E-Commerce-Software: Wie man den richtigen Systemanbieter findet und durchstartet

So profitieren Sie vom richtigen Systemanbieter
Quelle: dotSource

Der Online-Handel wird noch oft als »neue Branche« bezeichnet. Dabei ist er das längst nicht mehr: Seit gut einem Vierteljahrhundert werden Dinge online gehandelt, der Umsatz hat sich auf beeindruckende Weise vergrößert. Zahlen aus den vergangenen 15 Jahren bestätigen dies: Aus 6,4 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2005 über 35,6 Milliarden 2014 sind 2018 satte 53,4 Milliarden Euro Umsatz geworden.

Und doch ist der Onlinehandel ein umkämpfter Markt, besonders im B2C, aber zunehmend auch im B2B. Die Anteile an den gigantischen Gesamtumsätzen sind unter Big Playern und kleineren Händlern recht ungleich verteilt. Was können Unternehmen tun, um neben Amazon und Co. nicht nur zu bestehen, sondern ihr Geschäft auszubauen?

E-Commerce-Software: Das richtige Tool für eine boomende Branche

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren, um als Händler oder Hersteller die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, ist ein passgenaues E-Commerce-System. Doch welche E-Commerce-Strategie passt zu wem? Und wohin entwickeln sich die E-Commerce-Tools gerade?

Experten beschreiben diese Entwicklung so: Was früher ein Webshop war, muss heute eine intelligente Transaktionsplattform werden. Oder in anderen Worten: Die klassische E-Commerce-Software entwickelt sich zur Digital Experience Plattform. Es reicht also nicht, nur an den Faktor E-Commerce zu denken, sondern um im E-Commerce erfolgreich zu sein, sollte man seine gesamte Systemlandschaft betrachten und auch ein wenig über die langfristige Unternehmensplanung nachdenken.

E-Commerce-Software: Vom Einzeltool zur Digitalplattform

Digital Experience Plattformen (kurz: DXP) sind vor allem deswegen in aller Munde, weil sie die Customer Journey und das Kundenerlebnis in den Mittelpunkt rücken. Marketers wissen: Eine Customer Journey ist so viel mehr als Artikel schon kennen, Preise vergleichen, anklicken, bestellen.

An die Stelle des »click & buy« sind eine Vielzahl an Touchpoints gerückt; die Interaktionen zwischen Produkt und Kunde sind noch immer virtuell, aber sie werden facettenreicher.

Bei der Frage, wie man eine DXP aufbaut, gibt es zwei Zugänge: den Best-of-Suite und den Best-of-Breed-Ansatz. Worin unterscheiden sie sich und wie verhalten sich E-Commerce-Systeme in diesen Gebilden?

E-Commerce-Software: Best-of-Suite – alles aus einem Guss

Hinter dem Best-of-Suite-Gedanken steckt die Idee, alles aus einer Hand zu beziehen. Hier haben die großen Player in den letzten Jahren durch Zukäufe ihr Portfolio gezielt erweitert: SAP hat die Schweizer E-Commerce-Software Hybris integriert, Salesforce hat sich Demandware gesichert, Adobe hat Magento gekauft.

Trotz dieser Expansionen hat noch jeder Best-of-Suite-Gigant Schwächen: Adobe fehlt beispielsweise ein CRM-System (Customer-Relationship-Management), Salesforce ein CMS (Content-Management-System).

E-Commerce-Software: Best-of-Breed – alles ist verbunden

Best-of-Breed bezeichnet die Idee, verschiedene Systeme über Schnittstellen (APIs) miteinander zu verbinden. Auch auf diese Weise können verschiedene Systeme verschiedener Software-Unternehmen zu einer leistungsstarken DXP werden, die zudem sehr individuell auf die Bedürfnisse – und das Budget – des Unternehmens angepasst ist, das sie gewinnbringend nutzen möchte.

Im Bereich E-Commerce-Software sind für den Best-oft-Breed-Ansatz viele innovative Anbieter auf dem Markt vertreten, darunter shopware, commercetools oder auch die »grande dame« des E-Commerce: Intershop. Intelligentes Schnittstellenmanagement macht sie auch für große Enterprises interessant, wie viele Beispiele der letzten Jahre zeigen.

E-Commerce-Software: Großer Erfolg durch fundierte Beratung

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