Cor(o)nern: Street Style zwischen Späti-Pils und Cocktail to go [Netzfund]

Coronern Späti Pils
Quelle: Unsplash

Netzfund der Woche. Ein Fund aus dem Netz. Mhh. Heut nicht. Warum nicht? Weil der geile Scheiss grad eben woanders stattfindet. Nämlich draußen. Im real Life. Ja, trotz Social Distancing. Oder erst recht deswegen. Cornern ist dank Corona zum Massensport geworden und wir feiern’s hart.

Cor(o)nern all over the Place

Cornern alias an irgendner Straßenecke rumhocken und sich n paar promillehaltige Getränke reinpfeifen – das machen seit #CovidOurAss nicht mehr nur die B-Boys aus der Bronx oder die Hipster in Berlin und Hamburg. Nee, über alle Klischées hinweg zischen wir unsere After- oder Inbetween-Work-Drinks draußen an der Ecke. Und zwar bundesweit. Lässig!

Erst waren sie wie leergefegt, dann bunt wie nie. Street Style in Zeiten von Corona bringt alle zusammen, wenn auch mit »einsfuffzich« dazwischen. Nich ganz freiwillig, is schon klar. Aber es gibt Schlimmeres, als wieder Freude am Draußen-Rumcoolen zu finden. Den ganzen Tag zu Hause is halt auch nix. Für zwischendruch wär’s eine Träumchen, aber auf Dauer nervt’s (immer mehr). Also nehmen und machen wir das, was wir kriegen können.

Social Distancing heißt ja nicht, social gar nichts mehr. Die Pixelkneipe war über Wochen ne fluffige Alternative, ist zuweilen auch weiterhin gut besucht, aber mal ehrlich: geht doch nix übern Stößchen so ganz in echt. #TwoHouseholdsMax, versteht sich.

Draußensein feiert Renaissance. Und was für eine. Gilt natürlich auch für alles ohne Alk. Der zwangsverordnete To-Go-Hype hat’s eingeleitet und auch nach den Lockerungen in der Gastro zieht es uns mit dem Unterwegs-Snack, -Kaffee, -Kuchen oder eben der Hülse Helles auf die Straßen.

Virologen-Ikone – ja, wir wissen, das möchtest du nicht sein, aber wir feiern auch dich – Christian D. segnet das regelkonforme Cor(o)nern ab.
Na dann. Street Style: Here we come.

Danke Corona!

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