Da liegt was in der Luft! Mit dieser App weißt du auch, was [Netzfund]

Mit der neuen Schadstoff-App kann man die Luftqualität seiner Gegend überprüfen
Quelle: Umweltbundesamt

Der Wecker klingelt. Noch vor dem Aufstehen schauen die meisten von uns erwiesenermaßen auf ihr Telefon. Und dort unter anderem nach dem Wetter. Denn wer will schon mit kurzer Hose und T-Shirt im Regen stehen? Auch im weiteren Tagesverlauf stündlich über die Wetteraussichten benachrichtigt zu werden, ist für uns längst normal. Was in vielen Großstädten allerdings ebenfalls Normalität ist, sind hohe Feinstaubwerte.

Belastete Luft kann man dabei nicht immer riechen. Mit einer Art Wetter-App für Luftqualität, die das Umweltbundesamt jüngst auf den Markt brachte, können wir sie jetzt aber sichtbar machen.

Da lieber nicht: Mit dem Luftqualitätsindex immer up to date

Die App »Luftqualität« des Umweltbundesamtes hält User mit stündlichen Updates stets auf dem Laufenden. Dazu werden Daten von etwa 400 Wetterstationen in ganz Deutschland genutzt. Der LQI, kurz für Luftqualitätsindex, misst die Werte von Feinstaub, Ozon und Stickstoffoxid, drei gesundheitsschädlichen Stoffen in unserer Luft und wertet diese aus. Dem Nutzer wird dann der Index in Form einer Skala angezeigt. Die Einordnung reicht von sehr gut bis sehr schlecht. Passend zur Luftvorhersage bekommt man Empfehlungen, worauf in diesem Gebiet besser verzichtet werden sollte. Bei schlechter Luftqualität wird zum Beispiel empfohlen, lieber indoor Sport zu treiben.

Da klickt es Sterne: Gute Ideen werden belohnt

Die Anwendung überrascht mit modernem User-Interface und schickem Design. Mit der App wird aber nicht nur der aktuelle LQI einer Messstation in der Nähe angezeigt. Man erfährt außerdem Details zu den einzelnen Werten und im Archiv gibt es die Möglichkeit, Wetter und Luftqualität der Vergangenheit zu checken – bis zurück ins Jahr 2016. Den Nutzern gefällt‘s. Im Apple Store rankt die App mit einem Rating von 4,4 derzeit auf Platz eins der Rubrik »Gesundheit und Fitness«.

Da gibt’s noch Luft nach oben

Trotz des positiven Feedbacks und des schicken Designs, sollte man sich die Werte zweimal ansehen, denn 400 Messstationen sind nicht gerade viel für so eine große Fläche wie das Bundesgebiet, oft sind die Massstationen zu weit entfernt, um aussagekräftig sein. In großen Städten sind zwar mehr Stationen, dafür ändert sich die Schadstoffbelastung auch teilweise von Straße zu Straße.

Es wird trotzdem interessant, wie die App in naher Zukunft eingesetzt wird und welche Ergebnisse wir erhalten, sollten Fahrverbote kommen oder der E-Scooter-Trend Wirkung zeigen.

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