Wie Demmelhuber seinen Umsatz durch Kategorievideos steigert

Würde ich ein Auto im Internet kaufen? Oder wie wäre es mit einer Sauna? Vielleicht ein kleines Gartenhaus oder ein großes Spielgerüst, wo meine Kinder dann ihre schreienden Freunde einladen können? Irgendwas, wofür ich mehr als 500 oder 1000 Euro bezahlen müsste?

Es gibt Produkttypen – möchte man meinen – die sich über das Internet nur schwer verkaufen lassen, wo selbst Umsatzbooster wie Verknappung etc. nicht zünden. Ein Onlineshop, der Gartenhäuser und Spielplatzaufbauten verkauft, stelle ich mir ganz einsam vor: Grillenzirpen und vor Langeweile verstorbene Shopmanager. Ein Albtraum.

Möchte man meinen.

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Trockenbauwände im neuen dotSource Loft

Jede Woche nimmt unser neuer Agentursitz weitere Formen an.

Nachdem nun alle Gewerke bis auf Fußbodenleger vergeben sind, geht es diese Woche an die Feinbesprechung aller Gewerke. Der Bauzeitplan steht und unser Brandschutzkonzept wurde nach längerer Bedenkzeit seitens des Bauamtes genehmigt. Diese Woche ist dann der Denkmalschutz dran. Bauseitig sind nun die ersten Trockenbauwände zu bewundern, die die herrliche Sicht leider aufs endgültige Maß einschränken. Wir überlegen ob wir die Räume nach dem Sichtfeld benennen, z.B. den “Hausberg”-Raum oder den “Klimaanlage vom Sinn und Leffers”-Raum.

Ein Überblick zu unserer Baugeschichte:
https://www.handelskraft.de/tag/dotsource-loftburo

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Kraneinsatz am neuen dotSource Loftbüro

Im Januar 1930 als noch alles grau und schwarz-weiß war, baute man gerade die Dachhalle am Bau 29, damals noch ein Teil des Carl Zeiss Hauptwerkes und schon bald unser neuer Agentursitz.

Am vergangenem Samstag war von 04:00 -08:00 Uhr Kraneinsatz um Abraum und Geröll abzutransportieren und Baumaterial anzuliefern.

Zur Belohnung gab es dann 5:30 Uhr einen Sonnenaufgang von unserer neuen dotSource Terrasse zu bestaunen.

Ein Überblick zu unserer Baugeschichte:
https://www.handelskraft.de/tag/dotsource-loftburo

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Recap: ConversionSUMMIT (Tag 1)

Der Taxifahrer schüttelte nur ungläubig den Kopf, als er mich letzte Woche zum Auftakt der ConversionSUMMIT an der Union Halle in Frankfurt absetzte. Er hatte gefragt, was ich hier will und ich erzählte ihm von Konversionsoptimierung. „Diese verrückten Internetheinis“, sagte er. Ich habe beim Abschied nicht gewunken.

287 Teilnehmer und 928 Vortragsfolien und namenhafte Speaker standen auf dem Programm, das André Morys von KonversionsKRAFT auf die Beine gestellt hat.

Die Keynote von Bryan Eisenberg, einem der einflussreichsten Wegbereiter im Online-Marketing, eröffnete die SUMMIT in typisch amerikanischer Mundart: viel Aufregung, viel Begeisterung und alles andere als langweilig. Neben sehr schönen Beispielen der Smartphone-Nutzung in Südkorea träumte er sich durch die Zukunft des Shoppings, was mir persönlich streckenweise zu hysterisch war. Mal ehrlich, soll der Future Shopper wirklich ein über-optimierter Mensch sein?

