Microservices statt Monolith: Der Verlag C.H.BECK erneuert seinen Onlineshop mit commercetools [Case Study]

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Schneller, flexibler, effizienter, skalierbarer, performanter. Diese fünf Anforderungen sind heutzutage der Heilige Gral jedes Onlineshops. Denn Kunden erwarten blitzschnelle Ladezeiten, einfache Bedienung und ein stets aktuelles Produktangebot. Unternehmen wollen ihrerseits schnell Innovationen entwickeln, bestmöglich Kosten sparen und maximale Produktivität erreichen.

Mit zunehmendem Wachstum und steigenden Ambitionen stoßen veraltete Strukturen und Lösungen jedoch schnell an ihre Grenzen. In Sachen Digitalisierung ist Mut erforderlich. C.H.BECK, der deutsche Marktführer im Bereich juristische Literatur, entschied sich daher, mit seiner 15-jährigen eigenentwickelten monolithischen Plattform zu brechen und auf moderne, flexible Technologien setzen. Stichworte: Microservices und Cloud. Technologie-Partner: commercetools und Microsoft Azure.

Wie es C.H.BECK gelungen ist, seinen Onlineshop mit commercetools zukunftsfähig umzustrukturieren, zeigen wir in unserer neuen Success-Story.

Microservices: Schnell und flexibel in die Zukunft mit commercetools

Der Zeitfaktor wird in der digitalen Welt zunehmend wichtiger. Unternehmen stehen immer häufiger vor den Fragen: Wie kann ich schneller auf verändertes Kundenverhalten reagieren? Wie können meine Teams agiler arbeiten, um Innovationen zu entwickeln und neue Produkte in kürzerer Zeit auf den Markt zu bringen? Wie kann ich mehr produzieren und weniger ausgeben?

Die Einführung von Cloud-Services öffnet den Weg für neue agile Softwarearchitekturen wie Microservices, die den oben genannten Ansprüchen gerecht werden. Die Unabhängigkeit der einzelnen Microservices ist ein wesentlicher Vorteil. Sie ermöglicht es den zuständigen Entwicklerteams, eigenständig zu agieren und so verschiedene Entwicklungsprozesse gleichzeitig zu realisieren. Anpassungen oder Erweiterungen können wiederum mit wenig Aufwand in einem überschaubaren Zeitraum umgesetzt werden.

Diese Pluspunkte überzeugten C.H.BECK, bei der Shopmigration auf Microservices zu setzen. Die Umsetzung erfolgte dabei durch die commercetools-Profis von dotSource. Auf Basis des modularen API-Ansatzes der commercetools-Lösung wurden die Prozesse des neuen Onlineshops mithilfe von etwa 80 verschiedenen Microservices dargestellt. Zum Einsatz kommen dabei unter anderem standarisierte commercetools-Microservices, wie Warenkorb und Checkout, in Kombination mit dotSource-Eigenentwicklungen. Drittsysteme wie CMS oder Marketing-Automation-Software können ebenfalls problemlos angebunden werden.

Das Resultat: Statt aus einem starren monolithischen System besteht die Shop-Architektur nun aus diversen Bausteinen, die je nach Bedarf per API abgerufen werden.

Schlankerer Code und wesentlich reduzierte Abhängigkeiten ermöglichen schnelle Deployments und kurzfristige Anpassungen ohne Downtimes im Livebetrieb. Stichworte: Tempo und Agilität. Bedenkt man, dass derzeit 16,2 Millionen Produkte im Onlineshop von C.H.BECK zum Verkauf stehen, bedeuten diese technologischen Weiterentwicklungen einen echten Wettbewerbsvorteil.

Mit Microservices und Cloud-Strategie Daten effizienter verarbeiten

Mit steigenden Kosten für die interne Hosting-Plattform stellte die alte monolithische Infrastruktur eine weitere Herausforderung für C.H.BECK dar. Daher war die parallele Auslagerung der Infrastruktur in eine Public Cloud wie Microsoft Azure eine sinnvolle Ergänzung zur Migration. So kann der Verlag nicht nur Kosten sparen, sondern durch die Cloud-Umgebung auch seine Flexibilität deutlich erhöhen.

Die Speicher- und Netzwerkkomponenten des Verlagsonlineshops werden über Kubernetes oder Azure-Funktionen verwaltet. Die verschiedenen Microservices dienen in Kubernetes entweder als API-Endpunkte oder als Datenprozessoren für den Daten-Import und -Export.

Letzteres ist ein sehr wichtiger Aspekt für Verlage, da sich Informationen zu Büchern, Autoren und Kunden ständig ändern. Täglich gibt es 1,5 bis 2 Millionen Datensätze, die aus anderen Systemen, wie etwa von Großhändlern, importiert und durch die Datenprozessoren verarbeitet werden. Die neue Plattform-Architektur ermöglicht einen einfacheren Datenaustausch, agilere Datenverarbeitung und engere Kollaboration zwischen dem Verlag, seinen Kunden und Großhändlern. Dazu merkte der C.H.BECK Projektleiter Dr. Carl Heinze an:

» Während der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dotSource ist uns die Modernisierung unserer Plattform gelungen, sodass wir nun unsere Daten schneller und effektiver verarbeiten können. Das ermöglicht uns agileres Arbeiten und unterstützt unser Wachstum. Wir können nun Innovationen vorantreiben, Ideen ausprobieren und unseren Kunden ein optimales Nutzererlebnis bieten. «

Microservices statt Monolith: So meisterst du die digitale Transformation

Die Erfolgsgeschichte des Verlags C.H.BECK ist ein Musterbeispiel für gelungene Transformation und zeigt, wie sich traditionelle Unternehmen mit Hilfe moderner Ansätze wie Microservices und Cloud-Hosting für die Zukunft rüsten können.

Du möchtest noch mehr Details zum Projekt erfahren? Die Case Study zum Projekt C.H.BECK steht hier zum kostenlosen Download bereit. Die dotSource-Experten beraten und unterstützen dich gern, sei es bei der Erarbeitung individueller E-Commerce- und Digitalmarketing-Strategien oder der Weiterentwicklung bestehender Prozesse.

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