Content-Commerce und die Königsdisziplin User Generated Content

Verfasst am 2. August 2018 von .

bunte Hashtags auf einem Haufen

Quelle: pixabay

Blogs oder Onlinemagazine zählen mittlerweile zu den »klassischen« Umsetzungsmöglichkeiten von Content-Commerce. Inzwischen gibt es weitere kreative Wege, den Nutzer mit Tipps, Hinweisen und Inspiration rund um die eigenen Produkte zu versorgen. Neben Zukunftsdisziplinen für alle Sinne spielt die Königsdisziplin User Generated Content, nach wie vor, eine zentrale Rolle für die Konzeption einer erfolgreichen Content-Commerce Strategie.

Online blättern und stöbern

Die Klassiker des Content-Commerce versorgen Besucher in Blogs und Online-Magazinen mit Tipps, Hinweisen und Inspiration rund um die Produkte des Unternehmens. Ein renommierter Möbelshop unterstützt Nutzer beispielsweise mit seinem Wohnratgeber dabei, die eigenen vier Wände neu einzurichten. Gekonnt arrangiert, lässt sich verschiedenstes Interieur ganz einfach per Klick aufs Bild kaufen. Die Produkte werden hierbei bewusst nur dezent in Szene gesetzt. Denn bei Content-Commerce geht es darum, den Kunden und seine Bedürfnisse ins Zentrum zu stellen, nicht das Produkt.

Doch nicht nur B2C-Unternehmen können vom Trend: Content-Commerce profitieren. Auch im B2B­-Bereich gibt es enormes Potential, denn hier sind die Produkte selten selbsterklärend. Entsprechend lassen sich beispielsweise Produktanleitungen gezielt nutzen, um Content zu generieren. Produkte werden dabei etwa durch Installationstipps in Szene gesetzt.

Ein großer Hersteller von Bad- und Sanitärprodukten setzt dies auf seiner Webseite um, indem er detaillierte Informationen zu seinen Produkten mit Einbauhinweisen kombiniert. Das vermittelt Großkunden einen realistischen Eindruck von der Ware und entlastet zudem Servicemitarbeiter sowie Berater.

Von Alltag zu Lifestyle

Das wohl bekannteste schwedische Möbelhaus macht es ebenfalls vor. In einem digitalen Wohnmagazin präsentiert dessen Online-Community anderen Menschen ihr eigenes Zuhause in einem Rundumblick. Die Möbel werden somit im individuellen Kontext präsentiert, Nutzer helfen einander bei Einrichtungsfragen oder zeigen DIY-Ideen. Das ist authentisch und schafft Vertrauen, da es tatsachliche Nutzer sind, die ihre Erfahrungen weitergeben.

Daneben gibt es auch Start-ups, die sich den Boom der Food-Branche zu Nutze machen, indem sie in ihren Onlineshops jede Menge Content und Inspiration von und für Kochfans anbieten. Neben Infos zum ökologischen Anbau und verschiedenen Ernährungsweisen finden sich auch zahlreiche Rezepte rund um diverse Lebensmittel. Die meisten der Kochrezepte im Shop stammen von Kunden und Food-Bloggern, die ihre Erfahrungen und Ideen dort präsentieren können.

Ein beliebtes B2B-Social­ Media-Management-Tool aus den USA, machte sich den Trend ebenfalls zunutze und startete eine erfolgreiche Hashtag-Kampagne. lnnerhalb kürzester Zeit posteten User beeindruckende Bilder aus aller Welt, zeigten ihren Arbeitsplatz und natürlich auch sich selbst, während sie mit dem Tool Content für soziale Netzwerke terminierten oder Dialoge überwachten.

Marken lernen durch diese Content-Kampagnen ihre Nutzer kennen. Mit Hilfe authentischer Jedermanns-Testimonials erzeugen sie durch die jeweiligen Hashtags im Posting einen einzigartigen Marken-Lifestyle. Den Endnutzen einer Marke erzeugt nicht die Brand selbst, sondern die Nutzer, die ihr vertrauen.

Wer sich diesem E-Commerce-Trend im B2C-Bereich nähern will, fokussiert sich am besten auf die Entwicklungen in der Fashion-Branche. Nirgendwo sonst bieten sich Händler einen derart technologie- und marketinggetriebenen Kampf um das Image ihrer Marke, sowie die Herzen und Portemonnaies ihrer Kunden.

Die »Shop the look«-Funktion bietet Fashion-Retailern dabei die Möglichkeit, dank der Zusammenstellung verschiedener Outfits sowohl die eigene Modekompetenz zur Schau zu stellen, als sich auch mit ihrem wichtigsten Werbeträger zu verbünden: ihrem Kunden!

Noch mehr Content für euch

coco_cover Auch unsere Kunden setzen vermehrt auf Content-Commerce. Wie sie in diesem Zuge klassische, aber auch Zukunfts-Disziplinen in ihre Digital-Strategie einfließen lassen, erfahrt ihr in unserem aktuellen Whitepaper: »Content-Commerce. Mit wertvollen Inhalten aus CMS und Shopsystem die Marke stärken.«

Anhand von Best Practices stellen wir in diesem neuen Leitfaden, weitere Arten und Trends des Content-Commerce vor und decken auf, welche externen UND internen Herausforderungen auf Marken, Händler und Hersteller bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Content-Commerce Strategie zukommen.

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