Digitalkompetenz aufbauen: STIHL setzt für zukunftsfähige Digitalstrategien auf Weiterbildungen der Digital Business School [Interview]

Digitalkompetenz aufbauen Michael Liehr DBS
Quelle: John Schnobrich | Unsplash

Die Digitalisierung ist jetzt. Und sie ist überall: An den Universitäten, in den Handwerksbetrieben. In den Enterprises, bei den Solo-Selbstständigen. Egal, wer du bist und was du machst: Digitalisierung spielt in deinem Berufsalltag eine Rolle. An der Digital Business School kann man sich zu genau diesem riesigen Thema fortbilden – und zwar vor allem mit praxisnahen und interaktiven Formaten.

Von diesen haben schon viele Fachkräfte profitiert, einer von ihnen ist Michael Liehr. Michael arbeitet seit zwölf Jahren bei der Stihl Vertriebszentrale AG & Co KG. Was er in der Weiterbildung zum »Digital Transformation Architect« an der DBS gelernt hat und warum er das Format weiterempfehlen kann, erzählt er uns heute im Handelskraft Interview.

Digitale Weiterbildung an der DBS: Interview mit Michael Liehr

Hallo Michael, wer bist du und was machst du?

Ich leite die Abteilung Marketing für den deutschen Markt bei STIHL.

Was genau bedeutet Marketing für den deutschen Markt?

Wir haben das Marketing in Kompetenzcenter eingeteilt. So gibt es zum Beispiel Live Marketing mit Messen oder STIHL Timbersports als strategisch wichtiges Handlungsfeld. Wichtig ist die enge Abstimmung mit unserem Stammhaus in Waiblingen. Wir arbeiten hier gemeinsam an wichtigen Themen und sind häufig auch Pilotmarkt für strategische Projekte.

Und wir befinden uns momentan in einem Transformationsprozess. Mit STIHL direct haben wir eine zentrale Organisation, die unser eCommerce Angebot vorantreibt und mit uns an Omnichannel-Maßnahmen arbeitet. Für uns ist der Fachhandel ein sehr wichtiger Kontaktpunkt zum Kunden. Denn schon unser Gründer hat gesagt, dass die Motorsäge nur so gut ist wie deren Service. Mit dem Zusammenspiel aus E-Commerce und Fachhandel als kompetenter Ansprechpartner vor Ort können wir bei den Kunden punkten.

Digitale Weiterbildung für Digital Immigrants

Das klingt auf jeden Fall nach vielen Facetten. Weshalb hast du dich an der DBS weitergebildet? Weil die Aufgaben im Marketing immer vielfältiger wurden?

Aufgrund meines Geburtsdatums gelte ich nun mal als Digital Immigrant, auch wenn ich immer der Zukunft zugewandt bin. Insofern war die Lust auf neue Impulse aus dem digitalen Kosmos meine Motivation für die zertifizierte Fortbildung bei der Digital Business School.

Ich wollte mich bei den Themen ganzheitlich und strukturiert auf ein neues Level bringen, mich neben den eigenen Berufserfahrungen weiterentwickeln. Mit der neuen Wissensgrundlage kann ich neu aufkommende Themen besser einschätzen und priorisieren.

Wann hast du gemerkt, dass du da Nachhol- bzw. Aufholbedarf hast?

Die Geschwindigkeit im Digitalen ist einfach atemberaubend. Im Marketing dreht sich die Welt besonders schnell: neue Arbeitsmethoden, Tools, Kanäle und neuer Wettbewerb. So ist nach und nach der Wunsch gereift, mal wieder die Grundlagen meiner Kompetenzen aufzufrischen. Klingt blöd, aber Corona war der ideale Zeitpunkt für diese Frischzellenkur, weil ich so meine Freizeit super nutzen konnte.

Wie hast du von der DBS erfahren?

Ich habe einen Digitalexperten, mit dem wir einige Jahre zusammengearbeitet haben, gebeten, den Markt für Fortbildungsprogramme zu bewerten. Und hierbei war die DBS bei digitalen Weiterbildungsangeboten unteren mehreren Anbietern die beste Option für mich. Diese positive Einschätzung hat sich zum Glück zu 100 Prozent bestätigt.

Mit welchen Erwartungen bist du in die Weiterbildung gestartet?

Ich fand insbesondere die Lernmodule zu Strategie besonders wichtig. Die Grundlagen des Wettbewerbs in allen Branchen verschieben sich. Und diese Kräfte besser einzuschätzen, war ein Ziel.

Auch Themen wie agiles Management besser verorten zu können, war ein Ziel. Wie sieht die Führung von morgen aus?

