A/B-Testing mit Eigenkreation oder Tools vom Anbieter?

AB Testing Tools Anbieter
Quelle: David Travis | unsplash

Es ist 20 Uhr, der Magen knurrt. Heute Abend noch kochen oder lieber fix was bestellen? Selbst machen oder doch lieber die Fertiglösung? Vor dieser Entscheidung steht ihr mitunter auch im beruflichen Kontext – zum Beispiel, wenn es um passende Tools geht. So auch beim A/B-Testing.  

Was A/B-Testing genau ist, welche Schritte und Überlegungen vor einer konkreten Testreihe liegen, dem haben wir uns auf Handelskraft bereits gewidmet. Unser frisch geupdatetes Whitepaper »A/B-Testing – Methoden und Tools zur Performance- und Usability-Optimierung« gibt dazu noch tiefgreifendere Einblicke. 

Doch wie setzt man so ein Testing konkret um? Welche Lösung eignet sich für wen und worauf kommt es bei der Auswahl an?  

A/B-Testing – Eigenentwicklung oder externes Tool?

Um erfolgreiches A/B-Testing für euer Unternehmen umzusetzen, habt ihr zwei Möglichkeiten, die jeweils Vor- und Nachteile mit sich bringen:  

  • Ihr baut euch eine eigene Lösung für euer Unternehmen in-House (bzw. gemeinsam mit einer erfahrenen Digitalagentur) oder  
  • Ihr greift auf einen externen Anbieter (Third-Party-Testing-Tool) zurück und konfiguriert den Test dann entsprechend in der Lösung. 

Nutzt ihr eine selbstentwickelte A/B-Testing-Lösung (oder eine, die eine Digitalagentur speziell für euch entwickelt), könnt ihr damit auch Experimente mit komplexer serverseitiger Logik (zum Beispiel Search-Ranking-Algorithmen) umsetzen. Ein weiterer Vorteil: Ihr tauscht durch die Testings keine sensiblen Daten mit externen Anbietern aus. 

Im Alleingang selbst zu entwickeln bedeutet aber auch: mehr Aufwand. Test-Systeme sind anspruchsvoll in der Programmierung und aufwändig in der Wartung und Qualitätssicherung. Denn um sicherzustellen, dass das Tool wirklich misst, was es messen soll, kommt ihr nicht drumherum, erst einmal so genannte A/A-Tests durchzuführen. Eine intern entwickelte A/B-Testing-Umgebung eignet sich darum weniger für kleinere Unternehmen, sondern nur für mittelgroße und große Unternehmen, die über eigene IT-Abteilungen und Entwicklerteams verfügen oder über die entsprechenden Projektmittel für eine externe Agentur.  

Wenn ihr aber besondere, eigens auf euer Unternehmen zugeschnittene Experimente durchführen möchtet, solltet ihr mit der Variante Eigenentwicklung besser fahren. Klar – wer selbst kocht, bestimmt genau, was am Ende auf dem Teller landet. 

A/B-Testing – Software as a Service durch Drittanbieter

Wer den Eigenentwicklungsaufwand scheut, kann aus einem breiten Angebot von Third-Party-Testing-Tools wählen – auch hierbei kann eine Digitalagentur beraten. Vorteile bei einer vorgefertigten Lösung:  

  • Ihr müsst lediglich vorhandene Features konfigurieren  
  • Dank WYSIWYG-Editor (»What you see is what you get«) gelingt es auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ohne Programmierkenntnisse, ein Experiment umzusetzen.  
  • Eure Budgetplanung ist Dank Software-as-a-Service-Modell (SaaS) leichter.  
  • Automatische Updates und Wartung sind weitere Benefits. 

Die Kehrseite der Medaille: Mitunter ist bei externen Tools die Verbindung zu unternehmenseigenen, internen Systemen nicht problemlos möglich. Auch beim Personalisierungslevel können Anbieter womöglich an Grenzen stoßen. Und natürlich solltet ihr genau prüfen, welche sensiblen Daten mit dem externen Anbieter ausgetauscht werden und inwiefern dieser diese speichert.  

Sich einen externen Anbieter von Testing-Tools zu suchen und dessen Dienste zu buchen, ist eher für kleine und mittelständische Unternehmen geeignet – aber auch für große Unternehmen und Enterprises, die erste Erfahrungen im Testing sammeln und in die Thematik einsteigen wollen. 

Übrigens: Entscheidet ihr euch dafür, externe Tools als Software as a Service (SaaS) zu nutzen, solltet ihr unbedingt im Vorfeld klären, welche Methoden (zum Beispiel bei der statistischen Auswertung) die Nutzung dieses Tools mit sich bringt, um die Vor- und Nachteile abzuwägen. 

A/B-Testing – Anbieter vergleichen lohnt sich

Klar ist: Auf die Frage, welches Tool man beim A/B-Testing nutzen sollte, gibt es keine alleingültige Antwort. Hier müsst ihr passgenau für euer Unternehmen entscheiden – am besten auf Basis eines Scopings. Klar ist, dass man die Vor- und Nachteile verschiedener Lösungen genau prüfen sollte, um die optimale Variante für das eigene Unternehmen auszuwählen. 

Eine erfahrene Digitalagentur hilft dabei, sich im A/B-Testing-Dschungel zurecht zu finden. Denn das Feld der Anbieter hat sich in den vergangenen Jahren diversifiziert. Nicht zuletzt deswegen bietet unser aktualisiertes Whitepaper einen ausführlichen Anbieter-Vergleich sowie eine Analyse, welche Tools von welchen Unternehmen besonders stark genutzt wurden. Kleiner Spoiler: Eine Pizzakette ist nicht unter den Use-Cases. 

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