Digital first! Aber nicht ohne eure Mitarbeiter. So entwickelt ihr digitale Kompetenz in einer hybriden Arbeitswelt

digital first hybride Arbeitswelt
Quelle: Ross Findon | Unsplash

Wer früher im Rechnungswesen arbeitete, muss heute ein Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) händeln können. Wer als Lagerist Pakete schnürte, ist heute mit komplexer Logistik und elektronischer Maschinensteuerung konfrontiert. Und wer einst in einer Eckkneipe kellnerte und den Menschen am Tresen zuhörte, muss heute auch schon mal die Pflege von Social-Media-Accounts übernehmen und die Kunden mit Content-Marketing informieren und inspirieren.

Kurzum: Wir leben in einer Zeit, in der es nicht reicht, digital zu handeln. Es gilt, digital zu denken und die digitale Intelligenz zu fördern. Das betrifft Arbeitgeber wie Arbeitnehmer und es ist ein langer, spannender Prozess.

Digital first mit klaren digitalen Strategien im Human Resources

Dieser Prozess hat viel mit der Idee zu tun, lebenslang zu lernen. Lebenslang lernfähig zu bleiben, hängt wiederum davon ab, ob man lebenslang gefördert wird. Potentiale entfalten sich nicht von selbst und schon gar nicht unter Druck. Um Potenziale zu wecken, bedarf es einer klaren Strategie.

Doch genau diese Strategie fehlt den Personalern offenbar noch: In einer repräsentativen Umfrage unter 225 Personalentwicklern gaben zwei Drittel von ihnen zu, beim Thema digitale Personalentwicklung planlos zu sein. Mehr als 50 Prozent gaben sogar an, dass Digitalisierung in ihrem Personalmanagement keine große Rolle spielt. Gleichzeitig bestätigte die Studie eine hohe Kompetenz im Change-Management, sprich in der Veränderungssteuerung.

Digital first, und zwar im Kopf!

Zumindest eine positive Grundhaltung und damit der Grundstein für eine Transformation hin zu mehr digitalen Kompetenzen scheint gelegt. Die Bereitschaft unter Arbeitnehmern, mithilfe von Weiterbildungsmaßnahmen veränderte Jobprofile und veränderte Unternehmensziele zum Erfolg zu führen, ist indes hoch.

Doch, dass dem Taten folgen, scheitert Studien zufolge meist daran, ob der Arbeitgeber mitzieht, wie der Engagement Index des Beratungsunternehmens Gallup nahelegt: Demnach stimmen nur 28 Prozent der Arbeitnehmer der Aussage zu, ihr Arbeitgeber unterstütze sie dabei, für die Zukunft benötigte Fähigkeiten zu erlangen.

Digital first für Business to last

Personal für das digital Business Doch eines ist klar: Nur wenn der Lagerist, die Controllerin und der Gastronomiemitarbeiter die Möglichkeit bekommen, ihre langjährige Erfahrung mit den neuen Herausforderungen zusammenzubringen, kann das langfristig zum Erfolg führen.

Wie Change Management-Prozesse auch im Human Resources digital gelingen kann, erfahrt ihr im Whitepaper »Personal für das Digital Business – Human Resources und Weiterbildung heute und in Zukunft«. Hier bekommt ihr Einblicke über Facetten modernen HR-Managements anhand praktischer Beispiele aus verschiedenen Unternehmen und persönlicher Statements von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von einer Weiterbildung profitiert haben.

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