Wichtig war für mich, das Fundament neu zu fixieren. Damit ich die wichtigsten Erfolgstreiber in meinem Handlungsfeld identifizieren kann und weiterhin erfolgreiche Marketing-Strategien mit meinem Team erarbeiten kann. Sehr gefreut habe ich mich auf die Arbeit am eigenen Business-Case. Denn das ist eine tolle Chance für das eigene Aufgabenfeld, neue Impulse zu erarbeiten, fernab der operativen Hektik des Tagesgeschehens.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Mir hat alles super gefallen. Besonders spannend fand ich das Modul Innovation, Transformation und Führung rund um Digital Leadership und agile Methoden – wie und wann man diese einsetzt, und wann auch nicht. Sehr inspirierend war das Modul zur Zukunft des Handels und die Transformation der Geschäftsmodelle.

Digitale Weiterbildung im Homeoffice

Wie war es für dich, dass alles remote stattgefunden hat?

Zu der Zeit konnte man sich fast nichts anderes mehr vorstellen! Alles hat super funktioniert und die Inhalte wurden remote toll vermittelt. Klar fehlt der zwischenmenschliche Austausch in der Peergroup, aber auf den Lerneffekt hatte das definitiv keine negativen Auswirkungen. Im Gegenteil. Vermisst habe ich nur den informellen Austausch am Abend beim Abendessen und an der Bar.

Wie geht es nach der DBS für dich weiter?

Erstmal ist das wieder ein Motivationsschub, das Gelernte in die Praxis zu transportieren. Das macht richtig Spaß. Und ich habe in den ersten Wochen wirklich schon viele Momente erlebt, in denen ich konkret von der Fortbildung profitiert habe.

Wir haben bei STIHL in Dieburg ein tolles Miteinander und auch meine Mitarbeitenden nehmen die Impulse sehr positiv auf. Und jetzt kann ich endlich das theoretisch im Fallbeispiel Erarbeitete in der Praxis umsetzen. Natürlich möchte ich mich weiter fortbilden und Impulse ins Unternehmen bringen. Hierfür gibt es tolle Podcasts, viel neue Fachliteratur aus der Fortbildung und hoffentlich auch bald wieder Konferenzen.

Digitale Weiterbildung für eine erfolgreiche digitale Zukunft

Nimmst du etwas Bestimmtes aus der DBS mit, eine besondere Methodik zum Beispiel?

Ganz konkret haben wir im Team mit der SWOT und TOWS Methode gearbeitet. Auch den Trend Canvas Ansatz haben wir schon erfolgreich eingesetzt. Und es gibt häufig Situationen, in denen ich mich spontan an Lerninhalte erinnere. Das hilft wirklich bei aktuellen Themen im Alltag. So habe ich schon einige Charts auf ganz unterschiedlichen Flughöhen aus den Lerninhalten genutzt. In der DBS konnte ich neue Tools kennenlernen und für die Zukunft mitnehmen.

Du hast zu Beginn gesagt, du wärst ein Digital Immigrant. Fühlst du dich mittlerweile aware und ready?

Letztlich ist das eine Frage, wie gut ich mich integriere und das Gelernte umsetze. Mir wurden wichtige Erfolgsparameter und Rahmenbedingungen mit auf den Weg gegeben. Diese neue Wissensbasis gibt mir die Sicherheit, die neuen Herausforderungen souverän anzupacken. Ich fühle mich auf jeden Fall heimisch in der digitalen Welt.

Was möchtest du als Erstes im strategischen Marketing angehen?

In meiner Case-Study ging es auch um die Digitalisierung der Dienstleistungen des STIHL Fachhandels. Für die Marke STIHL ist der Fachhandel schon immer Teil des Erfolgs. Und diesen möchten wir auch weiterhin sicherstellen, indem wir die Dienstleistungen des Fachhandels noch leichter zugänglich machen. Und somit für unsere Kunden das perfekte Markenerlebnis zu schaffen.

Das klingt nach einem Plan 😉 Michael, vielen Dank für die vielen spannenden Einblicke und viel Erfolg dir und euch auf eurem weiteren Weg.
Sehr gern. Vielen Dank.

Digitalkompetenz an der Digital Business School: Meldet euch jetzt an!

Macht es wie Michael und nutzt das breite Weiterbildungsangebot der Digital Business School. Mit dem Modul Strategie und Ziele starten kommende Woche, am 22.9. die neuen Zertifizierungskurse zum »Digital Transformation Architect«, die auch Michael erfolgreich absolviert hat sowie die Reihe für den »E-Commerce Manager«.

 
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Was euch in den unterschiedlichen Modulen erwartet, erfahrt ihr hier.
Lieber audiovisuell? Kein Thema. Hier findet ihr die Aufzeichnung des Webinars zu Digitaler Kompetenzentwicklung mit der DBS.

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