Netzfund: Liebes 2016, danke und Tschüss!

Verfasst am 30. Dezember 2016 von .

Ein Tweet nach der US-Wahl:

Wenn man 2016 rückwärts abspielt, bekommt Amerika einen lässigen, schwarzen Präsidenten & alle lachen über Trump. Am Ende kommt David Bowie.
@Boxenlude

Man wird das Gefühl nicht los, dass allenthalben betont wird, was für ein verkorkstes Jahr 2016 doch angeblich war. Klar, Achim Mentzel, David Bowie, Roger Willemsen, Umberto Eco, Peter Lustig, Fidel Castro, Zsa Zsa Gabor, George Michael und etliche Weitere sind verstorben. Krieg und Terror haben nichts an ihrer Sinnlosigkeit verloren und alle so: “Ey, 2016! Meh….”

Und dann kommt Google. Das Video “2016 in Search” löst nicht gerade Zuversicht aus.

Oder doch?

Ja, klar! Kalenderjahre sind nicht per se schlecht, mies oder Müll. Was kann denn eine menschengemachte, willkürliche Einteilung von Zeit – also eine Form – für ihren Inhalt? Ein frei gewähltes Bezugssystem, dass nun unsere Perspektive verzerrt.

Wir sind es, die die Zeit mit Inhalt füllen. Mit Gedanken, Emotionen, Worten und Handlungen. Wie übel oder übetrieben großartig die Welt ist, liegt an uns. Google sagt: “Love ist out there. Search on.” Und so sieht es aus: Liebe ist universell, also lasst uns #wenigerscheisse sein.

Lassen wir die Vergangenheit hinter uns, begrüßen wir 2017 und hängen uns rein daraus ein bemerkenswert gutes Jahr zu machen.

Handelskraft wünscht seinen Lesern einen guten Rutsch & nur das Beste für das kommende Jahr!

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Kategorie: Netzfund der Woche


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