Content trifft Commerce: Auch Schaumstoffe können spannende Geschichten erzählen, die zum Kauf anregen

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Quelle: pixabay

Content-Commerce – das klingt in den Ohren vieler nach Mode-Blogging mit bezahltem Name-Dropping angesagter Marken. Das aber stimmt im Jahr 2020 längst nicht mehr. Content-Commerce wird für alle Unternehmen ein immer wichtigerer Aspekt ihrer Content-Marketing-Strategie.

Wie aber kann Content-Commerce bei Unternehmen aussehen, die technisch sehr komplexe Produkte etwa im Bereich Engineering und Manufacturing produzieren oder hochspezifisches Material wie etwa spezielle Kunststoffe oder Schaumstoffe vertreiben?

Content trifft Commerce: Mehr Details, mehr Kundenvertrauen

Am Anfang einer jeden Content-Commerce-Strategie, steht die Frage, wie der Content, wie der Commerce-Bereich jeweils aufgebaut sind und wo Synergie-Effekte erzeugt werden können.

Konkret bietet es sich an, den Wissensbereich auf den Unternehmensseiten entsprechend zu überarbeiten – das ist der Bereich, in dem erklärt wird, was das Unternehmen ist und was es herstellt. Diese Überarbeitung muss auf zwei Ebenen stattfinden: Zum einen auf der inhaltlich-sprachlichen – wie verständlich ist es formuliert? Wie ist der Bereich strukturiert?

Zum anderen auf der Ebene des Digitalmarketings, denn solche Website-Bereiche sind wichtige SEO-Faktoren.

Content trifft Commerce: Traffic generieren und Conversions erzeugen

Doch es geht nicht nur darum, Traffic zu erzeugen – also Besucher auf die Seiten zu locken – sondern diese sollen auch konvertieren. Was etwas religiös klingt, bezeichnet in der Sprache der Digitalisierung nichts anderes als eine Conversion, eine Zielerreichung – etwa das Abonnement eines Newsletters oder der Beginn einer Geschäftsbeziehung durch eine Bestellung.

Im Rahmen einer gründlichen Content-Commerce-Überarbeitung kann also genau dieser Wissensbereich, in dem man alles über die hochspeziellen Fertigungen und die Unternehmensgeschichte erfahren kann, um »Call-To-Actions« erweitert werden, die direkt zum Produkt führen, oder hinter denen sich Formulare für relevante Downloads sowie für die Newsletter-Anmeldung verstecken.

Content trifft Commerce: Auch Walzen, Plastikgranulat und Laser können spannende Geschichten erzählen

Wer als Kind regelmäßig die Sendung mit der Maus gesehen hat oder sie jetzt wieder mit seinen Kindern schaut, weiß, dass es alles andere als langweilig ist, etwas über die Prozesse industrieller Fertigung zu erfahren. Es kommt eben nur darauf an, wie man es erklärt!

Von den Sachgeschichten der Sendung mit der Maus kann man sich als Content-Stratege für die Industrie durchaus etwas abschauen: Präzise statt abstrakt erklären, viel illustrieren oder gar mit Video-Content arbeiten, sich nicht unbedingt in Kinder aber doch in jemanden hineinversetzen, der vom Thema noch keine Ahnung hat. Wetten, dass er umso begeisterter zum Kunden wird, umso entspannter er erklärt bekommt, was er da Spezielles kauft?

Content trifft Commerce: Die Roadmap der Profis

Unternehmen müssen sich dem Thema Content-Marketing nicht allein stellen. Bei der Erarbeitung einer Content-Commerce-Strategie hilft professionelle Unterstützung einer Digitalagentur.

Nach einem Audit, einer professionellen Bestandsaufnahme, sollten gemeinsame Workshops folgen, in denen eine gemeinsame Roadmap für die Strategie erarbeitet wird.

Und was sollten die neuen Wissensbereiche, die Website und Shop verknüpfen, dann auszeichnen? Hier haben wir die drei wichtigsten Elemente für zeitgemäßen Content-Commerce nochmal für euch zusammengefasst:

1. Es sollten klare Guidelines für Struktur und Aufmachung der Texte im Wissensbereich erarbeitet werden, um einen homogenen Webauftritt zu garantieren. Hierbei spielen sowohl Textlängen, Darstellungsformen als auch Text-Bild-Verhältnisse eine wichtige Rolle.

2. Der Content-Commerce-Bereich sollte unbedingt SEO-optimiert sein. Keywords, Performance, Titles und Headlines auf der einen Seite sollte auf der anderen Seite ein user-freundlicher, informativ-unterhaltsamer Sprachstil gegenüberstehen, sodass nicht nur für Traffic gesorgt wird, sondern Nutzer auch gerne auf den Seiten verweilen – egal ob es um Walzen, Zargen, Schaumstoffe oder Klebstoffe geht.

3. Kaufoptionen im Wissensbereich bzw. »Call-To-Actions« über Buttons und Links sorgen für mehr Conversions und eine gewissen Permeabilität zwischen Content-Bereich und Shop.

Content trifft Commerce: Die Trends der Zukunft

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