Alter schützt vor New Work nicht – Demographischer Wandel 4.0

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Quelle: pixabay
Erfahrung, Weisheit, Führungskompetenz – all diese Eigenschaften spricht man Menschen zu, die älter sind als man selbst, oder? Von Kleinauf über die Schulzeit bis zum Abschluss von Berufsausbildung oder Studium sind es primär ältere Menschen, die erziehen, beraten, schulen und führen. Diese soziokulturelle Prägung sorgt dafür, dass man bei einer führenden Person jemanden erwartet, der älter ist als man selbst.
 
Genau diese Erwartungshaltung wird dank Digitalisierung, neuen Berufsbildern und dem demografischem Wandel 4.0 immer öfter nicht mehr erfüllt. Die Tendenz lautet: Projekt- und Teamleiter um die 30 mit einem Staff 40-plus.

4.0 wird zur Routine

Industrie 4.0, Arbeiten 4.0 – die digitale Transformation sorgt für immer neue Strukturen, Denk- und Verhaltensmuster. Die Art und Weise, wie wir arbeiten, mit wem und für welchen Zweck passt sich dem Fortschritt an, den neue Trends und Technologien mit sich bringen. Dazu gehört auch, dass man den allseits bekannten demografischen Wandel neu interpretiert.

Das Thema: Generation ist somit nicht mehr nur in puncto Zielgruppe und Kundenansprache relevant, sondern auch, was die Struktur des eigenen Unternehmens angeht. Von Nachkriegsgeneration und Babyboomer über Generation X, und Y bis Z – all diese Termini, die Generationen dahinter und wie man diese vereint, das ist nicht nur Teil der digitalen Transformation, sondern eben auch des New Work Arbeitsalltags.

Generationskonflikt inhouse?

So viel zur Theorie, doch wie sieht es mit der Akzeptanz dieser geballten Altersgruppen aus, wenn es um Führungspositionen geht? Laut des Randstad Arbeitsbarometers 2018, das jeweils zum Quartal in 33 Ländern erhoben wird, können sich zwei von drei Befragten nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass eine (deutlich) jüngere Person ihr Vorgesetzter ist.

Neue Perspektive, gleiches Problem: denn auch die Mehrzahl jüngerer, qualifizierter Anwärter auf eine Führungsposition scheuen sich davor, sich auf leitende Positionen zu bewerben, weil auch sie glauben, dass ältere Kollegen, die schon länger im Unternehmen sind, ein Vorrecht auf das nächste Level haben.

Führungskompetenz – (k)eine Frage des Alters?

Doch genau diese Hemmschwellen gilt es zu überwinden, denn die Karriere-Philosophie: »Aufstieg kommt mit dem Alter« ist angesichts der Herausforderungen, die das Digital Business bereithält, nicht mehr zeitgemäß und vor allem keine Erfolgsgarantie mehr.

Sind es doch die Digital Natives, aka Generation Y (*1985 – 2000) und Generation Z (*2000+), die mit den neuen Technologien aufgewachsen sind und das Know-how haben, das die Unternehmen der Zukunft brauchen. Die große Herausforderung ist es also, sozialkulturelle Prägungen zu überwinden und Akzeptanz zu einer Frage von Kompetenz und Authentizität statt zu einer Frage des Alters zu machen.

Wenngleich heiß und endlos diskutiert, kommt man um folgendes Paradebeispiel für Erfolg trotz – oder erst Recht wegen – des jungen Alters nicht herum: Franzi Kühne. Mit gerade einmal 25 Jahren gründete die Berlinerin die erste Social-Media Agentur in ihrer Heimatstadt mit. »Torben, Lucie und die gelbe Gefahr« (TLGG) war der Anfang einer steilen Karriere, die 2017 ihren Peak in der Ernennung zur jüngsten Aufsichtsrätin beim Börsenplayer Freenet fand.

Auch wir bei dotSource leben »Arbeiten 4.0« und machen Authentizität und Akzeptanz nicht zu einer Frage des Alters. Im Gegenteil. Nicht umsonst bewährt sich der oft zitierte Satz von Christian Malik, einem unserer Geschäftsführer:

» Bei uns funktioniert es am besten, wenn es menschelt. «

Und genau darauf kommt es an – egal wie alt die Menschen sind, unter denen es menschelt.

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Eine Reaktion zu “Alter schützt vor New Work nicht – Demographischer Wandel 4.0”

  1. Hallo, sehr interessanter Artikel.
    Ich bin gespannt wie sich das alles in Zukunft entwickeln wird.
    Liebe Grüße

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