktober 2015 von .
Systemlandschaft

Foto: Kami Phuc

Je weniger Kunden beim Kaufvorgang einem einzelnen Kanal treu bleiben, umso wichtiger wird es für Unternehmen, kanalübergreifend präsent zu sein und On- und Offline gewinnbringend miteinander zu verknüpfen. Die Systemlandschaft bildet die Grundlage jeder erfolgreichen Cross-Channel-Strategie. Doch welche technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Cross-Channel Services Realität werden zu lassen?

Bestandssicherheit dank zentraler Warenwirtschaft

Cross-Channel verlangt höchste Bestandssicherheit. Die zentrale Bestandspflege über eine Warenwirtschaftslösung beugt Problemen in Bezug auf die Produktverfügbarkeit vor. Das System sollte alle Bestände kennen, ob in der Filiale oder im Lager. Auch Neuware, Ausstellungsstücke oder nicht mehr originalverpackte Ware müssen kenntlich gemacht werden.

Erste Vorreiter wie die britische Marke Oasis Fashion nutzen auch die Bestände im stationären Geschäft für Onlinebestellungen: Ist die Ware im Lager nicht mehr vorrätig, übernimmt die Filiale, in der die bestellten Produkte noch verfügbar sind.

»At Oasis, when we’ve sold out online, our Seek & Send service searches high and low to ensure we find what you want, even if that means sending it from one of our stores.«

Oasis Fashion

Ob sich ein solcher Service lohnt, ist natürlich auch abhängig von weiteren Faktoren wie Lieferzeit und Distanz.

Alle Informationen aus einem Guss: PIM, MAM und CMS

In einem PIM werden alle produktbezogenen Daten gesammelt und verwaltet. Multimediadateien können im Media-Asset-Management-System (MAM) je nach Unternehmensanforderungen gesondert verwaltet werden. Textinhalte werden wiederum über Content-Management-Systeme (CMS) in das Shopsystem eingesteuert.

Das bietet intern wie extern große Vorteile:

  • Nach innen haben alle Mitarbeiter, egal ob Produktmanagement oder Kundenservice, Zugriff auf die identischen, zentral abgelegten Informationen. Prozesse wie das Übersetzungsmanagement oder das Importieren von Produktdaten in den Onlineshop werden dadurch vereinfacht.
  • Nach außen hin erhält der Kunde über alle Kanäle und Touchpoints hinweg konsistente Informationen, da die Daten aus einer zentralen Quelle stammen.

Das Ergebnis: Das E-Commerce System wird zusammen mit allen integrierten Systemen zur »Single Source of Truth« und damit zur Basis aller Prozesse.

Wie setzt man eine Cross-Channel-Strategie um?

dotSource_Whitepaper_Cross-Channel-Retail

Um Cross-Channel Services Realität werden zu lassen, stellen wir in unserem Whitepaper geeignete Technologien und Systemlandschaften sowie innovative, kundenorientierte Logistik-Lösungen und Services vor.

Das Whitepaper kann kostenfrei auf unserer Homepage angefordert werden:

www.dotsource.de/whitepaper-cross-channel-retail-umsetzen/

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