Wann und wie kaufen die Deutschen ihre Weihnachtsgeschenke? [5 Lesetipps]

Verfasst am 14. November 2016 von .
Quelle: Pexels.com

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Wie in jedem Jahr läutet der November eine neue Saison des Weihnachtsshopping ein, die wieder einmal verspricht, sämtliche Online-Rekorde zu brechen. 31 Prozent der Deutschen erledigen ihre Weihnachtseinkäufe schon ab November, während 34 Prozent damit während der ersten beiden Dezemberwochen beginnen. Diese Saison wird besonders für die Logistik zur Herausforderung, da ein neuer Rekord an Lieferungen erwartet wird, aber auch besonders lohnenswert für die Händler, die auf nahtlose und konsistente Omnichannel-Einkaufserlebnisse setzen.

In der bemerkenswertesten Zeit des Jahres (Google schätzt, dass 20 Prozent des Jahresumsatzes von der Performance der Weihnachtskampagnen abhängt) darf das Smartphone nicht vergessen werden; immerhin ist es ein entscheidender Touchpoint, der zahlreiche weitere Interaktionen entlang der Customer-Journey ermöglicht.

Folglich ist die Customer-Journey komplexer und der Wettbewerb extrem hart. Für Käufer und Verkäufer hat das Rennen erst begonnen. Können die Kundenerwartungen erfüllt werden? Wen werden die gefällten Entscheidungen wirklich zufriedenstellen? Wie die Antworten auf diese Fragen auch immer aussehen mögen, eins ist sicher: Die im Handel wichtigste Schlacht des Jahres wird online ausgetragen!

Wie erledigen Kunden ihre Weihnachtseinkäufe am liebsten?

In den letzten Jahren hat der Traffic im Onlinehandel nicht aufgehört zu wachsen. Laut der Studie “X-Mas Consumer Journey”, die TNS für Google durchgeführt hat, ist der Onlinetraffic 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60 Prozent gestiegen. Wen wundert’s, schließlich bietet das Internet gegenüber stationären Filialen mächtige Vorteile.

Deutsche Kunden, die ihre Weihnachtseinkäufe online erledigen, nennen vor allem die Verfügbarkeit rund um die Uhr, die Möglichkeit, überfüllten Innenstädten zu entkommen, und das breitere Angebot als Hauptgründe dafür, Weihnachtsgeschenke im Internet zu kaufen.

Quelle: Statista

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Wieder einmal belegen die Statistiken, dass deutsche Kunden abwechselnd online und im stationären Geschäft einkaufen. Die entscheidenden Zeiträume in der weihnachtlichen Customer-Journey sind, Achtung:

  • Von November bis Nikolaus, um das richtige Geschenk auszusuchen.
  • Während der ersten beiden Dezemberwochen, um den Kauf abzuschließen.

Daher, liebe Marken, liebe Händler, ist es nicht notwendig, Weihnachtskampagnen bereits im Oktober an den Start zu bringen! Oktober ist typischerweise der Monat, zu akzeptieren, dass der Sommer vorbei ist, und sich für den Herbst neue Ziele zu stecken, anstatt sich auf die noch in weiter Ferne liegende Weihnachtszeit vorzubereiten.

Warum ist Mobiloptimierung ein Plus?

Ein weiterer wichtiger Faktor, den es zum Kundenverhalten während der Weihnachtssaison in Betracht zu ziehen gilt, ist die Bedeutung von mobilen Endgeräten über die gesamte Customer-Journey hinweg. Laut Google ist dieser Aspekt besonders maßgeblich während der Informationsphase und für lokale Geschäfte.

59 Prozent der Kunden erledigen die Geschenkrecherche online per Smartphone, doch nur 21 Prozent schließen den Kauf dann auch online ab, während gerade mal 5 Prozent den Checkout über ihr Smartphone durchlaufen. Mobile Zahlmethoden bauen ihre Reichweite aus und verbessern ihre Funktionalitäten, um aus mobilen Informationssuchenden Mobile-Shopper zu machen.

Auch bei lokalen Suchanfragen spielt das Smartphone aufgrund der Bequemlichkeit und Spontaneität, die es bietet, eine wichtige Rolle. 36 Prozent der “Last-Minute”-Shopper in Deutschland nutzen lokale Online-Services und 16 Prozent der deutschen Kunden verwenden Online-Karten, lokale Apps und die Click-to-Call-Option.

Außerdem gilt es zu bedenken, dass 75 Prozent der Kunden stationärer Geschäfte ihre Mobilgeräte im Laden nutzen.

Daher ist Mobiloptimierung entscheidender denn je!

Alibabas “Singles’ Day” stellt neuen Umsatzrekord auf

Eine der beeindruckenden Zahlen des Single’s Day von Alibaba letzten Freitag: 85 Prozent der Käufe wurden über Mobilgeräte getätigt.

Wie erwartet stellte Alibaba am weltweit größten Onlineshopping-Tag einen neuen Umsatzrekord auf: 17,79 Milliarden US-Dollar – immerhin eine Steigerung von 32 Prozent im Vergleich zu Vorjahr. So zeigt sich, dass China den richtigen Weg zu mehr Innovation eingeschlagen hat und sich der chinesische E-Commerce bester Gesundheit erfreut. Wie Medien berichten, verlangsamt sich die Wachstumsrate allerdings, was angesichts des rapiden Wachstums während der letzten Jahre jedoch wenig verwundert.

Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass Alibaba voll auf Omnichannel gesetzt hat: Während einer Fashion-Show und einer TV-Gala konnten Kunden die vorgestellten Produkte in Echtzeit bestellen – Damit bot das Event ein wahres Omnichannel-Erlebnis. Die größten US-Gewinner waren mit Abstand Apple, Nike und New Balance.

Mehr Information darüber findet ihr hier.

Black Friday am Horizont

Noch verkatert vom Shopping-Exzess des 11. November fragen wir uns: Erwartet den Westen das gleiche zum Black Friday (am 25. November)? Werden Amazon und Zalando uns überraschen? Diejenigen, die ihre Karten geschickt ausspielen, werden ihre Onlineumsätze in jedem Fall ankurbeln können. Doch wie genau sie spielen, ist noch ungewiss. Wir sind gespannt!

Unsere 5 Lesetipps der Woche

Fünf Tipps für eine erfolgreiche Mobile-Performance [Marconomy]

Swinging Singles’ Day: Alibaba Holiday Drives Shoppers in China [Wall Street Journal]

HDE-Prognose: Weihnachten gehört zunehmend den Onlinern [Exciting commerce]

4 Tips To Win The Holiday With Mobile Marketing [Business 2 Community]

Black Friday und Cyber Monday: Das müssen Online-Händler beachten [Onlinehändler-news.de]

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