Monolith war gestern – Wie C.H. BECK 17 Millionen! Produkte in einem Onlineshop managt [Einblick der Woche]

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Die Anforderungen an einen Onlineshop sind so unterschiedlich wie die Branchen, die Unternehmen und natürlich ihre Kunden. Und nur in den seltensten Fällen ist eine Standardsoftware für die Abdeckung der eigenen Geschäftsprozesse die beste Wahl. Warum also die eigenen Prozesse verbiegen und einer Shopsoftware anpassen, wenn es auch besser geht?

Wer für sein digitales Geschäft auf eine monolitische Eigenentwicklung setzt, kennt vermutlich auch deren größte Schwachstelle: Die notwendige Weiterentwicklung der Plattform ist zeitraubend, ressourcenintensiv und fehleranfällig. Bis ein neues Feature entwickelt, ausgiebig getestet ist und endlich live geht, vergehen oft mehrere Monate – wertvolle Zeit, die im hart umkämpften Wettbewerb nicht selten den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Monolith war gestern: schneller und flexibler reagieren mit API-basierten Microservices

Wer den kraftraubenden aber wichtigen Sprung weg von einer Insellösung hin zu einem flexibel erweiterbaren und damit zukunftssicheren Shopsystem angehen will, stößt bei der Recherche früher oder später auf den Microservice-Ansatz. Im Gegensatz zu vielen anderen Shopsystemen werden dabei verschiedene Funktionalitäten entkoppelt und über einzelne Schnittstellen angesteuert. So gibt es beispielsweise einen Microservice, der einzig und allein für die Bestellbestätigungs-Mails zuständig ist.

Soll die Plattform um zusätzliche Funktionalitäten erweitert werden, geschieht das jeweils mit eigenständigen Microservices. Der Vorteil dieser verteilten Architektur liegt klar auf der Hand: Neue Features können vergleichsweise schnell entwickelt, getestet und live geschalten werden.

Monolith war gestern: skalierbar und für jeden Kanal gewappnet mit Cloud- und Headless-Ansatz

Konzipiert als Cloud-Plattform, bietet der Microservice-Ansatz von commercetools eine Infrastruktur, die hervorragend skalierbar ist. Anstatt die eigene komplexe Backend-Technologie auf dem Laufenden zu halten, können sich Unternehmen so auf die Entwicklung neuer Funktionen für ihre Kunden konzentrieren.

Ein weiterer unbestreitbarer Vorteil einer solchen Software-as-a-Service-Lösung ist der Headless-Ansatz, der es ermöglicht, zukünftig auch Touchpoints wie Voice, Wearables oder IoT-Geräte ansprechen und mit den dafür notwendigen Daten versorgen zu können.

Monolith war gestern: Best Practice C.H.Beck

Am Beispiel des Verlages C.H.BECK, dem deutsche Marktführer im Bereich der juristischen Literatur, kann man sehr deutlich erkennen, welche Vorteile durch die Implementierung der Microservice-Architektur geschaffen wurden.

Unglaubliche 17 Millionen Produkte in genau so vielen Kategorien werden in dem Shop gemanagt und mit mehreren hunderttausend Updates pro Tag aktualisiert – eine Dimension, die jede Standard-Software weit über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bringen dürfte.

Mehr über das commercetools-Projekt des C.H.BECK Verlages gibt es in der Case Study »Vom Monolithen zu Microservices: Erfolgreiche Shopmigration mit commercetools«, die exklusiv für Händler, Hersteller und Verlage zum kostenfreien Download zur Verfügung steht.

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