Die Zukunft wird digital. Na und?

revolution.pngHier geht es zu einer Bilder-Galerie der OMD-Analysten zum Thema Basistrends Nutzertypen der Zukunft.

Die Parallel-Nutzung verschiedener Medien wird die große Herausforderung werden, die zum Beispiel auch die Aufmerksamkeit für (Werbe-)Botschaften schmälert. Es ist ja jetzt schon zu beobachten, dass die Hintergrund-Berieselung des Fernsehers einhergeht mit der Nutzung des Computers um zu chatten und zu surfen. In Zukunft wird also der konsumierte Content im Augenblick der Benutzung der erfolgskritische Faktor sein, weil man durch die multikomplexen Reiz-Einflüsse schlichtweg keinen Nerv mehr hat für unrelevante Botschaften. Die Basis hierfür ist natürlich digital.

Die Nutzertypen sind vom Lifestyle-geprägten technik-kompetenten Super-User, bis hin zum verunsicherten Medienverweigerer, der sich nur auf bereits Vertrautes konzentriert, eingeteilt. Es wird auch Nutzer geben, die die neuen Möglichkeiten der Technik zur Kommunikation und zur Selbstdarstellung nutzen, im Gegensatz zu jenen, die sich lieber einfach zurücklehnen, um zu genießen.

Innovative Geschäftsmodelle müssen sich demnach erlebnisorientiert darstellen. Was nicht rockt, wird nicht mehr wahrgenommen. Web 2.0 hin oder her, aber die Verbraucher wollen selbst bestimmen – ohne dabei bewusst zwischen verschiedenen Medien zu unterscheiden.

Quelle: W&V

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Eine Reaktion zu “Die Zukunft wird digital. Na und?”

  1. Naja, also mir fehlt hier der Nichtnutzer, da mir immer wieder bei Gesprächen im Freundeskreis auffällt wie wenig von dem worüber wir tagtäglich reden und schreiben eigentlich schon in der Realität der normalen Menschen angekommen ist. Das geht bei Blogs los und endet beim Mitmachweb. Ich glaube, dass es in Zukunft mind. 30 % Nichtnutzer geben wird, die aus verschiedenen Gründen nicht On sein werden.