Black Friday und Konsorten. So können Unternehmen online mit Preisnachlässen werben. [5 Lesetipps]

Black Friday Shopping
Quelle: Unsplash / Justin Lim

Der Black Friday ist das Shopping-Event des Jahres, auch in Corona-Zeiten. Unternehmen locken am Freitag, den 27. November 2020, wieder mit Preisnachlässen und Sonderangeboten. Egal ob zehn, 20 oder 50 Prozent: Verbraucher dürfen sich auch in diesem Jahr auf tolle Rabatte freuen. Wir zeigen, wie auch euer Unternehmen von diesem Hype profitieren kann. Im vergangenen Jahr hat der Handel einen Milliardenumsatz eingefahren. Können ähnliche Rabatt-Sondertage da mithalten?

Black Friday

Der Black Friday ist ein Shopping-Event, das aus den USA stammt und sich mittlerweile fest in Europa etabliert hat. Allein im Jahr 2018 wurden in Deutschland etwa 2,4 Milliarden Euro umgesetzt.

Egal ob kleines Unternehmen oder Großkonzern: Prinzipiell kann jeder am Black Friday teilnehmen. Lediglich bei der Gestaltung der Kommunikations- und Marketingmaßnahmen muss darauf geachtet werden, dass der Begriff »Black Friday« in Deutschland immer noch geschützt ist. »Black Friday« ist als Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingetragen.

Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man daher andere Schreibweisen wie »Super Black Sale« oder »Black Sale Deals« bevorzugen und auf den verschiedenen Werbekanälen auch so kommunizieren. Auch auf Social-Media-Kanälen sollte man rechtzeitig auf das Event und die Kundenvorteile aufmerksam machen. Hier bietet es sich beispielsweise an, eine eigene Veranstaltung für die Aktion anzulegen.

Kreativ zu sein, zahlt sich aus: Ähnlich zu einem Adventskalender könnte man am Black Friday auch stündlich spezielle Sonderangebote über die Socials posten. Die Follower und Fans erfahren dann als Erstes von euren Angeboten. Im Idealfall hat man bereits Daten aus den vergangenen Jahren. Was lief gut, was lief schlecht? Analysiert eure Daten und greift auf diesen Erfahrungsschatz zurück, um für die kommenden Black Fridays noch besser zu werden.

Es empfiehlt sich, die umsatzstärksten Tage im Kalenderjahr zu nutzen und die Kunden noch besser ans Unternehmen zu binden. Viele kaufen über das ganze Wochenende Weihnachtsgeschenke ein. Ein positives Einkaufserlebnis ist wichtig. Kauft ein Kunde im Onlineshop, könnte man bei der Bestellung eine Überraschung beilegen oder zusätzlich per E-Mail einen Gutschein für die nächste Bestellung senden.

Black Friday ist cool, aber kennt ihr den Cyber Monday?

Im Rahmen der Cyber Week rund um den weltweit bekannten Black Friday findet auch wieder der Cyber Monday (30.11.2020) statt. Er folgt unmittelbar auf den Schnäppchen-Freitag und gilt ebenfalls als einer der verkaufsstärksten Tage des Jahres. Und ebenfalls kommt er natürlich aus den USA.

Während der Black Friday vom stationären Handel ins Leben gerufen wurde, gilt der Cyber Monday als Antwort und Pendant der Onlinehändler. Die Funktionsweise des verkaufsstarken Rabatttags ist denkbar einfach. Verschiedene (Online-)Händler wählen Produkte aus, die sie mit einem Rabatt versehen. Das können ganz unterschiedliche Shops sein wie Douglas, Otto, Media Markt, H&M oder Amazon. Je nach Sortiment findet man am Cyber Monday diverse Kategorien und Produkte im Angebot, von der Playstation bis zur elektrischen Zahnbürste.

Wer beim Cyber Monday mitmischen möchte, kann für den Tag beispielsweise die Versandkosten von Produkten streichen, eine Same-Day-Delivery anbieten, das kostenlose Ausleihen von E-Books in Erwägung ziehen oder einigen Kunden per Vorab-Benachrichtigung einen exklusiven Vorteil gegenüber anderen anbieten. The Future is now!

Black Friday vs. White Monday?

Die Bewegung des White Mondays kommt aus Schweden und ist die Gegenbewegung zum Black Friday. Unternehmen verpflichten sich dabei, keinerlei Marketing zum Black Friday durchzuführen und an diesem Tag auch keine besonderen Rabatte anzubieten. Unternehmen, Organisationen und Influencer posten am White Monday ein Bild mit #whitemonday und setzen damit ein Zeichen für bewussten Konsum.

Der White Monday soll den Überkonsum hinterfragen und Leute dazu animieren, bewusster zu konsumieren. Closed-Loop Produkte sind, nach Auffassung der Initiatorinnen Anna und Sophie von hejhej-bags, der verantwortungsvollste Weg zu konsumieren, denn so werden möglichst wenig neue Ressourcen und Materialien verwendet und unsere Erde wird, so gut es geht, geschont. Es geht also darum, bereits vorhandene Ressourcen zu nutzen, den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern und Lösungen gegen das Wegwerfen zu finden.

Gerade für Second-Hand-Läden, Gebrauchtwarenanbieter und umweltbewusste Organisationen bietet sich der Tag an, um ein starkes Zeichen zu setzen und sich in Nachhaltigkeit zu üben.

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