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April, April… Spaß muss sein

Am 1. April brachte der Liveshopping-Anbieter Preisbock.de eine kleine, nicht ernstgemeinte Scherzaktion, bei dem Kunden die „einmalige Chance“ hatten, sich eine einfache Pizza Margarita für „unglaubliche“ 14 Euro (statt 50 Euro) zu bestellen.

preisbock aprilscherz

Eine Kundin aus Offenbach hat den Spaß mitgemacht und auch tatsächlich eine solche Pizza bestellt. Was tut man nun, wenn man als Anbieter mit runter gelassener Hose dasteht? Ganz genau, man muss eine Pizzeria finden, welche sich bereit erklärt, die gute Dame damit auch zu beliefern. Joeys aus Offenbach hatte sich dieser Sache gern angenommen und die Pizza sogar KOSTENLOS für Preisbock an die Kundin versandt. Es gibt also noch immer Menschen, die Spaß verstehen und mitmachen.

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Goldman Sachs und Digital Sky investieren 500 Millionen Dollar in Facebook

Ende 2010 berichtete die New York Times über die Vorbereitungen des Groupon-Börsenganges Ende 2011, da Groupon derzeit fleißig Kapital sucht und bereits die Hälfte der gewünschten 950 Millionen Dollar eingesammelt hat um bestehende Investoren auszuzahlen.

Die nächste größere Meldung folgte nur wenige Tage später, gestern Abend, in der New York Times: Der amerikanische Bankriese Goldman Sachs investiert gemeinsam mit der russischen Investorengruppe Digital Sky Technologies 500 Millionen Dollar in Facebook, wobei Goldman Sachs 450 Millionen Dollar, Digital Sky 50 Millionen Dollar in den Topf werfen.

Investoren bewerten Facebook nach diesem Schritt mit 50 Milliarden Dollar, womit das stetig wachsende Netzwerk Unternehmen wie Yahoo, Ebay oder Time Warner hinter sich lässt.
Bereits im August 2010 wurde Facebook mit 33 Milliarden Dollar bewertet und schon damals war das Unternehmen mehr wert als Google zum Börsengang 2004 (27 Milliarden Dollar). Weiter in der Financial Times:

» „Dem Bericht zufolge plant Goldman ein Anlagevehikel, mit dessen Hilfe entsprechende Kunden direkt in Facebook investieren können. Zudem könne die US-Bank bis zu 75 Mio. Dollar ihrer Facebook-Anlage an Digital Sky verkaufen.“ «

Bereits im November 2009 zeichnete sich bei Facebook die Planung für einen Börsengang mit der Einführung einer Aktienstruktur offensichtlich ab. Wir haben im Oktober 2010 bereits über mögliche Gründe berichtet (Warum geht Facebook (noch) nicht an die Börse?), weshalb das Unternehmen noch nicht an die Börse will. Immer wieder wird über einen möglichen Starttermin im Jahr 2012 spekuliert.

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Gamification: Spielatmosphäre als Ansatz

An einigen Stellen wurde bereits über das sehr ambitionierte Shopping-Konzept Deutschlandklickt.de berichtet, das seinen Echtzeit-Verkaufsansatz smart mit einer Spielatmosphäre verknüpft.

deutschlandklickt

Der Kopf hinter dem Projekt Deutschlandklickt.de ist Murat Icer, der bereits im Januar 2010 auf dem Exceed Camp/Liveshopping Days in einem interessanten Panel die Frage zur Diskussion stellte, wie man als Onlineshop-Betreiber aus der Preisspirale herauskommt. Dabei stand das Thema Emotionalisierung in der ersten Reihe und die Frage, wie der Onlinehandel vom Teleshopping lernen kann.

Das E-Commerce-Jahr 2010 war zunehmend durch die Frage geprägt – zumindest in der öffentlichen Berichterstattung – wie Shop-Betreiber ihre Kunden mehr emotionalisieren können. Dabei wurden allerlei Gedanken veräußert, für die Mehrheit der Betreiber gilt jedoch auch weiterhin: Die Ideen sind da, umgesetzt ist wenig, das Potential bleibt.

