E-Commerce im Weihnachtsgeschäft – Oh, du Stressige! [5 Lesetipps]

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Quelle: pixabay
Ho Ho Ho! Die Weihnachtszeit ist da! Der Duft von frischen Plätzchen liegt in der Luft, der Weihnachtsbaum wird geschmückt und jeder von jedem reichlich beschenkt. Apropos Beschenken: Auch wenn viele die Weihnachtszeit als eine der schönsten Zeiten im Jahr beschreiben, ist sie für andere der pure Stress:

Man quetscht sich kurz vor Heiligabend mit tausenden anderen durch die Einkaufszentren oder blickt täglich genervt auf seine Sendungsverfolgung, in der Hoffnung, dass die Bestellung noch rechtzeitig geliefert wird.

Umso spannender ist daher der Blick auf die weihnachtlichen E-Commerce Fakten…

E-Commerce im Weihnachtsgeschäft: Aus Kundensicht

Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit. Man besinnt sich aufs Kaufen. Von 2015 bis 2019 stieg der Umsatz von Onlineshops im Dezember von zehn Milliarden Euro auf geschätzte 13,4 Milliarden an. Der Anstieg an Bestellungen wirkt sich zudem auf die Lieferzeiten aus. Die steigen im Vergleich zum Rest des Jahres um 0,2 Tage.

Etwa 30 Prozent der Kunden lässt sich Zeit und bestellt erst in der letzten Woche vor Weihnachten. Kein Wunder also, dass sich das Aufkommen an Expresssendungen kurz vor dem 24. Dezember um sagenhafte 6981 Prozent erhöht. 6981 Prozent!

Auch wenn Onlineshops seit Jahren an Relevanz gewinnen, sind für 53 Prozent der Käufer die traditionellen Geschäfte während der Weihnachtszeit die erste Adresse. Nur etwa ein Fünftel bevorzugen den Kauf im Onlineshop. Doch das Nadelblatt scheint sich zu wenden: 2017 erledigten noch über zwei Drittel der Kunden ihre Weihanchtseinkäufe lieber im stationären Handel. Nur zwölf Prozent bevorzugten Online-Stores.

E-Commerce im Weihnachtsgeschäft: Wie steht’s um die Händler?

Auch für die Verkäufer ändert sich so einiges. Laut der Weihnachtsstudie des Händlerbundes verliert Amazon als wichtigster Verkaufskanal immer weiter an Relevanz. Nur noch für ein Drittel, zwölf Prozent weniger als 2018, ist Amazon wichtigster Absatzmarkt. An die Stelle Amazons tritt für etwa die Hälfte der Händler der eigene Onlineshop.

Über die letzten Jahre ist den Merchants ein Thema besonders ins Bewusstsein gelangt: Marketing. Um Neukunden zum Kauf zu bewegen, bieten dieses Jahr 33 Prozent der Befragten, Rabatte in ihrem Shop an. Ein Fünftel lockt die Kunden mit Coupons.

Trotz der guten Entwicklung bringt das Weihnachtsgeschäft auch Nachteile mit sich. Das größte Problem? Die Logistik! Auch wenn zwei Drittel der Shopbetreiber eine Umsatzsteigerung erwarten, rechnen über 80 Prozent mit einer Überlastung der Logistik. Deshalb füllen gut zwei von drei Händlern ihre Lager im Voraus auf.

Immer mehr Verkäufer erkennen das Potential aber auch die Notwendigkeit, sich auf die Weihnachtszeit einzustellen. Im Vergleich zum letzten Jahr nutzen Händler deutlich öfter weihnachtliche Shop-Designs und legen größeren Wert auf Marketing. Ob sich dieser Trend im nächsten Jahr fortsetzt? Es bleibt spannend und bevor das nächste Weihnachten beginnt, wünschen wir euch, Händlern, Käufern und E-Commerce Begeisterten, ein frohes Fest!

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