B2B goes Plattform – So könnt ihr mit dem richtigen PIM-System erfolgreiche B2C-Prozesse ins Business to Business übersetzen

B2B Plattform PIM
Quelle: pixabay
Serien, Filme, Musik, kostenloser Versand, Same-Day-Delivery – für die meisten von uns gehören die Dienste von Amazon gehören längst zum Alltag. Doch auch abseits des B2C beackert der Gigant nun seit geraumer Zeit neue Felder: B2B mit Amazon Business. Unternehmenskunden sind das erklärte Ziel und bieten ein riesiges Potenzial für Wachstum. So lag der deutsche B2B-E-Commerce Umsatz 2018 bei 1.300 Milliarden Euro.

B2B unter Zugzwang

Doch Amazon ist nicht der erste Player, der auf den B2B-Trichter gekommen ist. Anbieter wie mercateo, Alibaba oder WerLiefertWas sind ebenfalls im B2B-E-Commerce unterwegs und nahezu täglich kommen neue Formate etablierter B2C-Branchengrößen wie ebay mit ebay Business Supply hinzu. ist

Zeit also, für Händler ihr Sortiment für die B2B-Marktplätze fit zu machen. Denn sie können sich nicht mehr nur darauf verlassen, dass Käufer bei Suchmaschinenanbietern wie Google nach dem gewünschten Produkt suchen und dadurch zufällig auf ihren Shop stoßen.

Sie sollten im Bestfall schon auf der Plattform präsent sein, auf der ihre (potenziellen) Kunden mit ihrer Suche beginnen. Und das ist eben nicht in jedem Fall mehr Google. So ist Amazon beispielsweise mittlerweile zur zweitgrößten Plattform für Suchmaschinenanzeigen aufgestiegen.

B2B & B2C: Bequeme Nutzererfahrungen sind keine Frage der Branche

Doch mit dem Anbinden ist es für Händler im B2B nicht getan. Einerseits bieten solche Marktplätze den B2B-Kunden natürlich einen Überblick über eine Vielzahl an Anbietern, Produkten, sowie Preisen, ermöglichen Vergleiche und verbessern somit in vielen Fällen auch das Kauferlebnis.

Gleichzeitig stellt dies die Händler im B2B auch vor ähnliche Herausforderungen wie ihre B2C-Kollegen. Denn auch die B2B-Kunden agieren auf diesen Plattformen nicht anders, als es klassische B2C-Endverbraucher tun.

Sie suchen in einem Pool aus stellenweise bis zu tausend ähnlichen Produkten. Noch dazu haben Unternehmen meist mehr Zeitdruck beim Finden von passenden Produkten und benötigen noch dringender akkurate und konsistente Produktdaten.

B2B meets PIM

Daher gilt: Je besser der Content ist und je konkreter die Information über ein Produkt sind, desto genauer kann sich der Kunde ein Bild von einem Produkt machen, beispielsweise darüber, wie hoch das Risiko für Retouren im Weiterverkauf sein könnte.

Hier kommt das Product Information Management (PIM) ins Spiel: Um B2B-Käufern die gewünschten konsistenten und natürlich auch qualitativ hochwertigen Daten zu liefern, dabei aber die verfügbaren Ressourcen nicht zu verschwenden, benötigt man eine Lösung, die die Prozesse bei der Produkterstellung, Anreicherung und Verteilung deutlich effizienter macht. Erklärtes Ziel muss es sein, einen Masterkatalog zu schaffen, welcher Produktdaten über alle Datenquellen und Marketingkanäle hinweg harmonisiert.

B2B: Print & PIM

Im B2B-Bereich besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Großhändler immer noch häufig Printmedien wählen, um ihre Kunden zu erreichen. Dabei kann ein PIM-System Erstellungs-Prozesse effizienter gestalten, indem beispielsweise Attribute aus dem PIM-System als Platzhalter hinterlegt und, je nach ausgewählten Produkten, automatisch befüllt werden.

Über die bereits angesprochene Harmonisierung von Inhalten durch das PIM als Masterkatalog oder auch Single Source of Truth gibt es einen weiteren positiven Effekt. Denn Geschäftskunden sichten zumeist zuerst die Printkataloge, tätigen den Kauf dann allerdings häufig online. Stoßen sie im Web auf andere Produktinformationen als die, die im Katalog stehen, wirkt sich dies meist negativ auf ihre Kaufentscheidung aus. Dank PIM kann dieses Risiko auf quasi 0 reduziert werden.

B2B multilingual und -lokal

Ein weiterer wesentlicher Vorteil, den ein PIM im B2B-Bereich bietet, ist die Möglichkeit, die Daten in verschiedenen Sprachen zu hinterlegen und auszugeben. Attribute können sprach- aber auch landes- bzw. regionsabhängig angelegt werden. Für international tätige Unternehmen ist das besonders attraktiv, da beispielsweise der Druck eines Kataloges deutlich vereinfacht und beschleunigt wird, wenn alle Daten in mehreren Sprachen zentral in einem System hinterlegt sind. Darüber hinaus können Attribute auch nur für einzelne Kontexte gültig gemacht werden. Zum Beispiel, wenn es rechtliche Hintergründe gibt, die Attribute in bestimmten Ländern nicht erlauben.

B2B needs PIM

mdm. master data management, pim, whitepaper, dotsourceDie Entwicklung des Kaufverhaltens im B2B heizt den Wettbewerb weiter an und erhöht somit den Druck, Nutzererfahrungen, die man aus dem B2C gewohnt ist, auch auf B2B-Ebene zu gewährleisten. Denn klar ist: Die Gestaltung einer herausragenden Customer Experience ist keine Frage der Branche.

Welche Vorteile ein PIM-System noch bietet und wie man die Lösung findet, die zum eigenen Unternehmen passt, zeigen wir im Whitepaper: »PIM- und MDM-Software auswählen«.

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