Das Projekt Deutschlandklickt.de ist auf der einen Seite ein toller Ansatz, allein wegen der Spielatmosphäre. Man kann diesem Konzept zugutehalten, dass es sich traut etwas auszuprobieren, das zunehmend wichtiger werden wird (siehe dazu auch den Ansatz von Lockerz. Aber so radikal und wichtig solche Versuche auch sein mögen; ich stelle mir dennoch die Frage, ob Emotionalisierung durch die Stimulierung des Spieltriebs an dem eigentlichen Kernziel derzeit noch vorbeiläuft.

lockerz

Ich finde den Ansatz trotz alledem bemerkenswert, weil solche Spielmechaniken das Shoppingerlebnis zu dem führt, was man spannend und zukunftsweisend bezeichnen kann:

» We make shopping about discovery, not about a task. You don’t go to Amazon to play. On sites lie Gilt, it’s as much about what am I going to find as it is about what do I need to buy. «

Die Zielgruppe der Shopping-Gamer mag wachsen, aber wenn ich ehrlich bin, dann interessieren mich schon allein wegen anderen tollen Konzepten derzeit eher die Chancen, etwas kostenlos abzustauben bei Deutschlandklickt.de. Und nicht die Angebote. Irgendwie geht die Entdeckung hier an mir vorbei, im Gegensatz zum Lockerz-Ansatz.

Spielatmosphäre finde ich toll, aber ich kann das Dilemma klassischer Shop-Betreiber, solche Ansätze nicht bieten zu können oder noch nicht zu wollen), nachvollziehen.

Ich bin gespannt, ob das Thema Emotionalisierung 2011 in dieser Hinsicht weiter vorangetrieben wird. Denn trotz aller Kritik: Das Potential ist hype-unabhängig auch für klassische Onlineshop-Betreiber spannend.

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Internet-Agentur-Ranking: Magento-Dienstleister zahlreich vertreten

rankingLetzte Woche hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft das jährlich erscheinende Ranking der Internet-Agenturen herausgegeben.

Zu den Gewinnern, Auf- und Neueinsteigern im Ranking gehören, wie auch bereits im t3n-Magazin erwähnt, Agenturen, die Leistungen rund um das alternative (Open-Source-)Shoppingsystem Magento im Portfolio aufweisen.

Und das sind immerhin 25 der 186 gelisteten Agenturen (via t3n); unsere Agentur dotSource ist als Neueinsteiger auf Platz 112 eingestiegen:

magento_dotSource

Ebenfalls neu eingestiegen und gleich auf Platz 55 gelandet, ist AGETO Service GmbH, die wie wir Mitglied in der Towerbyte e.G. sind.

Magento, das erst seit Ende 2007 am Markt ist, hat seinen Siegeszug auch im Dienstleisterbereich angetreten, wenngleich es auch nur sehr wenige Agenturen gibt, die ausschließlich auf Magento spezialisiert sind. Viele der gerankten Magento-Dienstleister haben neben Magento ihr Hauptaugenmerk auf andere Shopping-Lösungen gelegt, wie etwa TYPO3.

Ende des letzten Jahres kam man nicht mehr drum herum, Magento als den Innovationstreiber im E-Commerce anzuerkennen, was Mitte März 2010 mit einer Finanzspritze in Höhe von 22,5 Mio. Dollar noch einmal besiegelt wurde.

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BeeShopy: Social-Shopping-Extension für Magento

beeshopy_logoAnfang Oktober stellte das Open-Source-Beratungsunternehmen Optaros eine Magento-Extension vor, die das Open-Source-Shopsystem Magento via „Facebook Connect“ mit dem sozialen Netzwerk verknüpft. Diese Extension ermöglicht es Nutzern, sich einfach mit eigenen Freunden zu verbinden und einen eigenen Peer um seinen Rat zu bitten, sollte sich der Nutzer für ein bestimmtes Produkt interessieren. Das t3n-Magazin schrieb dazu kurz nach dem Release der Extension:

» Potenzielle Käufer bekommen somit die Möglichkeit eigene Bewertungen einzuholen, statt auf Rezensionen fremder Personen vertrauen zu müssen. «

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