Künstliche Intelligenz: Ein zentrales Teil im Content-Commerce-Puzzle

Verfasst am 17. Juli 2018 von .
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Quelle: fotolia – Edit: dotSource

Wie können Unternehmen ihre Content-Commerce-Träume verwirklichen, indem sie beispielsweise bereits vorhandene Videoinhalte verwenden?

Anfang 2017 kündigte Google seine »Google Cloud Video Intelligence API« an, die mit künstlicher Intelligenz das langwierige Pflügen durch Videoarchive erledigt, um spezifische Inhalte zu finden. Egal, ob es sich um coole Katzen, Snowboarder oder Wolkenkratzer handelt. Google ist damit nicht allein: IBM Watson hat im vergangenen Jahr eine ähnliche App ins Leben gerufen.

Künstliche Intelligenz (KI) kann das zentrale, fehlende Element liefern, um die gesamte Content-Commerce-Erfahrung zu vervollständigen.

Content-Kuration wird Pflicht

Bleibt man im Beispiel des Videocontents, ermöglicht künstliche Intelligenz folgenden Auftrag an selbige zu erteilen: Suche alle Storytelling- Videos oder durchlaufe ein Archiv von Filmmaterial, um bestimmte Videoinhalte zu finden, die genau die Kundenerfahrungen personalisieren, die im Content-Management- System ausgearbeitet wurden.

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Magnolia ist eine Plattform für digitale Geschäftsfelder, mit CMS als Kernfunktionalität. So können Unternehmen hervorragende Multi-Channel-Kundenerfahrungen aufbauen und gleichzeitig alle Inhalte und Assets zentral kontrollieren.

Das Ergebnis: ausdrucksstarke, automatisch produzierte Empfehlungen, welche Videos thematisch am besten zu welchen Produkten passen. Die gleiche Technologie kann auch auf Texte und Bilder angewendet werden, um so alle Inhalte zusammenzubringen.

Das ist der Punkt. Das Zusammenspiel von contentorientiertem Commerce und KI scheint ein wichtiger Schritt zu sein. Technologien wie diese ermöglichen es Unternehmen, wertvolles Material aus ihren Archiven voller unstrukturierter Inhalte zu filtern, und dieses dann mit Shopping-Erlebnissen zu verbinden.

Was können wir vom KI-Beispiel lernen? Es ist wichtig, die richtigen technischen Grundlagen zu legen. Die Drogeriekette Rossmann beispielsweise ging im letzten Jahr in die E-Commerce-Offensive und startete einen vollständig responsiven Onlineshop. Der neue Shop bietet die Basis, Vertriebswege online und offline in Zukunft stärker zu verknüpfen.

Rossmann arbeitet aktiv daran, neue Dienstleistungen und Mehrwerte zu kreieren, um den steigenden Kundenbedürfnissen mit entsprechenden Angeboten begegnen zu können.

Wir bewegen uns rasant in eine Zukunft, in der Content-Kuration zur Unterstützung des Kauferlebnisses nicht mehr nur von Menschen durchgeführt wird, die Bedürfnisse, Sehnsüchte und Kontext des Käufers verstehen. Stattdessen können wir uns zunehmend auf Maschinen verlassen, die unsere alltäglichen zeitraubenden Aufgaben erledigen, indem sie Content-Ressourcen markieren oder Käuferpräferenzen mit den passenden Produkten kombinieren.

Kunden und Nutzer mit Inhalten gewinnen

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