LinkedIn Content-Marketing – Was Unternehmen jetzt beachten müssen [5 Lesetipps]

LinkedIn Content Marketing
Quelle: Leitstand

LinkedIn bietet über die normalen Unternehmensseiten und Posting-Updates hinaus eine große Vielfalt im Content-Marketing und wird in seinen Möglichkeiten noch oft unterschätzt. 

Das soziale Netzwerk hat zuletzt einen Ratgeber für erfolgreiches Content-Marketing in Form eines »Tactical Plans« herausgegeben, in welchem verschiedene Möglichkeiten vorgestellt werden, mit denen Unternehmen ihre Ziele verfolgen können. Dass LinkedIn eine vielversprechende Option zur Erreichung einer relevanten Business-Zielgruppe ist, überrascht wenig. Jedoch profitieren nur diejenigen, die es vermögen, sich innerhalb des Netzwerks gekonnt in Szene zu setzen.

Analog zum Erfolgsplan von LinkedIn werden im Folgenden ein paar Beispiele für derzeit noch recht wenig genutzte Features aufgeführt.

LinkedIn Fokusseiten

Unternehmen können Fokusseiten nutzen, um unabhängig von ihrer Unternehmensseite einzelne Geschäftsbereiche oder Marken hervorzuheben und so unterschiedliche Zielgruppen konkreter anzusprechen. Ziele, auf die die Bespielung einer Fokusseite einzahlen können, sind z. B. Brand Awareness, Thought Leadership und Lead-Generierungen.

Für kurzfristige Marketing-Kampagnen eignen sie sich allerdings weniger. Content kann hier ebenso wie auf normalen Unternehmensseiten in Form von Updates oder Sponsored Content verbreitet werden.

LinkedIn-SlideShare

Seit 2012 gibt es die zu LinkedIn gehörende Plattform SlideShare, die Austausch und Archivierung von Präsentationen ermöglicht. Dort können unterschiedliche Formate hochgeladen werden, beispielsweise Produktpräsentationen, Videos, Webinaraufzeichnungen oder Infografiken.

Die Nutzung der SlideShare-Plattform kann dazu beitragen, Leads zu generieren und bei Verwendung relevanter Keywords, Tags und Beschreibungen das jeweilige Suchmaschinen-Ranking zu verbessern.

LinkedIn-Gruppen

Von der Funktionalität her sind LinkedIn-Gruppen vergleichbar mit denen anderer sozialer Netzwerke. Als Unternehmen kann man sie gezielt im Content-Marketing einsetzen, indem man als Mitarbeiter einer thematisch relevanten Gruppe beitritt oder als Unternehmen eine eigene Themengruppe gründet.

Gruppen bieten sich an, um Diskussionen zu relevanten Branchenthemen anzustoßen und eigene Expertise einzubringen. Das oberste Ziel für eine LinkedIn Gruppenaktivität sollte in der Regel Thought Leadership sein. Der Fokus sollte dabei nicht auf starker Eigenwerbung liegen, sondern eher darauf Impulse zu geben und interessante Fragen zu Branchenthemen und -herausforderungen zu stellen. Erst dann kann ein Austausch auf Augenhöhe mit potenziellen Zielgruppen stattfinden.

LinkedIn-Artikel

Die Publishing-Funktion ganzer Artikel auf LinkedIn ermöglicht es Unternehmen das soziale Netzwerk selbst als Blog zu nutzen – es muss also nicht immer der externe Corporate-Blog sein. Über den Release thematischer Artikel mit Fachwissen zu Branchentrends, eigenen Herausforderungen und Learnings kann hier wieder die eigene Expertise hervorgehoben werden. Stichwort: Thought Leadership.

Andere Marketing-Optionen auf LinkedIn, wie das Posten und Sponsern von Updates auf eigenen Unternehmensseiten und der Einsatz unterschiedlicher Ad-Formate, werden schon regelmäßig eingesetzt.

Die Devise lautet also: testen, messen, auswerten und optimieren. Das Potential ist da, es muss nur aufgepickt und umgesetzt werden.

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