CocktailBude.de: Cocktails online kaufen

Logo CocktailBude.deHeute ist mit kleiner Verspätung ein neues Internet-Startup live gegangen: CocktailBude.de.

Wie der Name schon vermuten lässt, dreht sich dort alles um Cocktails. Aber nicht wie man vermuten könnte und Barkeeper-Zubehör oder ganze Flaschen, sondern um bereits fertig portionierte Cocktails. Natürlich sind die hier nur die Zutaten portioniert, den Cocktail muss man dann selber mixen.

Der Vorteil so David Holzmann, einer der beiden Gründer, liege darin, “dass nicht etliche Spirituosen und Säfte, die es nur in großen Mengen gibt und verderben, wenn sie einmal offen sind, kaufen zu müssen. Außerdem fällt das Abmessen und Rezepte-Heraussuchen weg.” Klingt logisch und sicherlich kennt das Problem auch jeder. Genau eine Zutat fehlt eigentlich immer.

Der Shop wirkt übersichtlich und aufgeräumt, enthält aber noch nicht alle geplanten Funktionalitäten. Auch das Sortiment wird fortlaufend erweitert werden. Aber auf jeden Fall machen die Bilder durstig (und eigentlich mag ich Cocktails nicht mal sooo sehr).

CocktailBude.de Screenshot

Und wie setllt sich der Shop ganz praktischen Herausforderungen? Schließlich geht es hier um Lebensmittel. Aber als Studenten der TUM wurde auch hier in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik eine Lösung gefunden. Bleiben also noch die 3 entscheidenden Fragen für einen Online-Shop: Preise, Versandkosten und Lieferzeit. Die Preise der einzelnen Cocktails liegen irgendwo zwischen 3 und 4 Euro, was sicherlich unten den Preisen der meisten Bars und Clubs liegt, eine richtige Kampfansage ist es aber noch nicht, denn die meisten Läden haben eine Happy Hour und sind damit preislich durchaus konkurrenzfähig. Mit Versandkosten von 3,90 Euro lohnt das Bestellen erst bei mehreren Cocktails. Geliefert wird per DHL, bei rechtzeitiger Bestellung und zügiger Abfertigung sollte eine Lieferung also nicht länger als 3 Tage dauern.

Lohnen tut sich das Ganze also nur, wenn ich weiß, dass ich in ein paar Tagen ein paar Freunde zu Besuch habe und vermute, dass nicht alle den ganzen Abend nur Bier und Wein trinken wollen, ich mir aber einen Großeinkauf um eventuell 4 Cocktails zu mixen, sparen möchte.

Bleibt doch noch zwei Fragen. Wie stellt man sich praktisch dem Thema Jugendschutz und ist das Dekomaterial dabei, das ich für einen Cocktail brauche, also Schirmchen und so? Das sind doch genau die “Zutaten”, die aus einem bunten Drink einen Cocktail machen.

Dessen ungeachtet ist es eine nette Idee mit durchaus Potential und wir wünschen an dieser Stelle viel Erfolg.

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